
Доброго дня! Як справи?
Seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 haben über 1,3 Millionen Menschen weltweit begonnen, Ukrainisch zu lernen – eine beeindruckende Welle der Solidarität. Laut Cindy Blanco von Duolingo stieg das Interesse an der Sprache in Ländern wie Argentinien, Japan, Indien und vor allem in Europa deutlich an. In Polen etwa explodierte die Nachfrage um unglaubliche 2677 Prozent.
Viele lernen Ukrainisch, um ihre Unterstützung für die Ukraine auszudrücken und sich mit ihrer Kultur zu verbinden. Auch in Deutschland ist das Interesse enorm: Ukrainisch stieg bei Duolingo von Platz 36 auf Platz 15 der beliebtesten Lernsprachen.
Ukrainisch ist meine zweite Sprache nach Russisch, und in letzter Zeit habe ich begonnen, meine Kenntnisse aufzufrischen. Für mich ist die Sprache weit mehr als nur Kommunikation – sie ist Ausdruck von Identität, Kultur und ein starkes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine.
Wenn Sie darüber nachdenken, Ukrainisch online zu lernen, habe ich etwas für Sie vorbereitet: Eine Liste der besten Sprachlern-Apps, die ich selbst getestet habe. Wie effektiv sind diese Kurse wirklich? Und wo gibt es vielleicht Schwächen? Ich habe alles genau unter die Lupe genommen, damit Sie die richtige Wahl treffen können.
Ich habe verschiedene Apps getestet, um den besten ukrainischen Sprachkurs zu finden:

Sehr zu empfehlen:
Zu empfehlen:
Weniger zu empfehlen:
Wichtige Information: Viele Leser haben die Frage gestellt, ob es möglich ist, mit Babbel Ukrainisch zu lernen. Die Antwort darauf lautet nein. Babbel bietet keine Kurse für Ukrainisch an. Falls Sie sich für slawische Sprachen bei Babbel interessieren, stehen Russisch oder Polnisch als Alternativen zur Verfügung.
Linktipps:
Ein wenig weiter im Artikel werde ich detaillierter auf die einzelnen Sprachlern-Apps eingehen und erläutern, wofür sie besonders geeignet sind. Bevor wir jedoch in die Details eintauchen, möchte ich einen genaueren Blick auf die ukrainische Sprache werfen und untersuchen, ob sie leicht zu erlernen ist.
Die ukrainische Sprache, oftmals verborgen im Schatten ihrer russischen Schwester, entfaltet bei näherer Betrachtung einen kulturellen und historischen Reichtum (Linktipp: Die besten Apps zum Russischlernen – Test und Vergleich).
Sie ist nicht nur die Amtssprache der Ukraine, sondern lebt auch in den Herzen von Millionen von Menschen in den angrenzenden Staaten und der weit verstreuten Diaspora.

