Wo die besten Schüler zu Hause sind

Aktuelle Zahlen erhärten die These, dass auch in Chemnitz die soziale Herkunft über den Erfolg in der Schule erheblich mitentscheidet.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    GrafZ
    21.05.2015

    Es ist ja ganz richtig, dass Noten im Grundschulalter mitunter etwas beliebig sind und die Art und Weise der künftigen Elitenauswahl reformbedürftig ist. Nur geht es hier um den Zusammenhang von Bildung und ökonomischer Lage. Und dass dieser Zusammenhang nicht mehr thematisiert wird, weil die einen ihre Kinder auf alternative Schulmodelle bringen und die anderen dies schlicht nicht mehr hören wollen, ist schon enttäuschend. Wer eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft beklagt, darf sich heute nur noch Häme anhören.

    @ Viertakt: Ein niederschmetternder Bericht über die Wirklichkeit ist nicht deshalb schlimm, weil der Bericht niederschmetternd ist, sondern weil die Wirklichkeit so ist, wie sie ist. Dass Sie auf Ihre Frage nach den Handlungsfolgen der Eltern allein die Privatschule in Betracht kommt, ist da etwas verräterisch.

  • 0
    1
    872889
    21.05.2015

    Bravo, Viertakt. Dem ist absolut nichts hinzuzufügen.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    21.05.2015

    Ganz außer Acht gelassen, werden Schulen, die KEINE Empfehlung fürs Gymnaisum ausstellen, wie das Chemnitzer Schulmodell. Sind diese Schüler dann nicht gut? Nur weil sie erst nach der 10. Klasse aufs Gymnasium gehen? Komische Kriterien für Intelligenz....??

  • 2
    1
    GrafZ
    21.05.2015

    Ich denke, man sollte nicht gleich auf die Schulen und Lehrer vor Ort schimpfen. Der Zusammenhang von Bildung und sozialer/ökonomischer Lage ist doch evident. Zum Teil ist er ja politisch gewollt. Man braucht sich ja nur daran erinnern, wo welches Gymnasium in Chemnitz geschlossen wurde. Aber die dummen Heckert-Kinder sind bestimmt prima Baugehilfen für die Damen und Herren vom Kassberg.

    Den Zusammenhang zu Sarrazin oder gar zur "Autobahn" sehe ich nicht. Was dieser über Bildung geschrieben hat, ist doch Stammtischgewäsch. Und über das NS-Bildungsystem wollen Sie sich doch nicht ernsthaft unterhalten. Vielleicht könnte mal eine Diskussion geführt werden, ohne gleich mit diesen dumpfen Nazi oder DDR-Klamotten um die Ecke zu kommen. Aber das würde ja ein aktives Leben in der Gegenwart voraussetzen.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    21.05.2015

    Was soll denn diese Statistik??? Seit wann kann man von Zensuren auf Schulqualität schließen? Außerdem sollte man wissen, dass gerade in der Grundschule die Zensuren sehr subjektiv sind, u.A. weil es kaum vernünftige Leistungsvergleiche oder gar Abschlussarbeiten gibt. Am Ende haben vielleicht einige Schulen nur den Schülern Gymnasiumsreife attestiert, die auch selbige haben. Objektiv ist schon eine Quote von 50% sehr hoch! Bei 75% sollte man mal in 8 Jahren schauen, wie viele auf der Strecke geblieben sind und evtl. länger anhaltende Traumata erleiden durften. Und was fangen jetzt die Eltern mit der Statistik an? Ihr zukünftiges Schulkind auf eine Privatschule bringen, weil sie in einem angeblich schlechten Schulbezirk wohnen?
    Vor Veröffentlichung solcher Artikel sollte man vielleicht mal in der Redaktion etwas länger überlegen.
    U. Klobe

  • 0
    1
    testbildtester
    21.05.2015

    Ujujujuiiii, FreiePresse.... das ist jetzt aber ganz schön "Autobahn" oder zumindest ganz dolle "Sarazzin", nicht wahr?
    Wer hätte das gedacht, dass die soziale Herkunft häufig auch die Wahrnehmung der Bildungschancen beeinflusst...
    So nebenbei bestätigt die Liste auch die landläufige Meinung über bestimmte Chemnitzer Schulen.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...