Wissenschaft - TU fürchtet Folgen für Standort

Angesichts der Ereignisse der vergangenen Tage befürchtet die TUChemnitz Rückschläge für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt und für den Wissenschaftsstandort. Chemnitz habe sich in den zurückliegenden Jahren durch das großartige Engagement Vieler hervorragend entwickelt, heißt es in einem von Rektor Gerd Strohmeier und Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales, unterzeichneten offenen Brief. "Es hat uns schwer getroffen, dass die Ereignisse diesem Engagement und dieser Entwicklung massiv zuwiderlaufen und aktuell das Bild von Chemnitz dominieren." Strohmeier und Eibl zeigten sich bestürzt über den gewaltsamen Tod des jungen Mannes am Sonntag, aber auch "über die darauffolgenden fremdenfeindlichen und rassistischen Übergriffe, Ausschreitungen und Randale". Die TU Chemnitz hat bundesweit einen der höchsten Anteile internationaler Studierender und gilt als die internationalste Universität in Sachsen. (micm)

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