Chemnitzer Sparkassen-Chef: "Nicht jeder Geldautomat rechnet sich"

Vorstandsvorsitzender Michael Kreuzkamp über eine neue Struktur des Filialnetzes, Folgen für Mitarbeiter und dauerhaft niedrige Zinsen

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    grummholz
    07.01.2019

    Ich dachte immer, die Sparkasse sei ein komunales Unternehmen. Wäre dies noch so, dann wäre ja die Sparkasse für den Bürger, ihre Kunden da. Das rechnet sich offensichtlich nicht. Das dieses kommunale Unternehmen nicht in die roten Zahlen geht, ist wohl selbstverständlich. Die Sparkassse wäre aber völlig fehl am Platze, wenn es ihr um die Erzielung des maximalen Gewinnes geht. Es ist schon sehr traurig, dass dieses Unternehmen so abbaut. Leidtragende sind ihre Kunden, vor allem die Alten, die naturgemäß mit neuen Möglichkeiten zu kämpfen haben. Hoffentlich denkt der Sparkassencheff nicht nur an sein Solär sondern auch an seine (auch alten) Kunden.

  • 5
    2
    Zeitungss
    07.01.2019

    Herr Kreuzkamp, kleiner Tipp zum Nachdenken, so mancher Sparkassenchef mit seinen üppigen Bezügen rechnet sich für die Kunden auch nicht. Diese merken es nur an mageren Leistungen und üppigen Gebühren. Schon einmal darüber nachgedacht ????

  • 6
    1
    gelöschter Nutzer
    06.01.2019

    Man ist ja in Ebersdorf so einiges gewohnt.So gut wie keine Einkaufsmöglichkeiten,die Straßen in einem Zustand, bei dem man sich fragt, ob der im Mittelalter oder zu DDR Zeiten ungefähr genau so schlecht war wie heute und nun auch noch die Sparkasse in Ebersdorf.
    Die Ende des letzten Jahres angekündigten neuen Öffnungszeiten sind nun leider bittere Realität.Nachdem sich die Kontogebühren schrittweise immer weiter nach oben bewegen, sinkt nun im gleichen Zeitraum die Kundenfreundlichkeit der Sparkasse immer weiter. "Der Kunde ist König" so war es einmal. Jetzt ist der Sparkassenkunde nur noch ein lästiges Anhängsel.Die neuen Öffnungszeiten bei der Sparkasse in Ebersdorf sind in meinen Augen eine Frechheit. Als normal arbeitender Mensch besteht nur noch an einem einzigen Tag in der Woche die Möglichkeit die Filiale Nachmittags aufzusuchen.Da sind dann lange Wartezeiten vorhersehbar. Die Möglichkeit einer Terminvereinbarung laut Aushang ist nur eine reine Beruhigung der Kunden, denn wie mir berichtet wurde, bemüht sich keiner der Sparkassenangestellten wegen kleinerer Anliegen außerhalb der neuen Öffnungszeiten in die Filiale nach Ebersdorf. Terminvereinbarungen gibt es nur bei größeren Geldgeschäften. So hat nun in Zukunft der Sparkassenkunde immer weniger Möglichkeiten sich vor Ort in Ebersdorf von den freundlichen Angestellten beraten zu lassen. Wenn diese Öffnungszeiten von der Zentrale vorgegeben werden, können die Angestellten der Sparkasse ja leider nichts dagegen tun. Wenn das die neuen Zukunftsvisionen des Herrn Kreuzkamp sind, dann "Gute Nacht"!

    T. Falkenau
    Ebersdorf