Ukrainisch gehört zur ostslawischen Gruppe der indogermanischen Sprachfamilie, was sie mit ihren Verwandten – dem Russischen und Weißrussischen – teilt.
Ein faszinierender Aspekt, der oft übersehen wird, ist die beeindruckende Fähigkeit der ukrainischen Sprache, zwischen russischen und polnischen Einflüssen zu navigieren, während sie ihre Einzigartigkeit bewahrt.
Während einige Worte und Grammatikstrukturen dem Russischen ähnlich sein mögen, werden Kenner der Sprachen bemerken, dass das Ukrainische auch einen erheblichen Einfluss aus dem Polnischen und sogar aus dem Westslawischen hat. Dies spiegelt die komplizierte Geschichte und die geopolitische Position der Ukraine wider.
Laut einer Umfrage bestätigten 41 % der Befragten, dass sie im Alltag die ukrainische Sprache verwenden. In den meisten Situationen greifen 17 % zur Staatssprache, während lediglich 6 % sich auf Russisch verständigen. Interessanterweise gaben 24 % der Ukrainer an, beide Sprachen gleichermaßen zu nutzen.
Nach Informationen des ukrainischen Dienstes der BBC nimmt die Anzahl der Ukrainer, die sich im östlichen und südlichen Teil des Landes auf Ukrainisch verständigen, zu. Der Anteil liegt mittlerweile bei 29 % im Vergleich zu den 27 % russischsprachigen Ukrainern.
![Die besten Apps zum Ukrainischlernen für Anfänger [2023]](/erfahrungen/wp-content/uploads/sites/18/2023/08/autumn-4488345_1280-768x432.jpg.webp)
Bei der Arbeit oder im Studium verwenden ukrainische Bürger die ukrainische Sprache häufiger als zu Hause. In geschäftlichen Gesprächen setzen 50 % der Befragten ausschließlich auf Ukrainisch, während 4 % die russische Sprache bevorzugen. Generell kommunizieren 18 % auf Ukrainisch und 7 % auf Russisch. Es ist erwähnenswert, dass 19 % der Befragten sowohl ihre Muttersprache als auch Russisch verwenden.
Die Eroberung einer neuen Sprache ist stets eine Reise, reich an Entdeckungen, aber auch geprägt von Hürden, die es zu überwinden gilt. Beim Lernen des Ukrainischen stellt sich unweigerlich die Frage nach seiner Komplexität.
Das Erlernen der ukrainischen Sprache gestaltet sich als keine einfache Aufgabe. Nach meinen Beobachtungen weist das Ukrainische erhebliche Unterschiede zu den germanischen Sprachen auf, zu denen auch Deutsch und Englisch zählen. Hierbei geht es nicht nur um das Alphabet, sondern auch um grundlegende Unterschiede in Phonetik und Syntax.
Ausländer stehen vor zahlreichen Herausforderungen, wobei die Schwierigkeiten weniger in der Grammatik als vielmehr im Wortschatz, der korrekten Aussprache, der Textanalyse, dem Hörverständnis, dem Lesen und ähnlichen Aspekten liegen. Ein einfaches Beispiel für phonetische Unklarheiten besteht darin, dass es äußerst schwierig ist, zwischen Lauten wie „g“, „ґ“ und „x“ zu unterscheiden.
Nachfolgend werden wir genauer auf die Herausforderungen bzw. Eigenheiten der ukrainischen Sprache eingehen:
Zunächst einmal wird der unbekannte Sprachbegeisterte mit dem kyrillischen Alphabet konfrontiert, welches dem ukrainischen Sprachschatz als schriftlicher Ausdruck dient. Für diejenigen, die bisher nur mit dem lateinischen Alphabet vertraut sind, mag dies ein Punkt der Erschütterung sein.

Doch wie bei allen Dingen im Leben kommt auch hier der Gewöhnungseffekt zum Tragen. Das kyrillische Alphabet, obgleich es anfänglich als Herausforderung erscheinen mag, zeigt sich bei näherer Betrachtung als strukturiert und kohärent.
Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Phonologie. Die ukrainische Sprache besitzt eine Vielfalt von Klängen, die in anderen Sprachen nicht präsent sind. Die richtige Betonung und Aussprache kann, besonders für jene, die aus einer gänzlich anderen sprachlichen Umgebung kommen, zur Geduldsprobe werden. Doch mit ausreichender Übung und einem aufmerksamen Ohr kann diese Barriere überwunden werden.
Die grammatischen Strukturen des Ukrainischen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Die Deklination von Nomen und die Konjugation von Verben fordern dem Lernenden einiges ab.
Das System der Fälle, sechs an der Zahl, ist für viele ein Punkt des Innehaltens. Doch hier, wie auch bei anderen sprachlichen Gegebenheiten, wird man feststellen, dass regelmäßige Übung und das Eintauchen in die Sprache Wunder wirken können.

