Der Wald geht alle an

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    cn3boj00
    29.08.2019

    Hallo Herr Lorenz, alles richtig - aber wen meinen Sie mit "wir"? Ich kenne das von zu hause: wenn Familienmitglieder sagen "wir müssten mal..." dann meinen Sie "du musst mal ..." . Und wie sollen wir unser Verhältnis zur Natur überdenken, welches Sie ins Verhältnis zum Fleischkonsum setzen?
    Glauben Sie, dass ein Baum im Amazonas weniger abgebrannt würde, wenn ich ein Schnitzel weniger esse? Meinen Sie wieder einmal, wir Verbraucher sind schuld, weil wir es nicht schaffen am prall gefüllten Wurstregal im Supermarkt vorbei zu gehen? Der Mensch ist - wie viele Lebewesen - ein Omnivore, ein Allesfresser. Das können Sie ihm nicht zum Vorwurf machen. Und auch nicht, dass er die Nahrung bevorzugt, die am einfachsten zu erlangen ist. Das ist nun mal genetisch programmiert.
    Ja, es ist richtig, einmal Schnitzel in der Woche wäre ausreichend. Und es wäre kein Problem für den Konsumenten, den Wert des Fleisches besser zu schätzen, wenn der Wert sich im Preis widerspiegelt. Gäbe es in deutschen Regalen nur Fleisch von lokaler Weidetierhaltung, wäre das nämlich ganz normal. Gibt es aber nicht. Warum nicht? Hier, Herr Lorenz, wäre es konsequent, die Politik zu fragen! Wer sorgt denn dafür, dass Massentierhaltung standesgemäß ist? Wer sorgt dafür, dass Soja- und direkte Fleischimporte aus Südamerika noch billiger werden? Übrigens ist Soja nicht nur für unseren Fleischkonsum wichtig, sondern auch der wichtigste Rohstoff für vegetarische Ersatzprodukte, mit denen dann so mancher sein Gewissen beruhigt.
    Wo ist ihr lautstarker öffentlicher Protest in der Presse gegen das Freihandelsabkommen mit Mercosur? In der FP lese ich nichts dazu. Es ist eine verfehlte Agrarpolitik, eine verfehlte Umweltpolitik, eine verfehlte Außenhandelspolitik, es ist das Bestreben nach maximalem Profit für unsere Autoindustrie, die dazu führen, dass unsere Regale noch voller werden und der Kampf um noch billiger immer weiter geht. Und deshalb wird die Zerstörung des Regenwaldes weitergehen. Wir können unser Verhältnis zur Natur überdenken, aber ich glaube jeder hat das Verhältnis, welches Bildung, aber auch Meinungsmache eben hergibt. Die Erwartung, dass die Menschen gegen das handeln, was ihnen die Politik vorgibt und vorlebt, die dann noch von den Medien hofiert wird, ist absurd.
    Herr Lorenz, Sie als Zeitungsmann haben Einfluss auf die Meinung der Menschen, aber Sie wollen wohl auch nur Ihr Gewissen beruhigen, indem Sie uns ins Gewissen reden, statt die Verantwortlichen beim Namen zu nennen.