Wo es auf den Straßen in diesem Jahr eng wird

An einigen Stellen müssen Verkehrsteilnehmer in Limbach-Oberfrohna schon mit Baustellen leben, an anderen stehen Arbeiten bevor. Mehrere Projekte werden bis zum Winter nicht beendet sein.

Straße des Friedens: Die Straße ist normalerweise die schnellste Verbindung zwischen den Stadtteilzentren Limbachs und Oberfrohnas - derzeit aber nicht. Seit April ist die Trasse gesperrt; zuerst halbseitig, derzeit zwischen Paul-Seydel- und Pestalozzistraße voll. Die Umleitung führt in Richtung Oberfrohna über die Peniger Straße und Richtung Limbach über die Weststraße. Grund für die Behinderungen ist, dass der Regionale Wasserzweckverband Lugau-Glauchau eine Trinkwasserleitung sowie einige Hausanschlüsse erneuern lässt. Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, müssen sich Verkehrsteilnehmer in Geduld üben. In diesem Jahr wollen sich die Bauleute bis zur Bergstraße vorarbeiten, der letzte Abschnitt bis zur Hainstraße ist für 2019 vorgesehen. Wie bisher wird die Straße des Friedens dabei teils halbseitig und teils voll gesperrt.

Marktstraße: Die Marktstraße ist seit Anfang Juni zwischen Marktsteig und Wasserstraße gesperrt. Der Abwasserzweckverband Frohnbach lässt dort bis Jahresende einen maroden Kanal austauschen. 2019 folgt der nächste Bauabschnitt zwischen Wasserstraße und Chemnitzer Straße. Zum Abschluss erhält die Straße eine neue Fahrbahn, auch die Lampen werden erneuert.

Kirchstraße: Auf der Kirchstraße in Kändler ist zwischen Am Kirchhügel und Chemnitzer Straße eine Erneuerung der Fahrbahn vorgesehen. Die Arbeiten sollen in wenigen Wochen beginnen. Im nächsten Jahr könnte dann im weiteren Verlauf der Kirchstraße, zwischen Chemnitzer Straße und Johann-Esche-Straße, ein umfangreicheres Vorhaben umgesetzt werden: Auf jenem Abschnitt soll ein Gehweg angelegt werden. Dass dieser bislang fehlt, hatten Anwohner moniert. Weil die Fahrbahn in keinem guten Zustand ist, soll die Gelegenheit zu einem Ausbau der Straße genutzt werden.

Johann-Esche-Straße: Im Gewerbegebiet Süd wird derzeit eine neue Straße angelegt, nämlich zwischen dem Paketdienst GLS und dem Sondermaschinenbauer USK. Sie dient der Erschließung zweier Grundstücke im westlichen Teil des Gewerbegebiets. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird die Straße quasi im Nachhinein gebaut, weil die Wegeführung zunächst anders geplant war. Interessenten für die beiden Areale gebe es bereits. Da Gewerbeflächen in der Stadt inzwischen generell knapp sind, ist für 2019 eine erneute Erweiterung des Gewerbegebiets vorgesehen. Oberhalb des Logistikers Kühne und Nagel entsteht eine Erschließungsstraße in Richtung Autobahn. Rechts und links davon könnten sich auf etwa zwölf Hektar weitere Unternehmen ansiedeln. Mit Kosten im mittleren einstelligen Millionenbereich ist es eine der größten Investitionen in der Stadt in den vergangenen Jahren.

Kurze Straße: Auf der Kurzen Straße funktioniert die Entwässerung nicht. Dort kam es schon zu Überschwemmungen auf Grundstücken von Anwohnern, da ein Regenwasserkanal fehlt. Dieser soll nun bei Bauarbeiten, die in Kürze beginnen, im Auftrag des Wasserzweckverbandes verlegt werden. Die Stadt kümmert sich parallel um eine neue Fahrbahn und die Beleuchtung.

Untere Dorfstraße: Das Bauvorhaben auf der Bräunsdorfer Ortsdurchfahrt dürfte dasjenige mit den größten Auswirkungen auf die Anwohner sein. Denn diese werden über längere Zeiträume ihre Grundstücke zwar zu Fuß, aber nicht mit dem Auto erreichen können. Anlass des Projekts unter der Regie des Landkreises, das auch Teile der Langenchursdorfer Straße einschließt, ist der schlechte Zustand der Fahrbahn und zweier Brücken. In dieser Woche wird zunächst eine provisorische Straße angelegt, damit die Bewohner des Unterdorfs den Ort noch verlassen können. Ab 9. Juli tritt die Vollsperrung in Kraft. In diesem Jahr soll der Abschnitt von der Langenchursdorfer Straße bis zur Teichmühle erledigt werden. Im nächsten Jahr folgt das Teilstück bis zur Buswendeschleife.

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