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Erfahrungen, Tests & Tipps / Überraschung – Deutsche Wirtschaft legt im Sommer um 0,4 Prozent zu

Überraschung – Deutsche Wirtschaft legt im Sommer um 0,4 Prozent zu

Datum:26.11.2022
Inhaltlich geprüft durch: Cristian Fuentes

Die Analysen vieler Experten waren für die deutsche Wirtschaft infolge des Krieges von einem Rückgang der Leistung ausgegangen. Neue Daten aber zeigen nun: Deutschlands Bruttoinlandsprodukt verzeichnete wider Erwarten im dritten Quartal des Jahres 2022 sogar einen Anstieg. Dieser fiel mit 0,4 Prozent zwar relativ überschaubar aus. Gleichzeitig aber sorgt die Entwicklung für die Hoffnung, dass die ökonomischen Auswirkungen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine vorerst weniger dramatisch ausfallen als befürchtet.

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Aktuelle Daten deuten bessere Vorzeichen für Deutschlands Wirtschaftswachstum an

Ein positives Signal sind die jetzt vorliegenden Daten unter anderem deshalb, weil viele Schätzungen zuvor mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung gerechnet hatten. Der erwähnte Anstieg bezieht sich als Schätzung auf die Gegenüberstellung der Zeit von Anfang Juli bis Ende September 2022 und des vorherigen zweiten Jahresquartals. Urheber der Informationen für das dritte Quartal ist das Statistische Bundesamt mit Sitz in Wiesbaden. Besagte Behörde hatte Ende Oktober noch ein Minus des BIP um 0,3 Prozent vorhergesagt. Insofern ist die am heutigen Freitag (25.11.2022) veröffentlichte Analyse umso erfreulicher. Schließlich weicht die neue Vorhersage um insgesamt 0,7 Prozent von der letzten Prognose ab.

 

Hohe Preise halten Verbraucher nicht vom Konsum ab

Das Bundesamt nennt – und hier zeigt sich wegen der schwierigen Lage vieler deutscher Haushalte in Zeiten der Energiekrise wohl die eigentliche Überraschung – vor allem private Ausgaben für den Konsum aus Grund für den unerwartet guten Trend. Obwohl die Verbraucherpreise wie auch die Kosten für Energie im dritten Jahresquartal stetig gestiegen sind, verzeichneten die Statistiker des Bundesamtes zulegt eine bessere Konsumlaune. Hier sei auch das (vorläufige) Ende vieler Beschränkungen im Kampf gegen die Pandemie Ursache für die zunehmende Bereitschaft vieler Verbraucher, mehr Geld auszugeben. Auch die Reiselust deutscher Verbraucher sei gestiegen, heißt es in der neuen Auswertung. Im Vergleich zum zweiten Quartal legten die privaten Konsumausgaben um ein Prozent zu.

Was auf den ersten Blick nicht gravierend wirken mag, ist für das Bruttoinlandsprodukt aber ein wichtiger Indikator seit Sommerbeginn. Auf staatlicher Seite hingegen wiesen die Konsumausgaben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes keine erkennbare Veränderung auf.

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Deutsche Im- und Exportwirtschaft zeigt gute Entwicklung

Im Bereich des Außenhandels sieht das Amt ebenfalls eine günstige Tendenz. Die besseren Bedingungen bei globalen Lieferketten, insbesondere aber auch nach wie vor gute Auftragslage auf Unternehmensseite habe im dritten Quartal zu erfreulichen Entwicklungen geführt. Um rund zwei Prozent sind die Ausfuhren deutscher Dienstleistungen und Güter im Vergleich zum vorherigen Quartal nach der preislichen, saisonalen und kalendarischen Bereinigung gestiegen. Ein Plus von 2,4 Prozent weisen die Analysten im Importsektor aus. Grund genug für den Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), das deutsche Wachstum als „überraschend krisenresistent“ und gute Nachricht zu bezeichnen. Den Überraschungseffekt sieht auch das Statistische Bundesamt und bezieht sich dabei aktuell auf den Trend im Verarbeitenden Gewerbe und hebt zudem den so wichtigen Automobilsektor und den Bereich Maschinenbau hervor.

Hier liege das Wachstum im Vergleich zum zweiten Quartal 2022 aufgrund der spürbaren Steigerung der Produktion gar bei 0,9 Prozent. Das Attribut „besonders dynamisch“ erhält darüber die Wertschöpfung in relevanten Wirtschaftssparten wie dem Handel, dem Gastgewerbe wie auch im Umfeld öffentlicher Dienstleister, der Erziehung und im Gesundheitssektor. Nicht nur für Dirk Jandura, Präsident des BGA, sind die Entwicklungen ein deutliches Zeichen für die Wirksamkeit der staatlichen Rettungsschirme. Sie würden ihren Zweck zur Entlastung der deutschen Wirtschaft und Verbraucher in weiten Teilen erfüllen.

 

Deutschland steht besser da als die EU und Eurozone

Erwähnenswert ist, dass die deutsche Wirtschaft entgegen den Erwartungen etlicher Analysten auch im ersten (+ 0,8 %) und zweiten Jahresquartal (+0,1 %) gegenüber dem vorherigen Jahresviertel zulegen konnte. In der Gegenüberstellung des dritten Quartals 2022 und 2021 berechneten die Experten des Bundesamtes unterm Strich einen preis- und kalenderbereinigten Anstieg des BIP um 1,3 Prozent. Das deutsche Wachstum kann sich auch im Vergleich zum Durchschnitt in der Europäischen Union und in der Eurozone sehen lassen. Für die EU und den Euroraum beziffert das Amt das Wirtschaftswachstum seit dem Vorquartal lediglich auf 0,2 %. Betrübt werden die guten Zahlen jedoch durch die Wachstumsprognose für das Jahr 2022, die eher schwach ausfällt. BGA-Präsident Jandura erklärt diese schlechte Erwartung etwa mit der rückläufigen Liquidität, mit der viele kleine und mittelständische Firmen zu kämpfen haben.

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Verbände fordern Stärkung Deutschlands als Wirtschaftsstandort durch die Politik

Auch deshalb sei der Staat gefragt, eine ebenso schnelle wie pragmatische Lösung für die Einführung der Preisbremsen für Gas und Strom zu finden. Es gelte, den „Standort Deutschland“ in seiner grundlegenden Struktur (etwa beim Thema Digitalisierung) zu festigen. Richtig scheint angesichts der BIP-Daten, dass die Angst vor einer Rezession in Deutschland wenigstens vorerst abnimmt. Auch Ifo-Präsident Clemens Fuest vertritt inzwischen die Auffassung, dass die Rezession weniger gravierend als befürchtet ausfallen könnte. Falls sie überhaupt kommen wird. In diesem Punkt sind sich etliche Analysten einig. So könnte die deutsche Wirtschaftsleistung in den ersten sechs Monaten 2023 laut Jörg Krämer, dem Chefvolkswirt der Commerzbank, schrumpfen. Ebenso aber deute sich eine Entspannung an, die nahelegt, dass der ökonomische Kollaps der deutschen und europäischen Wirtschaft wie zur Zeit der Finanzkrise ab dem Jahr 2008 ausbleiben könnte.

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