Die lexikalische Vielfalt erstreckt sich über eine umfassende panslawische Schicht; zahlreiche Wörter haben panslawischen Ursprung. Zugleich gibt es eine beträchtliche Anzahl ukrainischer Wörter, wie beispielsweise „баритися“ für „aufschieben“ oder „гарний“ für „gut“.
Hauptsächliche Quellen für Entlehnungen sind Altgriechisch, Latein, Deutsch, Französisch und Englisch. Die vorherrschende Methode der Wortbildung ist die Affixierung. Auf den Seiten „Vokabeln einfach und sicher lernen – so geht’s mit unseren Tipps!“ und „Vokabeltrainer-Apps im Test: Die besten Tools für einen großen Fremdsprachen-Wortschatz“ haben wir weitere Informationen rund um das Thema Sprachenlernen zusammengestellt.
Die grundlegende Wortfolge folgt dem Muster Subjekt-Verb-Objekt (SVO), wobei im Allgemeinen die Wortreihenfolge frei ist. Die syntaktische Struktur weist eine Mischform auf.
Die Kodierungsstrategie für Kernaktanten ist auf den Akkusativ ausgerichtet. Das nominale Prädikat wird durch den Einsatz von Konjunktionen gekennzeichnet. Eine charakteristische syntaktische Konstruktion in der ukrainischen Sprache sind unpersönliche Sätze, die die Verbformen auf -no, -to verwenden, wobei das direkte Komplement davon abhängt.
Welche Sprache sollte ich lernen? Ich habe die wichtigsten Sprachen der Welt genauer unter die Lupe genommen und mich gefragt, welche Fremdsprachen in verschiedenen Situationen besonders erfolgversprechend sind.
Eine kleine Vorgeschichte. Ich wurde in Kiew geboren, bin aber in Jalta auf der Krim zur Schule gegangen. In der damals noch russischen Schule habe ich Ukrainisch als Fremdsprache gelernt, außerdem habe ich diese im Fernsehen und im Radio gehört. Ich verstehe Ukrainisch sehr gut und kenne die Grammatik.
Mein Problem ist jedoch, dass ich nicht (mehr) gut Ukrainisch spreche, weil ich das Land vor über 20 Jahren verlassen und seitdem ich die Sprache nicht mehr aktiv benutzt habe. Deshalb habe ich mich über die Gelegenheit sehr gefreut, verschiedene Apps zum Lernen der ukrainischen Sprache zu testen.
Ich habe die bekanntesten Apps zum Ukrainisch Lernen getestet und nach wichtigen Prüfkriterien (Lernmethoden, Kosten, Sprachfunktionen, Stärken und Schwächen) bewertet. Details zu meinem Testverfahren finden Sie weiter unten im Artikel.
Während meiner fortwährenden Suche nach geeigneten Mitteln zum Erlernen der ukrainischen Sprache stolperte ich über die Jicki-App (auch lesen: Jicki Sprachduschen im Test: Hält der Anbieter, was er verspricht?). Sie verspricht einen neuartigen Ansatz: Lernen durch Zuhören. Sofort wurde ich neugierig und wollte herausfinden, ob diese Methode tatsächlich effizient ist.
Die App bietet eine kostenlose Basisversion, doch für den vollen Zugang zu allen Lektionen wird ein Preis von etwa 9,95 Euro pro Monat fällig. Jicki setzt auf sogenannte Sprachduschen, kurze unterhaltsame Audio-Lektionen, die die ukrainische Sprache in einem lebendigen, kontextuellen Rahmen präsentieren.

Ein Blick auf externe Bewertungen offenbarte eine Palette von Meinungen. Einige Nutzer lobten den natürlichen Ansatz und berichteten von raschen Fortschritten.
Andere hingegen fanden die Methode zu passiv und hätten sich mehr ergänzende visuelle Inhalte gewünscht. Praktisch ist, dass die App sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte verfügbar ist. Meine persönliche Meinung? Ich finde den Ansatz interessant, aber um eine Sprache in ihrer Gänze zu verstehen, sollte man nicht ausschließlich aufs Hören setzen.

Individueller Sprachunterricht gilt als eine äußerst effektive Methode, um Fremdsprachen, darunter auch Ukrainisch, zu erlernen. Preply kooperiert mit Lehrkräften, die die ausgewählte Sprache professionell vermitteln. Ein virtuelles Klassenzimmer steht zur Verfügung, um den Austausch mit anderen Sprachschülern und den Lehrkräften zu ermöglichen.
Preply betont nicht nur das reine Erlernen der Sprache, sondern verspricht auch Einblicke in die jeweilige Kultur zu vermitteln. Immerhin schadet es nicht, auch die kulturellen Unterschiede zu verstehen und zu schätzen.

