Drama um gelähmte Schwestern: Eine bleibt allein zurück

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Nach stundenlangem Einsatz von Rettungssanitätern, Nachbarn, Notarzt und Betreuer hat eine der Frauen am Dienstag das Haus verlassen. Die zweite weigert sich bisher. Eine dauerhafte Lösung ist weiter nicht in Sicht.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    5
    arnoldu
    18.07.2019

    Toll. Ich war 25 Jahre als Krankenpfleger und Fachpfleger für Gerontopsychiatrie tätig. Also habe ich genug professionelle Erfahrung, um mir hier ein Urteil bilden zu können.
    So etwas stures und renitentes Verhalten der beiden benannten Patientinnen mit angeblich Pflegegrad 4 und 5 habe ich noch nicht groß erlebt. Und dieser so überaus fähige Betreuer?
    Wenn für eine Person krankheitsbedingt Eigen- oder Fremdgefährdung besteht, was ja hier überaus offensichtlich aus der beschriebenen Situation für beide Personen der naheliegend derFall ist, dann muss man zur Ermöglichung der hier indizierten Zwangseinweisung in die nächstgelegene geschlossene Klinik für Psychiatrie Amtshilfe von Polizeibeamten einholen.
    Wenn die beiden Schwestern (Luzius und Zitterbart...für's Erzgebirge schon mal sehr außergewöhnliche Namen) es vorziehen, am Sozialwesen der Kranken- und Pflegeversicherung vorbei private Leistungen an einen sicherlich zurecht nicht zertifizieren polnischen Pflegedienstleister zu zahlen, selbst schuld. Einen Pflegegrad 4 + 5 in der ambulanten Pflege aufgrund Personalmangels des örtlichen einheimischen Pflegedienstes abzulehnen, erscheint mir unwirklich. Angebotene Beratung seitens der zuständigen Kassse AOK, wurde ja wie im Artikel beschrieben, vehement abgelehnt. Tolle Leistung, Herr Betreuer!
    Jetzt sollen wieder mal diejenigen Behörden fertig gemacht werden, die das ganze Dilemma angeblich verschuldet haben, auf Kosten von wirklich behinderten Menschen, die mitnichten so eine Medienpräferenz bekommen.