Zwölf Monate mit besonderen Orten

Für den hauseigenen Kalender einer Chemnitzer Bank haben Mitarbeiter eigene Fotos ihrer Lieblingsplätze der Region eingereicht

Seit 28 Jahren gibt die Chemnitzer Volksbank einen eigenen Kalender heraus. Schon im Vorjahr hatten die Mitarbeiter der Volksbank selbst fotografierte Motive für die einzelnen Monate eingereicht. Dies wird mit dem Kalender für das nächste Jahr fortgesetzt. Das Thema: Mein Lieblingsplatz, meine Heimat. Mehr als 20 Mitarbeiter von der Innenrevision bis zur Marketingabteilung haben sich beteiligt und Fotos von ihren Lieblingsorten in der Region eingereicht, erklärt Vorstandsvorsitzender Gunnar Bertram. Man wolle zeigen, dass keine weite Reise nötig ist, um schöne Orte zu finden.

Zum ersten Mal sind die Mitarbeiter der Volksbank auch persönlich auf den Rückseiten der Kalenderblätter vertreten - mit Namen, Bild und einer kurzen Erklärung, warum das Motiv für sie besonderen Wert hat. Deshalb lässt sich der Kalender erstmalig auch auf zwei verschiedene Arten aufhängen: entweder wie gewohnt am Drahtbügel oder in aufgeklappter Form, damit das Motiv und die dazugehörige Beschreibung zusammen sichtbar sind.

So erzählt Controllerin Nicolle Heilmann auf der Februarseite von glücklichen Erinnerungen mit Freunden und dem leckersten Softeis in der Innenstadt Bornas. Vermögenskundenberater Ronny Hammer erinnert sich auf der Juni-Seite an die Radtouren seiner Kindheit über die Wiesen Arnsfelds. Und auf der Novemberseite verbindet Sandra Martin vom Controlling mit dem Naturbad Niederwiesa die ersten Schwimmversuche ihrer Kinder. Auf jeder Kalenderseite sind die Koordinaten der vorgestellten Orte angegeben, sodass sie jeder selbst besuchen kann.

Außerdem wird erstmalig unbehandeltes Naturpapier statt Bilderdruckpapier für die Seiten des Kalenders verwendet. Auf der Rückseite des Monats Dezember befindet sich zudem eine Bastelanleitung, die zeigt, wie man die einzelnen Kalenderblätter als Briefumschläge weiterverwenden kann, damit man den Kalender nach 2020 nicht wegwerfen muss. Außerdem sollen die Kalender künftig nicht mehr in Plastikfolie verpackt werden, sondern in Papiertüten, um Plastikmüll zu vermeiden, erklärt Sven Eckart von der Marketingabteilung der Bank. Der Kalender wird in einer Auflage von 4000 Stück produziert und soll an Kunden und Mitarbeiter verteilt werden. Spätestens ab 1. November soll der Kalender in allen Filialen der Region verfügbar sein. (seho)

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