Aber was kostet dieses individuelle Lernerlebnis? Die Preise variieren je nach Lehrer und deren Qualifikation, wobei man mit durchschnittlich 10 bis 30 Euro pro Stunde rechnen sollte. Die Funktionsweise ist einfach: Man sucht einen Lehrer nach eigenen Präferenzen aus, vereinbart eine Probestunde und beginnt dann den eigentlichen Unterricht über Video-Chat.
Externe Bewertungen sind weitgehend positiv, wobei besonders der persönliche Kontakt und der individuelle Lernfortschritt gelobt werden. Allerdings gab es auch Stimmen, die technische Probleme mit der Plattform anmerkten.
Was die Gerätekompatibilität angeht, ist preply sowohl für den Computer als auch für mobile Geräte wie Android und iOS optimiert.
Mein persönlicher Eindruck: Der menschliche Faktor kann beim Sprachenlernen tatsächlich den Unterschied ausmachen, und preply bietet hier eine wertvolle Plattform. Aber wie bei allen Dingen ist auch hier die Qualität des Lernens stark abhängig von der gewählten Lehrkraft (weitere Informationen zur preply-App: italki vs. preply: Mit welcher App klappt’s mit der neuen Sprache?).

Mein Tipp: Falls Sie nicht über Kenntnisse in Englisch verfügen, empfiehlt es sich, einen ukrainischen Nachhilfelehrer auszuwählen, der in Deutschland ansässig ist und Deutsch spricht. Andernfalls wird der Unterricht auf Englisch durchgeführt werden.
Vor Kurzem habe ich meine Verblüffung über die reichhaltige Vielfalt an qualitativ hochwertigen Sprachlernmaterialien und -hilfen zum Ausdruck gebracht, die heute in noch nie dagewesenem Umfang verfügbar sind. Ein besonders interessanter und bedeutender Fund für mich war die Glossika-App. Hier folgt eine kurze Erläuterung dazu.

Glossika bietet eine Möglichkeit, das Verständnis und die Sprechfähigkeiten in der zu erlernenden Sprache zu verbessern. Es richtet sich an Anfänger mit unterschiedlichem Kenntnisstand. Die Plattform bietet 3000 sorgfältig ausgewählte Sätze aus dem täglichen Leben, die von Muttersprachlern in normaler Geschwindigkeit in beiden Sprachen aufgenommen wurden: L1 (die bereits bekannte Sprache) und L2 (die zu erlernende Sprache).
In Glossika werden keine Grammatik oder Syntax erklärt. Der Kurs setzt auf Sätze mit Übersetzungen, und es wird empfohlen, parallel dazu andere Lehrbücher zu studieren.
Der Fokus liegt darauf, das Gehirn zu trainieren, häufige Wörter, Phrasen und Konstruktionen in flüssiger Sprache zu erkennen. Dies ist besonders hilfreich, um den schwierigen Aspekt des Verstehens von Sprachfluss zu überwinden, bei dem viele Lernende Schwierigkeiten haben, selbst wenn sie viele Wörter und Ausdrücke kennen.
Glossika ist vergleichsweise kostenintensiv für einen Online-Dienst, mit 30 Dollar pro Monat (oder 25 Dollar bei jährlicher Zahlung). Trotzdem kann ich es aufgrund seiner Effizienz und des Fehlens echter Konkurrenz sehr empfehlen.

italki ist eine Plattform, die das traditionelle Klassenzimmer durch digitale Vernetzung zu ersetzen versucht. Hierbei wird der Fokus nicht nur auf das reine Erlernen einer Sprache gelegt, sondern auf das Eintauchen in die Sprachkultur durch Gespräche mit Muttersprachlern (auch lesen: Erfahrungen mit dem Sprachenlernen mit italki).

Ein Blick auf die Preisstruktur offenbarte eine Vielzahl von Angeboten, da die Kosten je nach gewähltem Lehrer variieren, beginnend bei ungefähr 5 Euro pro Stunde. Die Funktionsweise ist simpel: Nach der Auswahl eines Lehrers vereinbart man eine Sitzung und trifft sich per Video-Chat.
Die externen Bewertungen loben oft die Breite der Lehrerauswahl, wobei einige Kritikpunkte bezüglich der Stabilität der Plattform auftauchten (weitere Informationen zu italki: italki vs. Lingoda – Sprachlern-App und Online-Sprachschule im Vergleich).
Verfügbar für PC, Mac und als mobile App für Android und iOS, fand ich persönlich, dass italki eine wertvolle Ressource für jene ist, die nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch interkulturelle Erfahrungen sammeln möchten. Es öffnet wahrlich ein Fenster zur Welt, durch das man tiefere, menschliche Verbindungen knüpfen kann.

