Chemnitzer Schüler: Je älter, desto dicker

Anteil übergewichtiger und fettleibiger Kinder wächst mit jeder Klassenstufe

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17Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    schlossbewohner
    21.03.2013

    @wuehlmaus: Warum rechtfertigst du dich? :-)

    Klar wenn man in Adelsberg etc. wohnt, dann sind die Wege länger und wenn die Schule keine Aktivitäten bietet und die Eltern arbeiten gehen, dann fehlt die Zeit für den Vereinssport.
    Ich bleibe dabei: Auch die Chemnitzer müssen auf die Ernährung achten, denn trotz BIO, Vegetarismus oder Reformhaus führen sie zu viel überflüssige Energie zu sich. Jeder kann die Aufdrucke mit kcal/100g lesen und darüber nachdenken. Wenig Sport = weniger Kalorien. Eben mal kein Nutella mit Butter, keine Cocacola, kein Ketchup, kein Joghurt mit Ecke... ;-)

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    gelöschter Nutzer
    21.03.2013

    Meine Frau arbeitet in einem Kindergarten. Da kann man Eltern beobachten, die mit ihrem Auto genau bis vor das Portal fahren. 20 oder vielleicht 30 m bis zu einer freien Parkfläche laufen? Um Gottes Willen.
    Da parkt doch schon lieber die Rettungswege zu und fährt den Kindern anderer Eltern lieber direkt vor die Füße.

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    gelöschter Nutzer
    20.03.2013

    @schlossbewohner: Auch ohne Sportverein ist mein Kind nicht dicker geworden - es bewegt sich trotzdem gern - und gesunde Ernährung war bei uns immer selbstverständlich.
    Und wenn Kind bis 15 Uhr Schule hat, durch die halbe Stadt nach Hause fährt und noch essen und Hausaufgaben machen muss, ist Sportverein 15.30 Uhr nicht drin. Die übervollen Schultage sind schon ein Grund, weniger Zeit für Sport zu haben.

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    gelöschter Nutzer
    20.03.2013

    Mit dem Sport treiben im Verein ist es auch nicht so einfach. Wenn das Kind eben nicht talentiert genug ist, kann es bei Zeiten wieder abtreten. Oder darf bei z.B. Ballsportarten eben nur auf der Bank sitzen, bis die Eltern dann das demotivierte Kind abmelden. In den meisten Sportvereinen geht es dochnur darum, Leistungsträger heranzuzüchten. Mit Spaß an Bewegung hat das alles wenig zu tun.

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    schlossbewohner
    20.03.2013

    Es gibt sehr viele Argumente, um davon abzulenken, dass Menschen sich nicht -ihren Lebensumständen angepasst- ernähren.
    Auf fast jedem Nachrungs- und Genußmittel steht der Energiegehalt pro 100g. Lesen und darüber nachdenken können sogar Kinder :-)

    "Schuld" sind weder die Fernsehgeräte, noch die Computer, lange Schul- und Arbeitstage oder fehlende Sportmöglichkeiten.

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    gelöschter Nutzer
    18.03.2013

    Mein Kind ist bis voriges Jahr auch im Sportverein gewesen. Aber jetzt, in der 7. Klasse, hat es öfter 8-Stunden-Tage. Dazu eine Menge Hausaufgaben und AG - da ist keine Zeit mehr!
    Man sollte wirklich mal die Lehrpläne nach modernen Kriterien überprüfen, einen Haufen Müll rauswerfen - vielleicht wär´dann auch wieder Zeit für mehr Sport.

    Als Dorfkind war ich in keinem Sportverein. Aber wir mussten auf dem Bauernhof mit helfen - Feld-Stall-und Gartenarbeit ist auch Bewegung und Muskeltraining. In unserer Freizeit sind wir gern im Wald rumgestrolcht - Klettern, Rennen, Balancieren, alles dabei.
    Aber welches Kind hat bei den Stundenplänen noch Zeit für so was alles?

