Freie Presse - Nachrichten aus Chemnitz, dem Erzgebirge & Vogtland
Anzeige
Loading ...
Ein Angebot der GrowthLeads Finance Ltd.
Jetzt Handeln
Ihr Kapital ist gefährdet
Erfahrungen, Tests & Tipps / Bundesregierung plant besseren Verbraucherschutz für Stromkunden

Bundesregierung plant besseren Verbraucherschutz für Stromkunden

Datum:24.01.2022
Inhaltlich geprüft durch: Christian Becker

Kohle bleibt weiterhin wichtigste Stromquelle in Deutschland.

Viele deutsche Haushalte haben bekanntlich in den letzten Wochen Post ihrer bisherigen Energieversorger erhalten. Etliche Stromanbieter strichen angesichts der Rekordpreise auf dem weltweiten Markt sprichwörtlich die Segel. Die Leidtragenden waren die Kundinnen und Kunden, die bei vielen verbliebenen Dienstleistern auf ihrer Suche nach alternativen Angeboten nicht selten auf Ablehnung stießen. So blieb vielen gekündigten Tarifkunden am Ende keine andere Wahl, als sich vorerst mit dem automatischen Wechsel in die mitunter teure örtliche Grundversorgung abzufinden. Ein für Verbraucher derart unangenehmes Szenario wie seit Ende 2021 soll es laut Ampel-Koalition in Zukunft nicht mehr geben können. Erreichen will die Bundesregierung durch eine neue Gesetzesreform, die den Verbraucherschutz noch weiter in den Mittelpunkt rücken soll.

Trade Republic
4.7/5
Trade Republic Aktien
AGB gelten, 18+
Zu Trade Republic
Trade Republic Highlights
  • Über 6.500 Aktien zur Auswahl
  • Aktien-Sparpläne erhältlich
  • Keine Depotgebühren

 

Viele Verbraucher waren wegen der Kündigung verunsichert

Dass die Lage für Verbraucher zum Ende des Vorjahres und auch aktuellen belastend ist, hat die Regierung jedenfalls erkannt. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium von Bündnis 90/Die Grünen, Oliver Krischer, erkennt die hohe Belastung vieler Bürgerinnen und Bürger an und sprach davon, dass die Politik ähnliche Entwicklungen zukünftig vermeiden müsse. Der Schock sei bei vielen Menschen groß gewesen, als die Kündigung der Anbieter von Strom und Gas im Briefkasten lag. In der Tat erhält solche Schreiben sonst nur, wer seine Stromrechnung wiederholt nicht bezahlt hat. Besondere Phasen aber ziehen besondere Maßnahmen nach sich – so jedenfalls dürften es insbesondere die Billiganbieter auf dem Strom- und Gasmarkt gesehen haben, als sie sich für den Schritt entschieden haben. Die Regierung möchte mit der Gesetzesreform aber nicht nur unerwartete Kündigungen verhindern. Auch allzu deutliche Preisanhebungen soll das neue Gesetz ausschließen.

Vielerorts hohe Mehrkosten bei der Grundversorgung für Neukunden

Krischer verweist in seiner Stellungnahme unter anderem auf eine Neuregelung hinsichtlich der erwähnten Grundversorgung. Bisher fallen die Kosten für Bestandskunden in diesem Bereich oftmals wesentlich geringer als bei neuen Kunden aus. Natürlich wirkte sich dies gerade in den vergangenen Monaten massiv auf die Neukunden-Tarife aus. Künftig, so der Grünen-Politiker, soll hier für eine Vereinheitlichung gesorgt werden. Dabei geht es auch um die rechtliche Komponente. Denn die Aufteilung in das Geschäft für Neu- und Bestandskunden führte regelmäßig zu juristischen Streitigkeiten. Kein Wunder, berechnen Anbieter nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbandes bei Neukundentarifen nicht selten jährliche Gebühren, die um deutlich mehr als 1.000 Euro über den Bestandskunden-Gebühren liegen.

Die Unterscheidung zwischen Neu- und Bestandskunden erklären die Grundversorger hingegen damit, dass sich durch den unerwartet deutlichen Anstieg der Kundenzahlen frühzeitig mehr Energie zu extrem hohen Preisen einkaufen mussten.

