"Die Autobranche schaut zu, wie China die Welt verändert"

Die Autoindustrie steckt im Umbruch. Was das bedeutet, darüber diskutierte die Branche auf ihrem Jahreskongress in Zwickau. Harte Worte kommen dabei auch von einem Autoexperten.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Zeitungss
    30.10.2018

    Gibt es nur noch Dudenhöffer als Meinungspapst ???? Sind wir von dem, von der E-Lobby bezahlten Mann, wirklich gut beraten ????? Jeder darf, absolut kein Problem, hier kommen allerdings Zweifel auf. Es gibt Leute , die denken noch ohne Vordenker nach, auch wen es nicht erwünscht ist.

  • 1
    0
    Nixnuzz
    28.10.2018

    Jede Technik braucht ihre Entwicklungszeit. Die Zeit, als vor einem Dampfmotorwagen ein Mann mit roter Fahne herlaufen musste, sind vorbei. Der nette Hr. Diesel hat ca. 120 Startversuche für seinen Erstmotor gebraucht, bis dieser sich entschloss, nicht nur die Werkhalle einzurussen sondern nach abkoppeln des Anlasser auch selbständig weiterzulaufen. Die Elektrowagen der 1930Jahre für Post und anderes werden ja jetzt gerade neu erfunden und in Verkehr gebracht. Den Witz mit der Verlängerungsschnur und damit die mechanische Reichweitengrenze brauchen wir nicht mehr. Einzel-Pkw-Modelle schaffen 400km oder mehr..? Da China den weltweiten Pkw-Großproduzenten/Importeuren die Daumenschrauben für x% verkaufte Elektromobile angelegt hat, dürften hier entsprechende Ableger auf den Markt kommen. Da wohl alle Entwicklungszentren nur noch in Volt und Ampere (für China..)denken, dürften alle anderen EU-relevanten Themen hinten runter fallen. Inklusive Diesel und Feinstaubproblematiken. Da die Doppelstrategie: Ohne Ware keine Zinsen/Dividende aber Elektro-Entwicklungskosten, bleibt für andere/s kein Geld übrig. Und ob die Hausbanken entsprechende Kredite anbieten können bei entsprechendem Zinssatz muss der Markt zeigen?? Aber die Zeit bis zur "Populations-Reife" von E-Pkws für Otto Normalverbraucher ist wohl noch was lang..Aber nur auf das "Verlängerungskabel" zu schauen und weiterführende Techniken deshalb nicht zu entwickeln, ist sträflicher Leichtsinn. Genauso mit der mangelhaften flächendeckendn Trockenspritversorgung - genannt Strom..

  • 4
    1
    Zeitungss
    26.10.2018

    @cn3ob: Ich nehme an, Ihr Tesla oder dergleichen ist mit einer Luftreinhaltungsanlage und entsprechenden Dichtungen ausgestattet um von den Stinkern und Braunkohlekraftwerken keinen Schaden zu nehmen. Meinungen hin oder her, lassen Sie die Kirche mal im Dorf, es würde sich nicht nur der Pfarrer freuen. Ihre Abneigung gegen Verbrenner dürfte der letzte Leser verstanden haben, auch wenn er diese Meinung nicht unbedingt teilt. Die Wirkung des gegenwärtigen Gesamtkonzeptes für die Umwelt lässt noch sehr viele Fragen offen, was schon mehrfach viele Superschlaue versucht haben Ihnen etwas näher zu bringen. Die E-Mobilität ist unter den gegenwärtigen Umständen nun einmal trotz Förderung kein Renner, dies Erkenntnis können Sie von den Superschlauen wenigstens mitnehmen. Sollte es in Zukunft wesentlich Fortschritte geben, wird es ein Selbstläufer, oder sind heute noch Pferdefuhrwerke und Dampfwalzen in der normalen Nutzung unterwegs?????