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    schlossbewohner
    18.03.2013

    http://www.spiegel.tv/-/filme/iss-richtig-essen-fuer-kinder/

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    gelöschter Nutzer
    18.03.2013

    zum Thema BMI - es gibt Tabellen, die als Orientierungswert für Kinder sind - und da zählen Alter und Geschlecht sehrwohl. Diese Tabellen sind anders als die Erwachsener. Siehe z. B. hier https://ernaehrungsstudio.nestle.de/TippsTools/Rechner/BMIKinder.htm

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    mias
    17.03.2013

    Es wird hier etwas das Diskusionsthema verfehlt. Meine Tochter ist in der sechsten Klasse, Gymnasium und hatte seit einem halben Jahr keinen Sportunterricht mehr. Sie wohnt im Ort ihrer Schule und hat keinen langen Schulweg, dennoch geht sie morgens halb 7 aus dem Haus und ist im Schnitt 16 Uhr zu Hause. Ganz ehrlich, dieses Pensum hatte ich mit zwölf nicht. Kontraproduktiv sind die unterirdische Verpflegung und die mangelnden Freizeitangebote der Schule. Wenn ich mir das Klassenfoto anschaue, sehe ich 40 Prozent zu straffe, 40 Prozent zu magere und nur 20 Prozent absolut optimale Kinder, was das Körpergewicht angeht.
    Eltern, Eltern, Eltern...kümmern, kümmern, kümmern. Mehr kann ich nicht sagen. Zum Thema TV- Größe im KiZi: Ich hatte mit 12 meinen ersten eigenen TV bekommen, da wurden die noch in Zentimetern berechnet und es spielte keine Rolle wie groß ein TV ist. Ich habe meinen TV, 15 Jahre später, meiner Tochter in ihr Zimmer gestellt, aber sie darf auch an meinen 55 Zoll Tv, dennoch ist sie nur vorm TV, wenn wir es alle sind und das ist nicht das Problem. Das Problem sind absolut hirnlose Tabellen wie der BMI, welcher weder Alter, Geschlecht noch sonst irgendwelche relevanten Werte spiegelt. Laut BMI leide ich unter Fettleibigkeit, nur sieht dies niemand, da Muskeln viel mehr wiegen, als Fettgewebe.

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    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    ach Blaumausi... wenns so einfach wäre: früher waren viel weniger Autos und viel weniger Gaskranke unterwegs. Ich war selbst so ein Fahrradkind auf dem Dorf - das ist heute so nicht mehr umsetzbar - weil es auf dem Dorf wo ich herkomme die Schule nicht mehr gibt und 2 km funktionieren vielleicht noch in der Stadt, auf dem Land ist es häufiger mehr. Letztlich konnte man hier lesen, dass das Verwaltungsgericht einen Weg mit dem ÖPNV von bis zu 60 Min für zumutbar hält - da bräuchte man zu Fuß sicher deutlich länger.
    Der potentielle Kinderschänder ist weniger ein Argument, warum Eltern ihre Kinder eben kaum noch zu Fuß oder mit dem Rad loslassen. Bei uns in der Grundschule gibts z. B. keine Fahrradständer, weil Kinder vor der 4. Klasse in der die Fahrradprüfung absolviert wird nicht mit dem Rad zur Schule kommen sollen. Das gibt wohl Probleme mit der Versicherung der Schule falls es zu einem Unfall kommt.
    Übrigens kenne ich keinen Vorschüler und auch keinen Grundschüler mit einem 47" TV im Kizi ... ich kenne genau genommen kein einziges Grundschulkind mit TV im Zimmer. Da scheinen sie was durcheinander zu bringen

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    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    Früher gingen wir zu Fuß in die Schule - oder fuhren mit dem Fahrrad. Das galt auch für viele Kinder vom Land, wo Schulwege auch damals schon länger waren als in den Städten.

