Freie Presse - Nachrichten aus Chemnitz, dem Erzgebirge & Vogtland
Anzeige
In Zusammenarbeit mit GrowthLeads Finance Ltd.
Erfahrungen, Tests & Tipps / News / Erzeugerpreise in Europa auf dem höchsten Stand seit Euro-Einführung

Erzeugerpreise in Europa auf dem höchsten Stand seit Euro-Einführung

Datum: 03.02.2022
Inhaltlich geprüft durch: Christian Becker

Was Unternehmen in den allermeisten Bereichen der Industrie schon seit Beginn der Pandemie belastet, kommt zusehends auch bei Endkunden an. Gemeint sind die historisch hohen Erzeugerpreise. Für Firmen, die regelmäßig die aktualisierten Daten des Statistischen Bundesamt in Wiesbaden studieren, dürften von den neuen Informationen der Statistiker aus im Hause Eurostat nicht unbedingt überrascht werden. Nichtsdestotrotz bestätigen die Details aus Luxemburg den (bis auf einige wenige Ausnahmen) inzwischen mehrjährigen Trend: Die Erzeugerpreise in der Währungsgemeinschaft legten auch im letzten Monat des zweiten Coronajahres nochmals deutlich zu.

Trade Republic
4.5/5
Trade Republic Aktien
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
Trade Republic Highlights
  • Über 6.500 Aktien zur Auswahl
  • Aktien-Sparpläne erhältlich
  • Keine Depotgebühren

 

Preise erreichen auch im Dezember einen neuen Rekord

Was die Analysten am heutigen bekannt gegeben haben, ist ein weiterer trauriger Rekord. Im Dezember stiegen die Erzeugerpreise noch stärker und schneller als in den Monaten zuvor zu. Um die folgenden Daten in den richtigen Kontext zu setzen: Die gemeinsame Währung Euro wurde als Buchgeld im Jahr 1999 eingeführt. Bis heute hatte die Behörde seit damals noch nie einen derart deutlichen Anstieg vermelden müssen. Zwar zeigen sich die Experten von dieser Entwicklung nicht wirklich beeindruckt, da sie mit einem solchen Szenario gerechnet hatten. Für Rohstoffeinkäufer und in zunehmendem Maße auch für Verbraucher ist die Entwicklung dennoch von entscheidender Bedeutung. Und zwar insbesondere, da die Meldung vor dem Hintergrund der wie gehabt hohen – vielmehr sogar nochmals gestiegenen – Inflation in Europa und den meisten Ländern der Währungsunion nicht die letzte Nachricht dieser Art bleiben dürfte.

Das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht

Seit dem November sind die Preise der Produzenten in der Eurozone nochmals um imposante 26,2 Prozent gestiegen. So folgt ein Rekordhoch dem anderen. Die Ergebnisse der heutigen (03.02.2022) Ratssitzung werden zwar europa- und weltweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Die Hoffnung auf eine vorzeitige Anpassung der Zinsen hegen aber die wenigsten Beobachter. Denn in den letzten Wochen hatten sich neben EZB-Chefin Lagarde gleich mehrere Ratsmitglieder zur derzeitigen Geldpolitik bekannt. Bei Redaktionsschluss lagen zwar noch keine Resultate der Beratungen in der deutschen Frankfurt am Main vor. Von einer klaren Abkehr von der EZB-Position der vergangenen Jahre geht aber kaum jemand aus. Nach etlichen Rekordpreisen in der nahen Vergangenheit stellen die Entwicklungen aus dem Dezember also die nächste Zwischenstation zum nächsten Allzeithoch dar. Fast schon erfreulich fällt die Verteuerung in der Sparte der Vorleistungsgüter aus.

Freedom24
4.6/5
Freedom24 Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
ActivTrades
4.6/5
ActivTrades Erfahrungen
68% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
Capital.com
4.6/5
Capital.com Erfahrungen
75% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter

 

Energiekosten nicht erst seit Pandemiebeginn das Kernproblem

Hier berechneten die Eurostat-Experten im Vergleich zum Dezember 2020 ein Plus in Höhe von 18,6 Prozent. Im Energiesektor hingegen zeigte die Preiskurve nochmals steil nach oben. Binnen eines Jahres sind die Preise in diesem Marktbereich um 73,4 Prozent gestiegen. Preistreiber sind und bleiben die internationalen Schwierigkeiten beim Warenhandel. Die gestern veröffentlichte Entscheidung der erdölfördernden Staaten des OPEC-Bündnisses, entgegen Forderungen aus Europa und den USA nach einer Steigerung der Förderraten auch im März an den derzeitigen Fördermengen festhalten zu wollen, spricht eine deutliche Sprache. Die im Kartell vertretenen Länder zeichnen für etwa 40 Prozent der Öllieferungen weltweit verantwortlich. Hohe oder vielmehr weiter steigende Energiepreise dürften auch in den kommenden Monaten auf ihrem Rekordniveau verweilen. Wahrscheinlicher aber ist eine Zuspitzung der Lage.

