Ein Rückzug in die ungeliebte Schmollecke

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Christa Wolf wird in einer Textsammlung postum zur Dissidentin stilisiert

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    acals
    29.11.2019

    Alles, was weiter die Personen beleuchtet die in der Wndezeit aktiv waren ist es wert berichtet zu werden.

    Gerade Frau Wolf bestaetigt doch in bestechender Weise wie naiv das Denken war: Starke oekonomische Zwaenge und unzumutbare Bedingungen waren
    das Produkt von 40 Jahren Sozialismus. Dagegen wurde revolutioniert - und eine solche Revolution wartet nicht auf St. Nimmerlein.
    Da sich aber der Sozialismus als Krone der Menscheitsgeschichte sah (zb "Wo wir sind, ist vorne.") kam ganricht erst der Gedanke auf
    das gegen dieses anbetungswuerdige Dasein eine Revolte ausbrechen konnte. (Nur am schwaechsten Glied bricht die Kette.) "Wissenschaftlich" war dies ja eh bewiesen
    - so glaubte auch frau. Die Buerger sahen das anders - hatten das auch im Ostblock immer wieder demonstriert - seit dem Volksaufstand 1953 bestand ja auch ausfuehrlich Gelegenheit zu aendern.

    Auch ein Herr Lenin hat sich nicht mit dem russischen Zaren an den Tisch gesetzt und debattiert was denn nun besser laufen muss - er hat nachhaltig "umgebaut" ... weil nur dies das Ergebnis einer revolutionaeren Situation sein kann.

  • 1
    1
    Interessierte
    29.11.2019

    Und er wollte die DDR auch nicht abschaffen , er war sehr enttäuscht , dass das passiert ist , er hätte viel lieber einiges geändert - und alles andere beibehalten …
    https://www.freiepresse.de/kultur-wissen/kultur/rammstein-keyboarder-spendet-buecher-fuer-goerlitzer-projekt-artikel10066369

    ( kann man mit der Werbung ´unten` nicht mal was ändern , das nervt ……. ???

  • 1
    1
    Interessierte
    29.11.2019

    Die Künstlerin wollte die DDR nicht abschaffen …
    Der Versuch, - , wirkt fragwürdig, denn dieses Verdienst gebührt einzig den Bürgerrechtlern.
    ( die wollten aber die DDR auch nicht abschaffen …

  • 1
    3
    Freigeist14
    29.11.2019

    ChWT@ ja richtig . Um warum verstoßen ausgerechnet Sie gegen diesen Grundsatz ?

  • 3
    1
    ChWtr
    29.11.2019

    Lesen, versuchen zu verstehen und dann zu kommentieren sind zweierlei paar Schuh'.

  • 1
    4
    Freigeist14
    29.11.2019

    ChTW@ andere Meinung heisst nicht ,die Unwahrheit zu schreiben . Aber blasen Sie ruhig ins gleiche Horn . Frau Wolf die Sympathie für den zweiten deutschen Staat nun vorzuwerfen ist einfach nur geschichtsvergessen und ein Kniefall vor dem Zeitgeist . Willkommen !

  • 2
    2
    ChWtr
    29.11.2019

    "Das Beste versucht" (...) - natüüüürlich.

  • 3
    1
    ChWtr
    29.11.2019

    Man kann es so oder so sehen.

    Unterschiedliche Wahrnehmungen resp. Meinungen zum Thema eingeschlossen.

    Unverschämt ist, andere Meinungen zu diskreditieren.

    Der Artikel von Ulf Heise ist gewagt, jedoch nicht von der Hand zu weisen. So war das nun mal bei uns in der Deutschen Undemokratischen Republik. So (zu) viele Opportunisten und dann die schweigende Mehrheit bis Ende der 80-ziger - dann aber war Sense mit dem Spuk, Geist!

  • 2
    5
    Freigeist14
    29.11.2019

    Die Buchkritik ist eine unverschämte Schmähung Christa Wolfs . Ihr den Nimbus als wichtige Stimme des Umbruchs 1989 abzusprechen ist schlicht gelogen .Ich weiß nicht , was für den Autor bewegt , diese hochgeschätzte Frau im Nachhinein zu verunglimpfen , die tatsächlich im Korsett der DDR das Beste versucht hat . Auf jeden Fall ist das Haus Suhrkamp objektiver und differenzierter und versucht nicht , Pro-Sozialismus-Stimmen in Sinne des Zeitgeistes kleinzuschreiben .