Zwischen Stadtbad und Sowjetpavillon

An einstige Geschäfte und Lokale im Stadtzentrum erinnern Dokumente und Zeitzeugen in Harthau. Kommen weitere hinzu?

Harthau.

Eine Zeitreise zurück in das Karl-Marx-Stadt der 1950er- und 1960er-Jahre gibt es am Samstag vor Ostern in der Alten Kirche in Harthau zu erleben. Um "Innenstadtleben zwischen Stadtbad und Sowjetpavillon" geht es dann in der mittlerweile sechsten Folge der einst von Türmer Stefan Weber (1942-2015) mitbegründeten Reihe "Chemnitz - Stadt im Wandel." Gastgeber Claus-D. Härtel hat unter anderem eingeladen: einen Enkelsohn der Betreiber der Roßschlächterei Schindler (einem Bier- & Speisehaus am einstigen Antonplatz) sowie die Töchter der Betreiber von Dörr's Schnellkaffee (das Lokale am Stalinplatz, der heutigen Brücken- und der Inneren Klosterstraße unterhielt), der Parfümerie Görnitz (die mit sieben Geschäften im Stadtgebiet vertreten war) und von Lederwaren Heinig (einem Geschäft an der Zimmerstraße). "Zeitzeugen, die dort gekauft haben, noch Waren aus dieser Zeit haben oder vielleicht sogar einen Kassenzettel, sind herzlich willkommen", sagt Härtel.

Für alle Besucher gilt: Rechtzeitiges Kommen sichert gute Plätze. Bei der jüngsten Veranstaltung dieser Art zu Monatsbeginn hatten Dutzende Gäste wegen drohender Überfüllung keinen Einlass gefunden.


Termin 8. April, 15 Uhr (Einlass: 14.15 Uhr), Alte Kirche Harthau, Kirchsteig. Eintritt frei, Spenden für den Erhalt der Kirche erbeten.

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Interessierte
    02.05.2017

    "Chemnitz - Stadt im Wandel."

    Aber diese Ladeninhaber hier , die kenne ich noch auch meiner Kindheit und Jugendzeit , da hat sich nochmals ein Wandel ergeben - nach der Wendezeit ...
    ^Karlmarxstadt im Wandel der Zeit^



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