  • 5
    3
    kartracer
    25.10.2018

    @cn3boj00, man kann es drehen und wenden, wie man will, Sie halten sich für, ich glaube "DIE" einzig Denkende und Sehende unter einer Schaar Blinder und Dummer Menschen, merken Sie denn Ihre Art der Klugsch… nicht auch mal selbst?!
    Woher kommt der Strom für Ihren Tesla, aber das wollen Sie ja nicht wahrhaben??
    Warum sind Sie nicht an der Spitze in der Politik, dort wäre Ihr "Wissen", das ja grundsätzlich unstrittig ist, genau an der richtigen Stelle. Also los bewerben und die Wende umsetzen, oder reicht es dazu doch nicht!?

  • 9
    2
    saxon1965
    25.10.2018

    @cn3boj00: Sarkasmus oder fallen ihnen ihre eigenen Widersprüche wirklich nicht auf?
    Natürlich lenkt die Politik mit ihren Entscheidungen und damit auch die Richtung in die geforscht wird, solange die Bevölkerung keine Direktere Demokratie ausüben darf.
    Natürlich kann was mit den Grenzwerten nicht stimmen, wenn man diese nach Belieben festlegt (Straßenverkehr-Arbeitsplatz).
    Natürlich ist die Energiewende in Teilen eine Mogelpackung und bei der Bezahlung der Selbigen wird auch wieder der Bürger beschissen.
    Und natürlich ist es ebenso gelogen, wenn man meint, der Verbraucher könne doch alles beeinflussen. Erstens wird viel zu wenig aufgeklärt und zweitens können sich sehr viele Menschen Öko einfach nicht leisten. Wenn Öko und Nachhaltigkeit zum gleichen Preis wie Massentierhaltung, KIK, E-Auto und Rosen aus Afrika zu haben wären, dann könnte man den Verbraucher zu 100 Prozent zur Verantwortung ziehen. So geht es aber stets nur um Eines: Profit, Profit, Profit!
    DAS System lässt gar nichts Anderes zu.

  • 9
    0
    Freigeist14
    25.10.2018

    cn3BO..@ ich fahre nicht mit einem SUV herum und kaufe auch keinen Pangasius-Fisch. Sie können es drehen und winden,wie Sie wollen : Die Umweltbilanz der E-Mobile ist nach wie vor verheerend . Ohne Recycling-Kreislauf,den die Politik vorschreiben muss,kann keine Cobalt und Lithium-Mine der Welt den Bedarf nach Rohstoffen decken.E-Autos für die Stadt haben ihre Berechtigung im Kurzstreckenverkehr .Allerdings gab es schon vor 60 Jahren ausgereifte E-Mobile .Nur waren das eben O-Busse und in Zeiten des grenzenlosen Individualverkehrs will die kein Automobilhersteller wirklich haben .

