Deutschlands Matheschwäche

Einspruch - Standpunkte zum Streiten. Unter diesem Motto veröffentlicht die "Freie Presse" heute einen Beitrag des Chemnitzer Mathematikprofessors Christoph Helmberg. Er fordert neue Wege bei der Vermittlung der Mathematik in der Schule.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    cn3boj00
    14.12.2016

    Im Prinzip kann ich dem Autor zustimmen. Doch auch er kommt in einer Analyse der Ursachen nicht sehr weit. Ich denke, dass vor allem total überfrachtete Lehrpläne die Hauptursache sind. Das beginnt schon in der Grundschule und gilt für andere Fächer auch - aber in Mathe tritt es besonders zutage. Hier sollte das Augenmerk wieder verstärkt auf das "Handwerk" statt auf die Anhäufung von Wissen gelegt werden. Grundschule heißt "Lesen, Schreiben, Rechnen", sowie etwas Heimat- und Naturkunde. Die Ausarbeitung eines "Vortrag über den Islam" ist da genauso überflüssig wie die Geheimnisse der Stochastik in Klasse 6. Vollgepfropfte Lehrpläne, Stundenausfall, fehlende Koordination bei Vertretungen, Hausaufgaben die von den Eltern statt den Schülern gemacht werden, all das führt dazu, dass die Vermittlung des Handwerks auf der Strecke bleibt. Spezialwissen, was wesentlich über Allgemeinbildung hinausgeht, soll den weiterführenden Schulen, der Berufsausbildung und dem Studium vorbehalten werden. Das bietet mehr Zeit für die Grundlagenvermittlung.