Capital.com
4.9/5
Capital.com Erfahrungen
79% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
ActivTrades
4.8/5
ActivTrades Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
eToro
4.7/5
eToro Erfahrungen
76% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter

 

Recht auf frühzeitige Benachrichtigung zu geplanten Kündigungen

Möchten Versorger Strom- oder Gaskunden in Zukunft kündigen, sollen Anbieter nach der Reform dazu verpflichtet sein, über Kündigungen mit einem zeitlichen Vorlauf von mehreren Monaten zu informieren. So soll vermieden werden, dass Verbraucher am Ende binnen Tagen Tarifentscheidungen treffen müssen. Dass nochmals hunderttausenden Tarifkunden gekündigt wird und so Mehrkosten entstehen, weil Billiganbieter in wirtschaftliche Schieflage geraten, will das Bundeswirtschaftsministerium in dieser Form also verhindern. Man habe den Handlungsbedarf erkannt, so sagte Krischer. Einerseits soll es Versorgern deutlich erschwert werden, Lieferungen aus eigenem Ermessen zu beenden; außerdem sollen die Grund- und Ersatzversorgung zeitgemäß überarbeitet werden. Und noch einen weiteren Aspekt hat das Ministerium im Blick. Die zuständige Bundesnetzagentur soll möglichst schnell bessere Möglichkeiten erhalten, um gegen unseriöse Dienstleister vorzugehen.

Die Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes will das Bundeswirtschaftsministerium nach eigener Aussage nun schnell auf Weg bringen und dabei „in enger Abstimmung“ mit dem Verbraucherschutzministerium mögliche Schritte planen. Auch Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur sollen an der Realisierung der Gesetzesreform eingebunden werden. Die bestehende Energiekrise auf dem deutschen Markt dürfte Politik und Verbraucher noch für einige Zeit begleiten.

Ebenfalls interessant
Statistisches Bundesamt weist deutliche Teuerung für 2023 aus
Seit dem Sommer des vergangenen Jahres 2023 hatten die Maßnahmen der Europäischen ...
Commerzbank-Analyse: Deutsche Wirtschaft wird auch 2024 schrumpfen
Die neuesten Prognosen unterschiedlicher Institute und Experten lesen sich zur Mitte des ...
Deutschlands Wirtschaft erwartet Dezentralisierung und rechnet mit Regierung ab
Es ist nicht das erste Mal, dass die Ampel-Koalition für ihre Arbeit ...
Sachverständigenrat erwartet für 2023 leichte Rezession
Der Ruf des deutschen Bundesfinanzministers Christian Lindner hat nicht nur in den ...
Energiepreispauschale tritt in Kraft – die Konsequenzen für deutsche Arbeitnehmer
Es gibt wohl nur wenige Themen, die in den letzten Wochen eine ...
Online Broker des Monats
Capital.com - Jetzt zu Capital.com Jetzt zu Capital.com
78.1% der CFD-Einzelhandelskonten verlieren Geld
Neueste News
Kanzler nimmt Lindner und Habeck bei Steuer-Vorschlägen Wind aus den Segeln
Nach vielen Querelen innerhalb der Bundesregierung und nicht ...
Chinas Wachstumskurs durch Krise im Immobiliensektor laut IWF gefährdet
Daran, dass das kleine Wort „eigentlich“ regelmäßig in ...
Konsumklimaindex trübt sich zum Jahresbeginn unerwartet ein
Große Sprünge hatte zuletzt niemand für die deutsche ...
Angst vor Zinswende sorgt für Nachfrage-Boom bei Staatsanleihen
Mit Blick auf die Erwartung vieler Experten, dass ...
Statistisches Bundesamt weist deutliche Teuerung für 2023 aus
Seit dem Sommer des vergangenen Jahres 2023 hatten ...
Verbraucherschützer mit klaren Worten: Energie wird 2024 noch teurer
Eine erfreuliche Nachricht verbreitete zum Ende des Jahres ...
DAX nähert sich zum Jahresende neuem Rekord an
Nach Beginn des Kriegs im Nahen Osten hatten ...
Commerzbank-Analyse: Deutsche Wirtschaft wird auch 2024 schrumpfen
Die neuesten Prognosen unterschiedlicher Institute und Experten lesen ...
Europas Banken im Zeichen der EZB-Gedanken über Pausen bei Zinsanhebungen
Die problematische Konjunkturlage in Europa hat zum Ende ...
Top CFD Krypto Anbieter
Capital.com
4.9/5
eToro
4.8/5
ActivTrades
4.8/5
Pepperstone
4.8/5
Skilling
4.7/5
Online Broker des Monats
Capital.com - Jetzt zu Capital.com Jetzt zu Capital.com
78.1% der CFD-Einzelhandelskonten verlieren Geld
Top Aktien Anbieter
Capital.com
4.9/5
ActivTrades
4.8/5
eToro
4.7/5
Trade Republic
4.7/5
Swissquote
4.6/5
Unser Team
Werner WassicekChristian BeckerThomas FischerCristian Fuentes
Werner Wassicek
Werner Wassicek
Redakteur
Christian Becker
Christian Becker
Redakteur
Thomas Fischer
Thomas Fischer
Medizinischer Berater
Cristian Fuentes
Cristian Fuentes
Redakteur

Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen – Hilfe finden Sie auf www.bzga.de – 18+ | Erlaubt | AGB gelten

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Website verwendet Cloudflare und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.
Schließen
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter