Corona-Lockerungen: Kritik an Sachsens Sonderweg

Gewerkschafter halten die umfassende Öffnung von Kitas und Schulen ab kommenden Montag für vorschnell. Für Unmut sorgt auch der Wegfall von Ausnahmeregelungen für Risikogruppen.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

19Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    vomdorf
    15.05.2020

    Ich weiß, tab., aktualisiert um einen Satz, den keiner versteht.

  • 2
    1
    tbaukhage
    14.05.2020

    @vomdorf: ...dafür wurde aber 15:10 eine aktualisierte Unterschriftenliste bekanntgegeben und den Schulen zur Verteilung zugeleitet.

  • 3
    3
    Pedaleur
    14.05.2020

    @vom Dorf
    „@ Pedaleur: Sie wissen schon, dass sich nur Personen zweier Hausstände treffen dürfen, so dass also Elternratssitzunegnnnicht stattfinden.
    Und was alles zu beachten und zu tun ist entscheiden Kultus und LaSuB.......und ändern mindestens täglich ihre Anweisungen“
    Das ist doch nicht ihr Ernst? Es gibt genügend technische Möglichkeiten, damit mussten so viele im Homeoffice oder sonstwie umgehen. Treffen im dienstlichen Rahmen waren mit den entsprechenden Regelungen möglich. In den meisten Kitagruppen gibt es mit den Elternvertretern Whatsapp- Gruppen oder ähnliches.
    Ich will mal betonen, dass ich ein absoluter Unterstützer besserer Betreuungsschlüssel und Rahmenbedingungen bin. Aber wir sind in einer nicht vergleichbaren Krise, die allen enorme Bemühungen abverlangt und ich hab das Gefühl, dass man einfach nur ohne Lösungsvorschläge dagegen ist. Das geht nicht! Pädagogische Konzepte können auch mal warten und ich bin mir sicher, dass die Kids die Erwachsenenprobleme sportlich nehmen.

  • 8
    2
    KTreppil
    14.05.2020

    Nach ein Glück, es gab nicht so viele Krankenscheine von den vielen, wenig geschützten älteren Kassierer(innen) in den Supermärkten, als es die Hamsterkäufe gab und das Klopapier knapp war. Oder den unterbezahlten, überlasteten Pflegekräften, als Mundschutzmasken knapp waren, oder den Lkw Fahrern, die uns das Klopapier lieferten und selbst kein stilles Örtchen fanden, oder...
    Die Liste könnte beliebig erweitert werden, es gab und gibt genug, die die letzten Wochen teilweise unter widrigen Bedingungen arbeiten mussten (durften). Leider diskutieren da nur wenige darüber, ist ja selbstverständlich.

  • 3
    6
    vomdorf
    14.05.2020

    Zu früh abgeschickt....
    ....., wenn es zunehmend Krankenscheine gibt, und vor allem ältere Angst haben.

  • 3
    4
    vomdorf
    14.05.2020

    Die Unterschriftenliste wurde heute(!!!!) 11.30 Uhr für ungültig erklärt.....einige Schulen dürften sie aber bis dahin schon weitergeleitet haben..... Dazu fällt einem nichts mehr ein, denn eine Erklärung gab es nicht.

    @ Pedaleur: Sie wissen schon, dass sich nur Personen zweier Hausstände treffen dürfen, so dass also Elternratssitzunegnnnicht stattfinden.
    Und was alles zu beachten und zu tun ist entscheiden Kultus und LaSuB.......und ändern mindestens täglich ihre Anweisungen...immer in schönstem Beamtendeutsch geschrieben, damit es nicht gleich zu verstehen ist.
    Die Lehrer an Grundschulen kommen sich vor wie Versuchskaninchen...bis morgen zu schützen, und ab Montag vogelfrei. Wahrscheinlich wissen einige Schulen deshalb nicht, was am Montag werden soll, wenn e