Um die Auswirkung der Kosten für Energie wie Gas und Strom zu verdeutlichen: Die Ausgaben auf Unternehmensseite in diesem Bereich wirken sich zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Verbraucherpreise aus. Dass die Europäische Zentralbank die hohe Inflation vorrangig mit den Folgen der Pandemie erklärt, spricht gegen eine frühe Änderung der Zinspolitik. So werden Unternehmen und Haushalte vermutlich noch für eine ziemlich lange Zeit unter weiter steigenden Erzeugerpreisen leiden. Bemerkbar machen sich die extremen Preise auch an den Börsen. Dort erwartet man die Entscheidungen der EZB gleichermaßen hoffnungsvoll wie besorgt.

Ebenfalls interessant
Statistisches Bundesamt sieht Einbruch der Immobilienpreise
Für Sparer, die sich eher auf klassische und sichere Anlageklassen konzentrieren, bedeuteten ...
Eurostat – BIP der Eurozone im ersten Quartal leicht im Minus
Sowohl die Hoffnungen der Politik als auch verschiedenste Analysen hatten noch in ...
Erzeugerpreise geben nach – doch Experten erwarten keine Verbraucherentlastung
Wann wirken die Maßnahmen der europäischen Währungshüter endlich – kaum eine Frage ...
Eurostat: Inflation in der Eurozone erneut auf Rekordhoch
Kaum haben sich Verbraucher von den schlechten Meldungen zur Preisentwicklung aus dem ...
Deutschlands Industrie freut sich über deutliches Plus bei Aufträgen
Bei all den schlechten Nachrichten zu steigenden Verbraucherpreisen und der EZB-Korrektur zur ...
Unsere Empfehlung des Monats!
Freedom24 - Zu Freedom24 jetzt Zu Freedom24 jetzt
Neueste News
Reallöhne mit starken Plus – Inflation leicht im Aufwind
Die Wahrnehmung von Bürgerinnen und Bürger, die dieser ...
Leichtes Wirtschaftswachstum und Warnungen vor einem neuen Handelsstreit
Lange musste die deutsche Wirtschaft auf diesen Moment ...
EU-Handelskammer: Unzufriedenheit mit Chinageschäft wächst in Europa
Nicht allein die deutschen Autobauer erzielen einen großen ...
Politik und Institute: Wirtschaft zum Frühjahr im Erholungsmodus
Im Hinblick auf den derzeitigen Stand der deutschen ...
DIW: Erbrachte Arbeitsstunden erreichen neuen Rekordstand
Deutschland eilt seit Jahrzehnten der Ruf voraus, ein ...
DAX deutet sichere Rückkehr in den Bereich über 18.000 Punkte an
Die Signale für den Deutschen Aktienindex fielen während ...
Duolingo im Rampenlicht: Wie die Sprachlernplattform 2023 zum Gewinner wurde
Die Aktien von Duolingo (DUOL.O), einer Sprachlernplattform, verzeichneten ...
Britische Börsenaufsicht macht Weg für Krypto-ETN frei
Der Bitcoin, die älteste und bekannteste Kryptowährung der ...
Ifo Institut dämpft Wachstumshoffnung – Leitzinsen bleiben auf hohem Niveau
Bevor das renommierte Ifo-Institut am zur Mitte der ...
Kanzler nimmt Lindner und Habeck bei Steuer-Vorschlägen Wind aus den Segeln
Nach vielen Querelen innerhalb der Bundesregierung und nicht ...
Top CFD Krypto Anbieter
Capital.com
4.9/5
ActivTrades
4.9/5
eToro
4.8/5
Pepperstone
4.8/5
Skilling
4.7/5
Unsere Empfehlung des Monats!
Freedom24 - Zu Freedom24 jetzt Zu Freedom24 jetzt
Top Aktien Anbieter
Freedom24
4.6/5
ActivTrades
4.6/5
Capital.com
4.6/5
eToro
4.5/5
Plus500
4.5/5
Unser Team
Werner WassicekChristian BeckerThomas FischerKrystyna TrushynaCristian Fuentes
Werner Wassicek
Werner Wassicek
Redakteur
Christian Becker
Christian Becker
Redakteur
Thomas Fischer
Thomas Fischer
Medizinischer Berater
Krystyna Trushyna
Krystyna Trushyna
Sprach- & Kulturenthusiastin
Cristian Fuentes
Cristian Fuentes
Redakteur

Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen – Hilfe finden Sie auf www.bzga.de – 18+ | Erlaubt | AGB gelten

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Website verwendet Cloudflare und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.
Schließen
Handeln Sie mit Zuversicht! Exklusive Broker-Angebote, um Ihren Handel zu verbessern.
Freedom24
Freedom24
  • über 40.000 Aktien im Angebot
  • Zugriff auf alle Börsen weltweit
  • sehr benutzerfreundlich
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
ActivTrades
ActivTrades
  • Geringe Gebühren
  • Demokonto vorhanden
  • Ausgezeichneter Broker
68% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
Capital.com
Capital.com
  • Attraktives Aktien-CFD-Angebot
  • Transparente Gebühren
  • Kostenloses Demokonto
75% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter