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Die deutschen Börsenkandidaten 2023 – Parship könnte dabei sein

Datum: 08.06.2023
Inhaltlich geprüft durch: Werner Wassicek

Das sind die deutschen Börsenkandidaten für 2023

2022 war kein gutes Jahr für den Markt der Börsengänge. In einem Umfeld von zahlreichen negativen Einflüssen wie steigenden Zinsen und hohen Inflationsraten, Rezessionsängsten und unsicherer wirtschaftlicher Lage haben sich eher kleinere deutsche Firmen an die Börse gewagt.

Eine Ausnahme bildete Porsche, das einen erfolgreichen Börsengang zeigte. Experten rechnen primär im zweiten Halbjahr 2023 mit einer deutlichen Belebung des Marktes.

Sie sagen mindestens zehn Börsengänge deutscher Firmen für das Gesamtjahr voraus. Darunter könnten auch bekannte Namen und profitable Marktzugänge sein. Unter anderem steht die Partnerbörse Parship bereit, sich an der Börse aufzustellen. Wird sie noch 2023 an die Börse kommen?

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Was Unternehmen zum Börsengang motiviert und was sie hindert

Ein Börsengang ist nicht nur entscheidend für das Renommee eines Unternehmens. Es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, noch mehr Kapital einzuwerben und die eigenen Aktivitäten auszuweiten. Der Zugang zum Kapitalmarkt wird mit dem Börsengang einfacher und umfassender. Deshalb ist ein Börsengang für sich gesehen eine attraktive Angelegenheit. Allerdings ist sie nur Erfolg versprechend, wenn die umworbenen Investoren durch ein investitionsfreundliches Klima angelockt werden.

Aspekte wie geopolitische Spannungen, eine unsichere Wirtschaftslage und komplexe globale Problemlagen wie die Coronapandemie stellen keine besonders attraktiven Umstände dar. Sie lassen Investoren zurückhaltender agieren.

Dabei reagieren die Börsen und Finanzmärkte in aller Welt nicht immer sofort und in Echtzeit auf sämtliche krisenhaften Umstände. Im letzten Jahr jedenfalls kamen offensichtlich verschiedene negative Einflüsse. Die Coronakrise war wirtschaftlich noch nicht vollständig überwunden.

Der Ukrainekrieg schockierte die Welt, und die damit einhergehende Energiekrise in Europa machte vielen Investoren zu schaffen. Weltweit veranlasste dieses Umfeld 278 Unternehmen dazu, ihren Börsengang noch einmal zu verschieben. Die Zahl der IPOS sank in den USA um 78 % und das Emissionsvolumen sogar um 94 %.

Europa verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 70 % und um 78 % beim Emissionsvolumen. Nur China als asiatischer Leitmarkt baute seinen Einfluss auf die Finanzmärkte weltweit aus, weil hier nur Einbußen von etwas über 20 % zu verzeichnen waren.

Soll sich diese Situation 2023 verbessern, ist Stabilität das Gebot der Stunde. Großen Einfluss auf die Bewertung der Gesamtsituation nimmt auch die USA. Sie gilt als Leitmarkt. Öffnet sich der IPO-Markt in den Vereinigten Staaten, wächst die Bereitschaft europäischer Unternehmen, den Börsengang zu wagen. Immerhin kommen viele kapitalkräftige Investoren aus den USA. Bevor sie sich an europäischen Märkten orientieren, muss die Gesamtlage am eigenen Markt stabil sein.

Linktipps:

Lage im ersten Halbjahr 2023 noch verhalten

Die Krisenlage des Jahres 2022 wirkt in die ersten Monate 2023 hinein. Unsicherheiten prägen das Klima an den Märkten weiterhin. Der maßgebliche Indikator für Unsicherheiten am Markt wird mit dem VIX-Barometer gemessen. Erreicht dieser Werte über 20, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Unternehmen konkret für den Börsengang entscheiden. Bisher zeigten Ende 2022 bis in die ersten Wochen und Monate 2023 hinein nur wenige Handelstage unkritische Werte beim VIX.

Optimistisch betrachtet, könnte sich das im zweiten Halbjahr 2023 ändern. Insbesondere Einflüsse aus der Coronazeit verblassen zunehmend.

Die befürchtete intensive Energiekrise ist in Europa trotz der eingestellten Gaslieferungen aus Russland bisher ausgeblieben. Ebenfalls zeichnet sich ab, dass die Inflationsrate sich langsam abschwächt. Welche Unternehmen könnten sich unter diesen Gesichtspunkten bis Ende 2023 auf den Weg an die Börse machen?

Aussichtsreiche Börsenkandidaten und ein missglückter Auftakt

Mit einer immer noch nachwirkenden Krisensituation dürften sich zuerst Unternehmen an die Börse wagen, die für Anleger bereits attraktiv sind. Attraktivität heißt in diesem Zusammenhang, der Cashflow ist bereits angemessen stabil. In der Reihe der Börsenkandidaten finden sich 2023 so unterschiedliche Unternehmen wie die Partnerbörse Parship, der Baustoffhersteller Xella, der Gasmotorenhersteller Innio und das Wasserstoffunternehmen Nucera.

Das Thema erneuerbare Energien ist derzeit hochaktuell. Das hat die Thyssen-Tochter Nucera zum Börsengang motiviert. Nucera will jetzt definitiv im Juni an die Börse.

Parship plant seinen Börsengang nach aktuellem Sachstand erst für das erste Halbjahr 2024 ein.

Wie und wann sich die ebenfalls in der Warteschleife befindlichen Schott Pharmaverpackungen und der Tankkartenanbieter DKV Mobility konkret positionieren werden, ist noch offen. Auch bei der BASF mit Wintershall DEA ist noch vieles fraglich beim geplanten Börsengang. Das zu Volkswagen/Audi gehörende italienische Auto-Luxuslabel Lamborghini wird nicht an die Börse gehen. Das haben die Beteiligten bereits Anfang 2023 mitgeteilt.

Der längere Zeit über als aussichtsreicher Kandidat gehandelte Cloud-Anbieter Ionos startete als erster deutscher Börsengang 2023 mit der Akte im Minus. IONOS gilt als großes europäisches IPO und beendete damit zunächst die Serie der weniger bedeutenden deutschen IPOS aus dem Jahr 2022.

Allerdings betrachten Experten den Börsengang als missglückt. Hier werden noch die Probleme am Markt deutlich, die es insbesondere für Technologiewerte nicht einfach machen. Konjunktur, Zinsen und Weltlage haben in den ersten Monaten noch nicht die Stabilität erreicht, die Kapitalanlagen attraktiv macht. Zwar galt das Marktumfeld im Februar 2023 zum Zeitpunkt des IONOS-Börsengangs als freundlich, jedoch war es offensichtlich noch nicht stabil genug.

Das Jobportal Stepstone der Springer-Gruppe soll nach Aussage der Beteiligten unbedingt an die Börse. Konkrete Aussagen zum Zeitpunkt werden aber bisher nicht gemacht, obwohl immer wieder von 2023 die Rede ist. Möglich ist noch ein Vollzug bis Ende dieses Jahres.

Linktipps:

Im zweiten Halbjahr 2023 sind weitere Börsengänge zu erwarten

Der Markt der IPOS kann im zweiten Halbjahr dieses Jahres noch spannend werden. In den USA wartet man auf den Börsengang des Zahlungsdienstleisters Stripe. In Europa diskutieren Experten, ob Klarna dieses Jahr noch den Sprung an die Börse wagt. Insgesamt darf man die IPO-Situation in Deutschland und global vorsichtig optimistisch betrachten.

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