Das Technologieunternehmen mit Sitz in Pittsburgh hat eine Nutzerbasis von über 100 Millionen Menschen in 27 Sprachen und den Ruf, das am meisten genutzte Online-Sprachlernprogramm zu sein.
Duolingo bietet kostenfreie Lernmöglichkeiten, sowohl online als auch als mobile App. Durch spielerische Lektionen, sofortige Korrekturen und eine ansprechende Benutzeroberfläche unterstützt und motiviert sie Sprachlernende.

Duolingo ist sowohl für iOS als auch für Android und den PC verfügbar. Die grundlegenden Übungen können kostenlos durchgeführt werden. Möchten Sie jedoch tiefer in die Sprache eintauchen und zusätzliche Tools nutzen, ist mit monatlichen Kosten von 12,99 Euro zu rechnen (weitere Informationen hierzu: Was kostet Duolingo? Preisplan und Kostenübersicht).
Die Anwendung ist benutzerfreundlich und gut strukturiert. Unabhängig von Alter, Sprachniveau oder technischem Geschick können Sie problemlos starten und mit dem Lernen beginnen.
Duolingo ermöglicht einen Einstufungstest, um auf dem richtigen Niveau zu beginnen. Sie können auch durch einfache Tests auf höhere Niveaus aufsteigen.
Ein Fortschrittsbalken zeigt an, wo Sie in der aktuellen Lektion stehen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Sie die Lektion abschließen. Die App bietet zudem anpassbare Benachrichtigungen, um Sie an Ihre tägliche Übung zu erinnern.

Duolingo-Ratgeber:
Da ich kontinuierlich mehrere Sprachen auf Mondly erlerne, bin ich mit dieser App bestens vertraut. Zudem habe ich das Erlernen der ukrainischen Sprache auf Mondly gemeinsam mit meinem deutschen Ehemann Daniel getestet und darüber einen ausführlichen Artikel verfasst: „Wie gut eignet sich Mondly zum Ukrainisch lernen?„.
Mondly präsentiert sich als Online-Sprachlernplattform, die durch spielerische Elemente das Lernen von Sprachen unterhaltsam und ansprechend gestaltet. Die App verspricht eine spielerische Verbesserung der Schreib-, Sprech-, Lese- und Hörfähigkeiten.

Was den Preis angeht, so bietet Mondly verschiedene Abo-Modelle: Ein Monatsabo kostet 10 Euro, wohingegen das Jahresabo bei 48 Euro liegt. Ein lebenslanger Zugang ist für 99 Euro erhältlich (Linktipp: Was kostet Mondly? Abos und Preise von Mondly im Test).
Das Haupt-Dashboard von Mondly ist in Form einer Karte gestaltet. Diese Karte zeigt verschiedene Symbole, die jeweils für ein bestimmtes Thema stehen. Durch Scrollen von links nach rechts können Sie alle diese „Orientierungspunkte“ auf der interaktiven Karte erkunden. Themen wie Wetter, Reisen und Familie sind nur einige Beispiele. Jedes ausgewählte Thema bietet normalerweise 6 bis 8 Lektionen.
Die Bedienung der App ist intuitiv, wobei man durch verschiedene Lektionen und Szenarien geführt wird, die in Alltagssituationen verankert sind. Weitere Informationen zu Mondly finden Sie auf der Seite „Mondly vs Duolingo: Welche Sprachlern-App ist besser?“ und „Mondly vs Babbel: Welche Sprachlern-App ist besser?„.
Nun, da wir einen groben Überblick über die Struktur des Mondly-Programms haben, werfen wir einen Blick auf den Aufbau der Lektionen selbst. Vorweggenommen sei, sie sind kurz. Jede Lektion beansprucht lediglich etwa 5 bis 15 Minuten, abhängig vom Tag und Thema, und verläuft äußerst zügig.

Als Muttersprachler war es für mich besonders interessant, eine App zu testen, die Anfängern Ukrainisch beibringt. Ich war neugierig, wie gut Learn Ukrainian+ auf absolute Einsteiger abgestimmt ist – und sie macht ihre Sache wirklich gut.
Learn Ukrainian+ ist komplett kostenlos, was ein großer Pluspunkt ist. Sie bietet eine Fülle an grundlegenden Vokabeln, die mit lebhaften Bildern kombiniert werden, um das Lernen zu erleichtern.