    Heute werden die verwöhnten Kinder von sicherheitskranken Kampfmuttis und weichgespülten Vätern in riesigen Autos auch über kürzeste Distanzen transportiert, kennen kaum die Straßen ums eigene Fertigteilhaus und finden vom anderen Ende der Stadt nicht allein zurück.

    Und das alles, weil hinter jedem Baum ein potentieller Kinderschänder vermutet wird und man die Kinder in einer heilen Käseglocken-Scheinwelt aufwachsen läßt, die mit der Realität nichts zu tun hat. Das Ergebnis sind nicht nur fette Kinder, sondern am Ende Menschen, die nicht mehr klarkommen, wenn sie von den realen Lebensbedingungen da draußen irgendwann eingeholt werden.

    Ich weiß weder, warum es heute in jedem Vorschulkinderzimmer einen 47"-Flachbild-TV geben muß noch, warum man 2km Schulweg für Fünftklässler unzumutbar findet.

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    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    @809626: das Beispiel aus Jena mag wohl mal stimmen aber ist nicht zwingen. Auch leicht übergewichtige Kinder haben noch Spaß an Bewegung. Gehen sie mal zu einem Schwimmwettkampf von Kindern, da sind auch in jedem Verein dickere Kinder dabei und das sind nicht unbedingt die, die die letzten Plätze belegen.
    Stellen sie sich an einen Kindergartenzaun oder Schulhof - es ist nicht so, dass die dicken Kinder nur rumstehen und futtern.
    Nur sobald ein dünnes Kind nur rumsteht und futtert sagt keiner was - das arme Kind, muss nämlich endlich mal ordentlich essen.
    Das Ablästern über dicke Kinder hilft diesen überhaupt nicht und geht auch meist an der Realität vorbei.
    Dicke Kinder sind meist nicht so schnell oder springen nicht so hoch. Mag sein.
    Viel wichtiger ist, ihnen den Spaß nicht zu verderben an der Bewegung, sie in die Gruppenaktivitäten hereinzuholen.
    Lassen sie auch dem dicken Kind den Spaß am Essen.
    Letztendlich können nicht alles Menschen die gleiche Figur haben. Ich kenne Kinder die stehen morgens auf, trinken gesüßten Tee, essen ein Milchbrötchen mit Nutella, bewegen sich auch nicht mehr als andere, futtern den ganzen Vormittag Kekse, essen zum Mittag Eierkuchen, futtern am Nachmittag weiter, tinken zu dem ganzen ungesundem Essen noch Saft und sind trotzdem eine wandelnde Bohnenstange.
    Fraglich bleibt, ob sich deren Figur irgendwann im Laufe der Jugend bzw. des Erwachsenenalters ändern wird. Ich vermute aber nicht, da ihre Eltern ebenfalls eine sehr schlanke Gestalt haben.

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    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    zum Teufel noch mal, solche Meldungen machen mich ärgerlich. Ich hab selbst ein Gewichtsproblem - meine Tochter nicht, obwohl sie ganz eindeutig (nach meiner Meinung) die genetische Veranlagung dazu geerbt hat. Sie ist jetzt in der Grundschule noch völlig normalgewichtig - allerdings bei Weitem nicht so spindeldünn wie viele andere Mädchen.
    Ich achte seit jeher auf das was sie ißt und dass sie sich möglichs viel mit Spaß bewegt.
    Ich hoffe, dass das möglichst lange so bleibt.
    Aktuell hat sie in der Schule an drei Tagen in der Woche Sport. An den anderen beiden Tagen ist sie im Sportverein aktiv.
    Die Frage ist, ob das auch weiterhin so bleiben wird. Es kommt irgendwann die Pubertät - ich hoffe, die Freude an der Bewegung bleibt bestehen.
    An den Wochenende machen wir Radtouren, gehen schwimmen, klettern, eislaufen, skifahren.
    Wir sind aber auch als Eltern gute Vorbilder - sowohl mein Mann, als auch ich haben ein Sporthobby. (ja, trotz erheblichen Übergewichts mache ich regelmäßig Sport - auch Ausdauersport - das Vorurteil wer dick ist, bewegt sich nicht, stimmt nämlich so nicht!!!!
    Geht mal zu den Volksläufen - da laufen nicht wenige Menschen auch mit einigen Kilo zu viel mit - und einen 5 oder 10 km-Lauf macht man als Erwachsener nicht mehr ohne regelmäßiges Training.
    Allerdings sehe ich bei meiner Tochter auch, dass sich die Kinder in der Freizeit deutlich weniger bewegen, als wir zu unserer Zeit. (ja, hier war früher wirklich einiges besser)
    WIr hatten nach der Schule mehr Freizeit (warum das so war, weiß ich auch nicht so recht).
    Wir haben sehr viel mehr draußen gespielt, sind mehr gerannt, haben diverse Ballspiele gemacht, es gab Tischtennisplatten im öffentlichen Raum.....
    Wir haben Federball gespielt und sehr beliebt war auch Bälle an die Wand zu werfen, diese aufprallen zu lassen und wieder an die Wand......
    Ich kenne heute keine Wand, an die Kinder mehr einen Ball werfen könnten, auch ist mir im öffentlichen Raum kaum noch eine Tischtennisplatte bekannt (eine kenne ich ;-) - da gehen wir gelegentlich hin)
    Ein weiterer Apekt ist die Ernährung.
    Meine Tochter hat in ihrer Kigazeit da 3 Mahlzeiten täglich eingenommen. Ich fand es schon ärgerlich, dass es zum Frühstück Nutella gab (bei uns gibts die nur am Wochenende. Leider ist das Essen in Kita und Schule selten wirklich gut und gesund und so schmackhaft, dass auch größere Kinder da noch gern mitessen.
    Meine Tochter darf Süßigkeiten, jedoch begrenzt, genau so Schorle trinken und Kakao.....
    Ich muss allerdings ständig verteidigen, warum mein Kind Wasser trinkt.
    Ständig gilt man als schlechte Mutter, wenn man auf solche Dinge wie regelmäßige Mahlzeiten, Süßkramgrenze und Wasser als Getränk achtet.
    Das arme Kind und gönn deinem Kind doch auch mal..... ganz besonders schlimm sind dabei ältere Menschen und Eltern spindeldürrer Kinder.

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    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    Wie wär´s mit täglich 3x Harlem Shake??? Am besten gleich in den Lehrplan einbauen, macht immerhin Spaß!

    BMI ist auch Quark. Diese ganzen Tabellen beruhen auf einer Festlegung für die Wehrfähigkeit junger Franzosen im ersten Weltkrieg, wenn ich mich recht erinnere. Weil so viele unterernährt waren - also zu dünn -, man es sich aber nicht leisten konnte, so viele vom Wehrdienst freizustellen, legte man ein sehr geringes Gewicht als "normal" fest.
    Sicher gibt es viele zu dicke Menschen in D. Wenn ich im Sommer im Freibad bin, sehe ich kleine Jungs, die eigentlich einen Bikini bräuchten. Ich finde es aber auch mutig, dass sie trotzdem rausgehen, schwimmen, sich bewegen. Schon in meiner Schulzeit wurden Dicke gemobbt, das wird jetzt auch nicht anders sein.
    Wenn die Kids in der Ganztags- Schule Mittag essen sollen, muss dort auch ein gesundes, frisches, appetitliches Essen angeboten werden. Wenn mit "gesundem Essen" zerkochtes Mischgemüse und harte Kartoffeln assoziiert werden, muss man sich nicht wundern, wenn sich die Kids lieber von Pommes und Schokoriegeln ernähren.
    Andererseits neigen immer mehr Mädels in der Pubertät zur Magersucht, was mindestens genau so gefährlich ist.
    Schon vor einigen Jahren fiel Politikern mal auf, dass die Kinder zu wenig über gesundes Essen wissen. Daraufhin hab ich ein Konzept für ein Schulfach erstellt, eine Kombination aus Schulgarten und gesunder Ernährung.
    Aber es hat niemanden wirklich interessiert. So wird es auch diesmal wieder sein. Nett, dass man mal wieder drüber geredet hat.

