Wirtschaft - Protestaktion der Union-Mitarbeiter

Zu einer spontanen Protestaktion haben sich Mitarbeiter des Werkzeugmaschinenbauers Union am Samstag vor dem Werkstor getroffen. Taggenau 167Jahre nach Gründung des Unternehmens demonstrierten sie gegen die Schließungspläne der Eigentümer. Etwa 100 der 130 Mitarbeiter beteiligten sich daran. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig besuchte die Unioner und brachte einen Korb Backwaren mit. Als Schülerin absolvierte sie selbst in der Firma ihren polytechnischen Unterricht, wie sie sagte. Union ist der älteste existierende Werkzeugmaschinenbauer Europas. Die Geschäftsführung hatte im Sommer überraschend angekündigt, das Werk zum 30. November zu schließen. Das Unternehmen gehört seit 2011 zur Herkules-Gruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Siegen. Offenbar soll die Fertigung der Produkte, die bislang in Chemnitz erfolgte, nach Meuselwitz in Thüringen und Siegen in Nordrhein-Westfalen verlagert werden. Die Geschäftsleitung äußerte sich bislang öffentlich nicht. (fhh/jdf)

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