Von Anfang an wirkt die App einladend, besonders durch ihre benutzerfreundliche Gestaltung. Wörter und Sätze werden in kleine, interaktive Einheiten unterteilt, was den Einstieg ins Lernen angenehm und weniger einschüchternd macht.
LENGO hilft Ihnen gezielt Ihren Wortschatz und praktische Sprachkenntnisse aufzubauen. Dank Funktionen wie wiederholtem Lernen (Spaced Repetition), Offline-Nutzung und interaktiven Übungen bietet sie einen effizienten und alltagstauglichen Ansatz – ideal für Einsteiger und fortgeschrittene Anfänger.
Was mich von Anfang an überzeugt hat, ist, wie zugänglich und benutzerfreundlich die App gestaltet ist. Schon beim ersten Öffnen wird klar: Der Fokus liegt auf praxisnahem Vokabular, das direkt in Alltagsgesprächen anwendbar ist.

Besonders positiv ist mir die Wiederholungsfunktion aufgefallen. Wörter werden in unterschiedlichen Übungen immer wieder eingebaut, bis sie wirklich sitzen. Ein Beispiel: Das ukrainische Wort „дякую“ („Danke“) tauchte in verschiedenen Kontexten auf, sodass es fast automatisch in meinem Gedächtnis blieb. Sofortiges Feedback sorgt zudem dafür, dass Sie genau wissen, wo Sie sich verbessern können und wo noch Übung nötig ist.
Auch die einfache und intuitive Gestaltung der App ist ein großer Pluspunkt. Selbst ohne technische Vorkenntnisse findet man sich schnell zurecht. Kleine Motivationshilfen wie ein Streak-Tracker oder Belohnungen machen das tägliche Lernen zusätzlich unterhaltsam und halten Sie am Ball.
Natürlich hat auch LENGO seine Grenzen. Die kostenlose Version deckt nur die Grundlagen ab – für den vollen Zugriff auf alle Inhalte ist ein Abonnement erforderlich. Zudem gibt es keine festen Lernpläne oder interaktiven Live-Sitzungen, was bedeutet, dass Sie Disziplin und Eigenmotivation mitbringen müssen, um langfristig am Ball zu bleiben.
Mango Languages konzentriert sich darauf, Ihnen praktische, alltagstaugliche Gesprächsphrasen beizubringen – ideal, wenn Sie Ukrainisch lernen möchten, um die Sprache im echten Leben anzuwenden. Besonders positiv fiel mir die Audiofunktion mit Muttersprachlern auf. Es fühlt sich an, als würde jemand geduldig mit Ihnen schwierige Wörter üben, bis sie perfekt sitzen.
Der Ukrainisch-Kurs beginnt ganz einfach mit Begrüßungen und grundlegenden Sätzen, bevor er Sie Schritt für Schritt zu vollständigen Gesprächen führt. Die klare Struktur und die Möglichkeit, in kleinen Einheiten zu lernen, stärken das Selbstvertrauen und machen den Einstieg leicht.

Das Wiederholungssystem ist ein echtes Highlight. Zum Beispiel erinnerte mich die App genau dann an das Wort „дякую“ (Danke), als ich es fast vergessen hätte. So bleibt das Gelernte dauerhaft im Gedächtnis – ein durchdachter Ansatz, der funktioniert.
Was ich besonders geschätzt habe, ist die Flexibilität der App. Ich konnte Lektionen auf Autoplay während eines Spaziergangs anhören oder sie für die Offline-Nutzung auf Zugfahrten herunterladen. Mango lässt sich mühelos in einen vollen Alltag integrieren.
Für fortgeschrittene Lerner könnte Mango allerdings etwas zu einfach sein. Und wenn Ihre Bibliothek keinen kostenlosen Zugang bietet, kann das Abonnement etwas teuer wirken. Trotzdem ist die App eine großartige Wahl für alle, die schnell und unkompliziert in eine neue Sprache eintauchen möchten.
Promova bietet personalisierte Lektionen, Vokabelübungen und praxisnahe Konversationsthemen. Besonders gefallen hat mir die Flexibilität der App: Sie können zwischen kurzen, selbstständigen Lektionen, Privatunterricht und Gruppenkursen wählen – hier ist für jeden etwas dabei.
Eine durchdachte Funktion ist die Möglichkeit, die Erklärungssprache selbst auszuwählen. Das erleichtert vielen Lernenden den Einstieg erheblich. Der Ukrainischkurs ist klar strukturiert und überschaubar.

Jede Lektion dauert etwa fünf Minuten, was es einfach macht, dranzubleiben, ohne sich überfordert zu fühlen. Die visuellen Hilfsmittel sind ein echtes Highlight und machen das Merken von Wörtern und Sätzen spürbar leichter.
Ein weiteres Plus ist das KI-Feedback zur Aussprache. Für Worte wie „дякую“ (Danke) oder „будь ласка“ (Bitte) ist das eine große Hilfe, um die richtige Betonung zu üben. Die App ist zudem übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen.
Allerdings gibt es auch Schwachstellen. Live-Konversationen mit Muttersprachlern werden nicht angeboten, was für viele ein wertvoller Bestandteil des Lernprozesses wäre. Außerdem fehlt den Lektionen manchmal eine klare Struktur, was für Lernende, die einen schrittweisen Ansatz bevorzugen, herausfordernd sein könnte.
Ling bietet strukturierte Lektionen für über 60 Sprachen, darunter auch Ukrainisch, mit einem Fokus auf Grammatik, Wortschatz und alltägliche Konversationen. Die Kurse sind in thematische Einheiten unterteilt, die Themen wie Begrüßungen, Reisen und den Alltag abdecken. Interaktive Übungen und Dialoge machen das Lernen abwechslungsreich und praxisnah.
Besonders hervorzuheben ist das benutzerfreundliche Design der App, das sie ideal für Anfänger macht. Der Ukrainischkurs deckt grundlegende Themen wie Begrüßungen, sich vorstellen oder Essen bestellen ab. Die Inhalte sind praktisch und bauen Schritt für Schritt aufeinander auf, sodass Sie nicht überfordert werden.

Ein echtes Highlight sind die „Culture Notes“, die nicht nur Vokabeln vermitteln, sondern auch Einblicke in ukrainische Traditionen und den Alltag geben. Dadurch wirken die Lektionen lebendig und verbinden die Sprache mit realen Kontexten. Die Audioaufnahmen von Muttersprachlern helfen dabei, die richtige Aussprache zu üben.
Die Lektionen sind kurz und interaktiv gestaltet, was das Lernen effizient und unterhaltsam macht. Mit Spielen, schnellen Quizfragen und Aktivitäten, die in wenigen Minuten erledigt sind, fühlt es sich nie wie eine Pflichtaufgabe an. Der Fortschrittsanzeiger motiviert zusätzlich, da Sie sehen können, wie viel Sie bereits gelernt haben – selbst nach wenigen Lektionen.
Auf der anderen Seite könnte der Inhalt für fortgeschrittene Lernende etwas zu einfach sein. Außerdem liegt der Fokus mehr auf passivem Lernen, während gezielte Sprechübungen fehlen. Doch für Anfänger oder alle, die Ukrainisch auf unterhaltsame und einfache Weise erkunden möchten, ist Ling eine hervorragende Wahl.
Wenn Sie Ukrainisch lernen möchten, empfehle ich, verschiedene Methoden zu kombinieren. Dazu gehören Lehrbücher, Tutorials, Vokabelkarten (gedruckt oder digital), schriftliche Übungen, Lesepraktiken, Videolektionen auf Plattformen wie YouTube und natürlich Sprachlern-Apps.
Aus meiner Erfahrung gibt es keine perfekte App. Jede hat Vor- und Nachteile. Für Anfänger eignen sich besonders Duolingo und Mondly, während Plattformen wie italki oder preply für tiefere Einblicke und praktische Anwendung ideal sein können. Sprache ist vielseitig, und es gibt viele Wege, sie zu entdecken – wählen Sie die Methode, die am besten zu Ihrem Lernstil passt.
Apps sind eine gute Ergänzung für den Einstieg, bergen jedoch die Gefahr, eher spielerisch genutzt zu werden, anstatt konsequent zu lernen. Für nachhaltige Sprachkenntnisse empfehle ich, Apps mit traditionellen Lernmethoden zu kombinieren.
Успіхів Вам у вивченні української мови!
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