Wie man die Hitze übersteht - Tipps unserer Chemnitzer Redakteure

Wie man die Hitze übersteht - Tipps unserer Chemnitzer Redakteure

Fußbad im Büro

Das Hallo Chemnitz, das täglich auf der ersten Seite des Lokalteils der Chemnitzer Zeitung steht, gibt es heute im Sonderformat - der Hitze wegen. Die für Freitag versprochene Abkühlung soll laut Wetterexperten nur ein Intermezzo sein. Danach kommt die Hitze zurück, versprechen sie. Versprechen? Oder eher Drohung? Die Kollegen in der Redaktion ertragen unser 30-Grad-Büro mit unterschiedlich ausgeprägter Leidensfähigkeit. Richtig gemein wird es, wenn sie für einen Termin ins Auto müssen, das in der prallen Sonne steht. Also sind Tricks gefragt, wie kühler Kopf bewahrt werden kann. Davon sollen auch unsere Leser profitieren: Auf den kommenden Seiten geben Redakteure ihre Hitze-Tipps preis. Der Erste schon an dieser Stelle: Füße ins kalte Wasser! Der Weg ins Freibad wäre zu weit, aber mit einer Wasserschüssel unterm Schreibtisch - möglichst unauffällig- ist viel gewonnen. Die Kühle steigt nach oben, bestenfalls bis in den Kopf. Irgendwann aber müssen die Füße wieder raus, also: Handtuch nicht vergessen.

von Mandy Fischer

Schnee statt Hitze

Alles Kopfsache. Weniger mit der Hitze beschäftigen - am Thermometer lässt sich eh' nicht drehen -, mehr an Eiseskälte denken. Mein Handy ziert ein Foto mit viel Schnee vom letzten Winter, bei Youtube schaue ich gern die Goldkür von Savchenko/Massot, täglich wird ein Tag bis zum Winterurlaub abgestrichen. Nicht zuletzt die Webcam vom Dachsteingletscher, wo Schnee liegt. Wird es dennoch zu warm, greife ich zum Fächer, der vom Deko-Objekt zum Alltagsbegleiter geworden ist. Und die Thermo-Vorhänge lassen viel Hitze draußen.

von Sandra Häfner

Nimm's mit Humor

Meine Wohlfühl-Temperatur liegt bei 25 Grad. Ab und zu ein Regenschauer ist auch nicht schlecht, das erfrischt. Insofern drückt mir die derzeitige Hitze aufs Gemüt. Was dagegen hilft? Lachen! Es mit Humor nehmen! Im Internet stieß ich auf eine Sammlung von Hitze-Witzen. Köstlich! Kostprobe gefällig? Der Vorteil von Dachgeschosswohnungen: Du kannst derzeit Hackfleisch in die Luft werfen und Frikadellen auffangen. Oder: Gut, dass es nicht schneit. Wer hat schon Lust, bei 37 Grad Schnee zu schaufeln? Und einer geht noch: Wenn es weiter so heiß bleibt, gehe ich zur Polizei und lasse mich beschatten!

von Benjamin Lummer

Ein nasses Tuch

Irgendwann überschreiten die Temperaturen auch in den Räumen die 30-Grad-Marke. Dann hilft mir nur ein kühles, nasses Tuch auf den Schultern. Handtuch oder Geschirrtuch? Egal. Und das T-Shirt ist schnell wieder trocken. Doch Vorsicht: Zugluft tut dem so gekühlten Nacken nicht gut. Empfindet man das Tuch nicht mehr als Erfrischung, hält man es einfach erneut unter kaltes Wasser und legt es wieder auf.

von Galina Pönitz

Ab ins Museum

Bei 30 Grad im Büro fällt das konzentrierte Denken schwer. Die Hitze drückt aufs Gehirn. Ein Besuch im Museum erscheint bei dieser Wetterlage abwegig. Es wäre im Hochsommer auch eine Herausforderung, sich mehrere Stunden intensiv Gemälde oder Ausgrabungsergebnisse anzusehen. Aber eine Stippvisite etwa im Museum Gunzenhauser oder im Archäologiemuseum lohnt in jedem Fall. In den Gebäuden ist es dank Klimaanlagen angenehm kühl. Schon nach 30 Minuten ist nicht nur der Geist, sondern auch der Körper erfrischt. Das geht sogar, ohne Eintritt zu bezahlen: Einfach kurz Pause machen und in den Museumscafés einen Salat oder ein Stück Kuchen essen.

von Johannes Pöhlandt

Gut gekleidet

Luftig sollte sommerliche Kleidung sein, sagen so manche. Ich trage, auch bei 35 Grad Celsius, einen schwarzen Anzug mit Weste. Darunter ein Hemd oder ein T-Shirt. Ja,

darin wird einem warm, aber weniger als wohl manche glauben. Denn das sogenannte Zwiebelschalenprinzip hilft bei mir nicht nur gegen Kälte, sondern auch gegen Hitze. Dazu noch ein paar heiße Kaffee während des Tages und der Sommer darf von mir aus gern bleiben.

von Uwe Rechtenbach

Kalter Kaffee

Ich liebe diesen Sommer. Baden, Eis essen und nächtelang auf der Terrasse sitzen, ohne zu frieren. Das ist quasi der Sommer, von dem ich immer geträumt habe. In meinen Träumen musste ich aber nie in einem stickigen Büro arbeiten. Die Wärme macht mich müde. Dagegen hilft Kaffee, wie man ihn in Vietnam trinkt. Die dortigen Einheimischen kennen sich aus mit Hitze. Zum Kaffee gibt man süße Kondensmilch und einige Eiswürfel. Das wirkt!

von Jana Peters

0Kommentare Kommentar schreiben