  • 6
    4
    KTreppil
    14.05.2020

    Die Bedenken der vorherigen Kommentare sind natürlich berechtigt, aber was gibt es für Alternativen? Bei aktuell am 14.5. statisch erfassten ganzen 17 Neuinfektionen in ganz Sachsen noch wochen- oder monatelang alles dicht lassen? 17, das ergibt nicht mal eine ganze Schulklasse wenn man sich das als Zahl vorstellen möchte. Manchmal sind 17 Schüler einer Schule an diversen Erkältungs- oder Durchfallerkrankungen erkrankt, da machte man doch auch eher nie die ganze Einrichtung dicht.
    Wir sollten mal die Relationen sehen, die Maßnahmen vor der damals notwendigen Schließung , die Maßnahmen heute und die Tendenzen der Statistik im März und heute.
    Ich bin kein Corona Leugner, kein Spaziergänger, unterschätze bzw. verharmlose die Gefahr nicht, aber ich meine, wir müssen lernen mit Corona zu leben. Wir können doch nicht bis in alle Ewigkeit oder bis es Impfstoffe gibt, alles angehalten lassen. Wie soll das schon allein wirtschaftlich gehen? Es geht ebenso um die Bildung unserer Kinder, da kann man nicht mehr monatelang improvisieren. Ein mulmiges Gefühl kann ich nicht leugnen, aber ich vertraue und hoffe dass Maßnahmen wie Abstandsgebote, Hygienevorschriften und Mundschutz tragen vor Ansteckung schützen können, wenn das auch nicht gänzlich zu verhindern sein wird. Denn es muss irgendwie weiter gehen und ich schreibe nochmal in Worten, SIEBZEHN Neuinfektionen, natürlich wäre 0 besser und ich wünsche, den 17 und den momentan ca. geschätzt um die 700 bereits Erkrankten baldige Genesung.

  • 13
    3
    Pedaleur
    14.05.2020

    So, jetzt haben sich alle fein aufgeregt. Und welche Lösungsvorschläge gibt es? Stufenweise Öffnung? Über welchen Zeitraum? Die Eltern brauchen jetzt eine Öffnung, die Kitas waren lange genug zu, die wollen nämlich nicht bis zur Rente Minusstunden aufarbeiten. Nächste Woche sind es drei Tage, zumindest für den überwiegenden Teil der Arbeitenden. Kann es nicht sein, dass das eine gute Woche für eine Öffnung ist? Man nach drei Tagen gleich durchschnaufen und nachbessern kann?
    Außerdem ist seit mindestens einer anderthalben Wochen klar, dass ab 18.5. geöffnet wird. Ausreichend Zeit, ein Konzept mit den Eltern/ Elternräten zu entwickeln.

  • 2
    5
    Gegs
    14.05.2020

    Bei der täglichen Kommunikation mit den Kollegen kam heraus, dass eine ganze Menge Kitas und Schulen aufgrund eigener Entscheidung einfach geschlossen bleiben. Problem gelöst. Zumindest aus ihrer Sicht.

  • 5
    6
    Pixelghost
    14.05.2020

    Und dann gibt es die, denen das scheißegal ist, einfach die Unterschrift geben und das war’s dann. Bis es klappt.
    Und dann ist das Geheule wieder groß, wenn die ganze Einrichtung dicht macht.

  • 11
    2
    vomdorf
    14.05.2020

    @ tbau

    Das Kind, das die Unterschrift nicht vorweisen kann, muss in einem Zimmer warten, bis die Eltern informiert werden konnten und in der Schule sind, um die Unterschrift zu leisten....aber Achtung!

    Es dürfen sich auch dann nur Kinder aus einer Klasse in einem separaten Zimmer befinden. Und die müssen beaufsichtigt werden....während ein Kollege versucht, die Eltern ans Telefon zu bekommen....wenn die Handy- Nr. noch stimmt...

    Die anderen Kinder müssen natürlich auch beaufsichtigt werden....von wem ist nicht klar, aber so sind die Bestimmungen.

    Dann ist Mutti dran, aber es ist gerade Vati- Woche .... muss dann eigentlich bescheinigt werden, dass in Muttis und Vatis Familie alle gesund sind? Welche Familie zählt? Die, bei der das Kind bis Sonntagabend war, oder die, zu der es Sonntagabend gebracht wurde?

    Wer sich sowas ausdenkt, hat nie in einer Grundschule oder einem Hort/Kindergarten gearbeitet, geschweige denn weiß er/, was in den Familien los ist ( natürlich nicht bei allen!).

    Und allen roten Daumengebern: sollten Sie eine pädagogische Ausbildung haben, bitte melden Sie sich in einer Kindereinrichtung.... sie werden mit Ihrem Weitblick, den ich Ihnen jetzt mal unterstelle, dringend gebraucht, um dieses Chaos einigermaßen auf die Reihe zu kriegen.

  • 3
    8
    MuellerF
    14.05.2020

    "Was mir auffällt ist, dass unser MP mit gutem Beispiel vorangeht, den sieht man in den Medien mit Mund/ Nasenschutz."

    Ja genau, IN bzw. FÜR die Medien trägt der Herr MP den MNS- was er tut, wenn grad keine Kamera auf ihn gerichtet ist, wissen wir nicht. Davon abgesehen wird der MNS ja nur für bestimmte Situationen vorgeschrieben. Andere Menschen würden das demonstrative Tragen des MNS wiederum als Signal der Panikmache deuten...

  • 15
    5
    tbaukhage
    14.05.2020

    Jedes Grundschulkind muss jeden(!) Tag ein Formular mit in die Schule bringen, auf dem Mutti unterschriftlich bestätigt, dass das Kind coronasymtomfrei ist. So lautet der ministerielle Erlass.
    Das Kind wird also morgens aus dem Schulbus gekippt, trabt zur Schule und gibt am der Türe beim kontrollierenden Lehrer/Schulleiter seine Unbedenklichkeitserklärung ab. Danach darf es das Schulhaus betreten.
    Welcher kultusministerielle Schreibtisch-Beamte hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht? Warum wurde, wie sonst auch, jegliche Zusammenarbeit mit den Ausführenden vor Ort abgelehnt und wieder einmal nach Gutsherrenart Politik per Verordnung gemacht?
    Jeder, der Schule vor Ort praktiziert, hätte erklären können, dass ein solches Vorgehen nicht funktionieren kann, jeder!
    Nur ein Beispiel: Was passiert mit dem Schüler, wenn er dieses Schreiben bzw. Muttis Unterschrift nicht vorweisen kann? Das Schulhaus darf er dann ja nicht betreten. Und der Bus dürfte inzwischen weiter gefahren sein. Muss der Schüler jetzt auf dem Schulhof eingesperrt warten (Aufsichtspflicht der Schule), bis die Schule an diesem Tage vorbei ist und er mit dem Schulbus wieder nach Hause fahren kann?

  • 7
    9
    Hinterfragt
    14.05.2020

    Was mir auffällt ist, dass unser MP mit gutem Beispiel vorangeht, den sieht man in den Medien mit Mund/ Nasenschutz.

    Bei der Kanzlerin und Bundesministern scheint das noch nicht angekommen zu sein mit der Vorbildwirkung oder wollen die damit etwas ausdrücken ...?

    Eine Ausnahme war dabei letztens der BP in der Kirche, der trug einen Schutz.

  • 12
    4
    vomdorf
    14.05.2020

    @1960...
    Das Problem ist, dass nicht nur aller 3Tage eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, sondern dass am grünen Tisch Dinge entschieden werden, ohne sich zu informieren, ob das überhaupt geht.

    Hat sich einer in unserer „vorbildlich arbeitenden Regierung“ mal angeschaut, wie ein Hort z.B früh für JEDE KLASSE, nicht Klassenstufe, eine Erzieherin bereitstellen soll?

    Und ab Mittag wieder für jede Klasse? Vor Corona arbeiteten in einem Dorf, das ich kenne, die Erzieher in Kindergarten und Hort, je nachdem, wo jemand gebraucht wurde. Das soll ja nicht mehr sein, dass eine Person in verschiedenen Gruppen arbeitet, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.
    Die Idee ist zwar nicht schlecht, aber sie wird nicht funktionieren, weil das Personal fehlt.

    Und jetzt sitzen Schulleitungen, Verantwortliche der Gemeinden und Kindergärten zusammen und versuchen, das irgendwie hinzukriegen. Möge es irgendwie funktionieren.....und wenn nicht, treiben wir Mitte der kommenden Woche eine neue Sau durchs Dorf.

  • 17
    13
    1212178
    13.05.2020

    @1960175 Den guten Job der Landesregierung wollte ich nicht in Zweifel ziehen, aber wie Schulöffnung für bis zu 6 Klassenstufen gleichzeitig ohne Chaos funktionieren soll erschließt sich mir nicht.

  • 45
    14
    1960175
    13.05.2020

    Man kann machen, was man will. Es gibt immer wieder welche, die mit Entscheidungen nicht einverstanden sind, um nicht zu sagen, die meckern.
    Hätte die Regierung anders entschieden, hätte man auch daran etwas auszusetzen.

    Ich finde, unsere Landesregierung, allen voran unser Ministerpräsident macht in der Krise einen sehr guten Job.

  • 14
    22
    fnor
    13.05.2020

    Der Arbeitgeber hat für die gesundheitliche Unversehrtheit seiner Angestellten zu sorgen. Mal sehen, ob er das in dieser Situation kann, wenn er die Risikogruppe zur Betreuung der Durchseuchung einsetzt.

  • 10
    24
    1212178
    13.05.2020

    Geniale Entscheidung- aktuell bekämpft sie den Lehrermangel. Schont sie langfristig die Rentenkassen?