Der neue Finanzausgleich - gerechter, aber nicht transparent

Es ist eine große Reform mit weitreichenden Folgen für die Länder. "Es wird keiner schlechter dastehen als zuvor", heißt es aus dem Kreis der Länderchefs. Was bedeutet das für Sachsen?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Freigeist14
    02.06.2017

    Wow,besser hätte es der Wellness-Comedian Dieter Nuhr auch nicht sagen können.
    Gerecht ist,wenn Arbeitnehmer für die gleiche Arbeit und Qualifikation das Gleiche verdienen.
    Gerecht ist,wenn Alle Bürger des Landes,die ein Einkommen beziehen,ihren solidarischen Beitrag leisten.
    Gerecht ist es,wenn Frauen sich für mehrere Kinder entscheiden nicht abwägen müssen zwischen Karriere,Einkommen und zwischen der Familienplanung.
    Gerecht ist es,wenn 27 Jahre nach der Deutschen Einheit nicht mehr zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen Bürgern,Interessen und Erfahrungen unterschieden würde
    Gerecht ist es ,wenn Arbeitnehmer,die Jahrzehnte ihren solidarischen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung geleistet haben bei Arbeitsplatzverlust nach 12 Monaten nicht behandelt werden wie Bittsteller und lästige Karteifälle...usw. usf. ect...

  • 2
    2
    Pixelghost
    02.06.2017

    "Gerecht" ist, wennn ich das größte Stück vom Kuchen bekomme.
    "Gerecht ist, wenn mein Auto größer ist als das des Kollegen oder Nachbarn.
    "Gerecht" ist, wenn mein Gehalt höher ist als das meiner Kollegen, Bekannten, Sportfreunde etc.

    "Gerecht" ist, wenn ich mir mehr leisten kann, öfter in den Urlaub fahren oder teurere Klamotten tragen kann als alle anderen.

    Ist es nicht eher so?

    Mir muss keiner mit "gerecht" kommen. Niemand hat jemals das gerechte Leben versprochen. Und ich habe genügend Ungerechtigkeiten am eigenen Leibe zu spüren bekommen.

    Als ich 1977 für 540 DDR Mark in den ÖD ging wurde mein Berufsstand als blöde bezeichnet. Die Bezahlung aber wurde als gerecht angesehen. Nach nunmehr 40 Dienstjahren, Studium, Weiterbildungen, Spezialisierung und der mittlerweile exorbitant gestiegenen Verantwortung in meinem Fachgebiet habe ich eine gut bezahlte A11.
    Aber mein Netto darf ich - nicht weil es geheim ist, jeder kann die Besoldungsgruppen im Netz recherchieren - nicht mit einem Schild auf der Brust vor mich hertragen.
    Dann kämen sofort solche Fragen wie: Was? So viel? Ist das denn gerecht?

  • 1
    0
    Freigeist14
    02.06.2017

    Zum Thema Autobahnen wurde gestern eine bemerkenswerte Rede im Bundestag gehalten.

  • 4
    1
    cn3boj00
    02.06.2017

    Gerechter aber nicht transparenter - schon die Überschrift sagt eigentlich alles. Wenn die Geldverteilung jetzt noch undurchsichtiger wird, woher will man dann wissen dass sie gerechter wird? Ich habe mindestens seit Schröder kein Gesetz gesehen, das irgendetwas gerechter gemacht hätte - immer gab es welche die profitieren und viele Dumme. Rente, Gesundheit, Energiewende - nichts ist gerechter geworden, und kein gerechtes Gesetz ist in Aussicht. Deshalb darf man diese Aussage getrost anzweifeln. Auch der Artikel gibt keinen Aufschluss darüber, was nun eigentlich gerechter wird.
    Was mir völlig unklar ist: wieso packt man dieses Thema zusammen mit Dingen wie Schulsanierung, Unterhalt und Autobahnen? In der Regel macht man das, wenn man Dinge durch die Hintertür beschließen will ohne große Diskussionen. Man darf gespannt sein.