  • 6
    6
    cn3boj00
    25.10.2018

    Ich kann dieses Geschwätz nicht mehr hören, von Leuten, die alle Entscheidungen der Politik in Frage stellen, um dann das große Versagen zu proklamieren. Es ist nicht Aufgabe der Politik, Technologien zu entwickeln. Das müssen die Autobauer tun, und dazu müssen sie endlich mal aus den Puschen kommen statt über Arbeitsplätze zu jammern und die Menschen immer weiter zu verunsichern, sie sollten endlich mal Zukunftsvisionen entwickeln. Aber dies ist in Deutschland ja ein Fremdwort, eben nicht nur bei Frau Merkel, sondern auch bei den Wirtschafts-Managern.
    Letztlich wird es doch von Angebot und Nachfrage geregelt. So lange es die deutschen Autobauer nicht schaffen, brauch- und bezahlbare Elektrofahrzeuge anzubieten, ja nicht einmal vernünftige Hybridfahrzeuge, weil sie uns immer noch den Diesel als Zukunftstechnik verkaufen wollen ist das beschämend! Aber wenn andererseits die Leute den Schmarrn vom sauberen Diesel weiter glauben kann man das aus kommerzieller Sicht verstehen. Neulich fuhr neben mir ein alter Stinker mit enem Riesenaufkleber: Ich verbrenne gerne weiter Diesel! Warum? Wir haben keinen Leidensdruck, anders als in China, wo man in manchen Städten Atemschutzmasken tragen muss. Stickoxide kann man doch nicht riechen, und die sind doch überhaupt nicht schlimm! Und das bisschen Ruß, eh, das schlucken wir doch weg. Wir haben verhältnismäßig gute Luft, und zwar wegen der strengen Grenzwerte. Aber schon wird auf die Politik geschimpft, die Grenzwerte seien schuld dass man uns den liebgewonnen Diesel wegnehmen will. Die Politik kann nur Rahmenbedingungen schaffen. Wenn die Industrie nicht freiwillig aus den Puschen kommt muss man weiter verschärfen und mehr fördern.
    Flixbus beginnt, Elektrobusse einzusetzen. Die werden in China gekauft. Welche Armut deutscher Ingenieurskunst.
    Aber gleich kommen die Ökobilanzversteher. Der Strom ist ja so schlecht! Hallo? Ja der Strom ist schlecht, aber was hat das mit E-Autos zu tun? E-Autos machen den Strom-Mix und damit die Ökobilanz nicht besser oder schlechter. Das machen zum einen Verbraucher, wenn sie aktiv auf den Strommix einwirken, zum anderen die Rahmenbedingungen, wie Kohleaustieg. Aber schon kommen wieder die Jammerer: Kohle sichert Arbeitsplätze! Und vielleicht wird dann der Strom knapp! Windmühlen sind gefährlich, da können Vögel verletzt werden!
    Und zuletzt das Totschlagargument: Die Ausbeutung der dritten Welt, menschlich und ökologisch. Ja, das ist schlimm, sehr schlimm! Aber sind daran die Elektroautos schuld? Wenn wir Fisch aus dem Mekong oder Südfüchte aus Brasilien kaufen, oder auch nur mit dem SUV in den Bio-Markt fahren haben wir keine Skrupel. Aber beim E-Auto erwacht plötzlich unser grünes Gewissen. Hört doch auf damit.
    Und warum nicht mit Verbrennern fahren, wenn sie sauber und wirtschaftlich sind? Das muss man doch nicht verbieten. Man kann einfach Grenzwerte setzen, und wenn die erfüllbar sind warum nicht? Toyota macht es doch vor: Inzwischen ist fast jedes Modell als Hybrid zu haben. Und die brauchen keine Steckdose, verbrennen also keinen Kohlestrom. Sie haben Benzinmotoren mit Saugrohreinspritzung, die erzeugen keinen Ruß und kaum Stickoxide, sind um den Faktor 10 sauberer als Euro-6-Diesel. Und verbrauchen real 4 - 5 Liter, erzeugen 30% weniger CO2 als vergleichbare Diesel.
    Von den so schädlichen chinesischen E-Autos mal ganz abgesehen.
    Aber niemand will das wahrhaben. Geht ja nicht, dass deutsche Ingenieurskunst hinter asiatischer herhinkt. Es ist nicht nur die Politik, es sind auch die Leute, die längst mehr auf Lobbyisten hören als hingehen und mal ernsthafte Vergleiche anstellen. Und nein, ich werde nicht von Toyota bezahlt, und in unserem 5-Persionen-Haushalt fährt auch nur ein einziger schon 10 Jahre alter Prius.

  • 11
    0
    saxon1965
    25.10.2018

    Es ist nicht nachvollziehbar, dass manche die Augen vor der bisherigen Ökobilanz von E-Autos verschließen. Solange der Strom auch aus Braunkohle und Monokulturen (Mais, Raps) gewonnen wird, für die Batterieherstellung anderen Orts die Umwelt kaputt gemacht wird und Menschen sterben, solange ist diese Technologie keine zukunftsweisende. Es wird sich in die Taschen gelogen!
    Herr Gennadi Zikoridse liegt meiner Meinung nach richtig. Individuelle Vielfalt bei Antriebstechniken und vor allem eine andere Verkehrspolitik (Schiene statt Straße) ist der richtige Weg. Aber auch da versagt wieder die Politik, weil Lobbygesteuert! Alles zum Wohle der Menschen?