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Eurostat – BIP der Eurozone im ersten Quartal leicht im Minus

Datum: 08.06.2023
Inhaltlich geprüft durch: Cristian Fuentes

Sowohl die Hoffnungen der Politik als auch verschiedenste Analysen hatten noch in den letzten Wochen wenigstens leicht positive Entwicklungen in der europäischen Währungsgemeinschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres für möglich gehalten. Nun folgte die Ernüchterung in Form der neuesten Daten der in Luxemburg ansässigen Statistikbehörde der Europäischen Union Eurostat. Entgegen vorherigen Erwartungen mussten die Analysten inzwischen einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Euroraum um 0,1 Prozent von Anfang Januar bis Ende März vermelden. Dabei handelt es sich bereits um den sogenannten saisonbereinigten Wert. Diesem Minus steht ein Anstieg des BIP der EU in Höhe von 0,1 Prozent.

Auch die Daten der Europäischen wurden nochmals korrigiert

Die neuesten Angaben revidieren die bisher vorliegenden Schätzungen der europäischen Statistiker. Zum Vergleich: In den vorherigen Vorhersagen war Eurostat von einem Anstieg um 0,1 Prozent in der Euro-Zone sowie um 0,2 Prozent in der EU insgesamt. Korrigierte Daten gab die Behörde zudem für das Schlussquartal des Vorjahres aus. Hier erwarten die Analysten jetzt nach Abschluss der laufenden Auswertungen ein Minus um 0,1 Prozent für den Euroraum und von 0,2 Prozent in der EU. Insofern hätte die Union schließlich bis Ende des ersten Quartals 2023 eine bessere Entwicklung durchlaufen als die Gemeinschaft der Länder mit der Währung Euro.

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Luxemburgs Wirtschaft steht in der Eurozone am besten da

Wie so häufig lohnt sich der Blick ins Details, also die Betrachtung der Trends in den verschiedenen Ländern. Hier wird deutlich, dass Polens Wirtschaft – wohlgemerkt in der EU – im ersten Quartal mit einem Plus beim BIP von 3,8 Prozent mit Abstand den stärksten Anstieg in Europa aufwies. Platz zwei in der EU und der Spitzenplatz in der Eurozone ging mit einem Anstieg um 2,0 Prozent an Luxemburg, Portugal sicherte sich mit einem BIP-Anstieg um 1,6 Prozent Rang zwei im Euroraum. Am anderen Ende der Skala und damit auf der Seite der Verlierer positionierte sich Irland. Um 4,6 Prozent sank das BIP des Landes laut Eurostat. Litauens Wirtschaft büßte 2,1 Prozent ein, das niederländische Bruttoinlandsprodukt sank um 0,7 Prozent.

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Euroraum hat nun eine leichte technische Rezession erreicht

Die genannten Daten aus der nunmehr dritten Schätzung des Statistikamts zur Wirtschaftsleistung in der Eurozone zeigen vor allem eines: Der Währungsraum wäre unter der Voraussetzung, dass sich die Zahlen schlussendlich bestätigen, in einer sogenannten technischen Rezession angekommen. Noch hatten viele Experten eher mit einer wirtschaftlichen Stagnation gerechnet. Der Begriff bezeichnet eine wirtschaftliche Phase, in der Ökonomien zwei Quartale hintereinander schrumpfen. Zutreffend ist in diesem Zusammenhang, dass diese Rezession für die inzwischen 20 Mitgliedsstaaten der Währungsunion scheinbar sehr mild ausfallen wird. Dafür spricht insbesondere der Blick auf die Revision der Statistiker gegenüber dem Vorjahresvergleich. Im Vergleich zum ersten Quartal 2022 stieg die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten 2023 nämlich um 1,0 Prozent. Allerdings: Eurostat hatte in der vorherigen Schätzung ein Plus von 1,3 Prozent vorhergesagt, andererseits hatten unterschiedliche Volkswirte bis dato einen Rückgang um 1,2 Prozent erwartet.

Wiederholte Änderungen der Schätzungen aus dem Hause Eurostat sind generell keine Seltenheit. Dennoch verdeutlichen die teils erheblichen Korrekturen vonseiten unterschiedlichster Behörden und Institute einmal mehr, in welch ungewöhnlicher wirtschaftlicher Lage sich Euro nach Corona und während des Kriegs in der Ukraine noch immer befindet. Bis die endgültigen Zahlen für die beiden vergangenen Quartale vorliegen, könnte noch mancher Experte Änderungen veröffentlichen. Immerhin aber zeichnet sich ab, dass sich die pessimistischsten Prognosen wohl nicht bestätigen werden.

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