Die Seebühne wartet 2021

Sergio Raonic Lukovic und seine Kollegen stellen am Freitag Melodien aus der Operette "Die Csárdásfürstin" vor. Deren Premiere in Kriebstein war auf nächstes Jahr verschoben worden.

Freiberg.

Eigentlich sollte die "Csárdásfürstin" in diesem Sommer auf der Seebühne Kriebstein zu erleben sein. Doch Corona machte dem Mittelsächsischen Theater einen Strich durch die Rechnung. Deshalb wurde die Premiere von Emmerich Kálmáns Operette auf das kommende Jahr verschoben.

Doch schon jetzt wollen der Sänger und Regisseur Sergio Raonic Lukovic (erstes Foto) und seine Kollegen Lindsay Funchal (Foto) und Frank Unger (Foto) die Vorfreude auf die Operetteninszenierung an der Talsperre wecken: mit einem kleinen Konzert am Freitag ab 11 Uhr auf dem Freiberger Obermarkt vor dem Rathaus.

Dabei erklingen Melodien aus der Operette - und Regisseur Lukovic unterstützt seine Kollegen in seinem "Zweitberuf" als Sänger, heißt es dazu aus dem Theater. Am Klavier begleitet sie José Luis Gutiérrez, der in Kriebstein die musikalische Leitung übernehmen wird und mit Lukovic auch die Seebühnen-Fassung erstellt hat.

Natürlich werden zum Mini-Konzert am späten Freitagvormittag die bekannten Duette "Machen wir's den Schwalben nach, bau'n wir uns ein Nest" und "Alle sind wir Sünder" erklingen. Die Duette und Terzette aus der "Csárdásfürstin" werden durch weitere kleine Musikstücke ergänzt. Im April hatte Lukovic gesagt: "Ich bin wie alle Kollegen sehr traurig, dass die Premiere, in deren Vorbereitung wir ja schon viel Arbeit und Herzblut investiert haben, jetzt verschoben werden muss. Aber daran lässt sich nichts ändern."

Die Obermarktkonzerte werden vom Mittelsächsischen Theater und der François Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur organisiert - mit Unterstützung der Stadt Freiberg. Zum ersten Konzert am Freitag voriger Woche musizierten Bariton Elias Han und der künftige Erste Kapellmeister José Luis Gutierrez am E-Piano vor rund 150 Zuhörern.

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