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    schlossbewohner
    17.03.2013

    Ist das jetzt eine Neuigkeit? Was soll das "Gebrüll"? Dicke Menschen gehören zum normalen Alltag. Wer mit offen Augen durch's Land geht, der sieht das doch tagtäglich.
    Solange Menschen glauben, dass die Werbung die reine Wahrheit erzählt, dass Schulessen gesund sei oder gesundes Essen nicht schmecke, dass Fußball guggen eine sportliche Betätigung sei, wird sich daran auch nix ändern.

    Salat ist ungesund und Sport ist gefährlich & zeitraubend. Außerdem kann man auch als Erwachsener eh kaum schicke Klamotten in in S oder M kaufen. Und lustige: Ich kenn Vegetarier, welche einn drastisches Übergewicht haben. Zucker und Butter sind ja auch vegetarisch... ;-)
    Warum abnehmen/Sport treiben, wenn die Ärzte lieber Medikamente gegen alle unmöglichen Zipperlein verschreiben? Rückenschmerzen, Magenprobleme, Blutdruckprobleme, Cholesterin...
    Es gibt doch so schöne Tabletten. Blutdrucksenker vermindern die Spermienzahl (so haben wir später weniger Probleme mit dicken Kindern), Cholsterinsenker erhöhen die Rendite und sind sogar bei schlechter Kontrolle gefährlich.

    Noch ein kleiner Hinweis am Rande:
    Vorsicht Sarkasmus!

    Zur Vorbildwirkung:
    Statt Cholesterintablette weniger Bier, Bratwurst und Torte? Statt Blutdrucktablette wandern oder schwimmen gehen?

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    1
    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    In Jena spielen Kinder in einem Springbrunnen mit Bachzulauf. Das Kind, das sich am wenigsten bewegte, war der dickste von allen. Dafür war er der einzige, der etwas zu essen dabei hatte. Und nicht etwa eine trockene Semmel oder ein einfacher Keks. Nein, das muss dann schon eine ganze Prinzelrolle sein, mit schön viel Schokolade zwischen den Keksen.

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    gelöschter Nutzer
    17.03.2013

    Ich vermute, das betrifft nicht nur Chemnitzer Schüler..... ist man sich überhaupt bewusst, welches Gesundheitsproblem hier heran wächst?
    Und sind sich die Eltern der Kinder in den Jahren, wo sie noch lenken und leiten könnten (bevor sie so dick werden) bewusst, was sie ihren Kindern antun? In der sechsten, siebenten oder achten Klasse ist es zu spät. McDonal Happy MCDeal Menü lassen grüßen. Warum bloß eine Viertelliter-Cola und einen Burger wenn man für dasselbe Geld das Doppelte bekommen kann? Und das ist nur ein Beispiel.
    Das zweite Problem ist die Bewegung, vorausgesetzt, der Wille und die Möglichkeiten dazu sind überhaupt vorhanden: bei uns früher fand Bewegung im Alltag statt und wer zu einem Sport ging, dessen Eltern konnten das bezahlen, der Sport war im Ort zu Fuß zu erreichen. Heute werden die Kinder jeden Schritt gefahren, Kindergarten, Schule... (oftmals geht es gar nicht anders). Wer Sport treiben will, dessen Eltern müssen bedeutend mehr blechen als bei uns früher und einen elterlichen Fahrdienst braucht es meistens auch noch. Alles in allem Streß! Da ist doch ein Kind mit PC und Smartphone viel schneller und bequemer ruhig zu stellen.....