Freie Presse - Nachrichten aus Chemnitz, dem Erzgebirge & Vogtland
Anzeige
In Zusammenarbeit mit GrowthLeads Finance Ltd.
Erfahrungen, Tests & Tipps / News / FED setzt Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozent um

FED setzt Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozent um

Datum:23.03.2022
Inhaltlich geprüft durch: Cristian Fuentes

Inflationsgefahr in Deutschland auf Rekordniveau.

Nun ist es also so weit: Die US-Notenbank Federal Reserve lässt ihren Ankündigungen der vergangenen Monate Taten folgen. Zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren entschieden sich die Währungshüter zu einer Anhebung des Leitzinses. Überraschend kam die Entscheidung nicht. Doch war sie auch nicht unumstritten. Zwar waren die Verbraucherpreise in den USA im Februar nochmals um 7,9 Prozent gestiegen, was durchaus für diesen wichtigen Schritt spricht. Es gibt jedoch auch mahnende Stimmen, die vor einer zu frühen Umsetzung der Zinswende warnen. So könnte die Anhebung, auf mit der Zeit weitere folgen dürften, zu einem Hemmschuh für das wichtige Wachstum der Konjunktur werden. In Europa hingegen beobachten Analysten die Entwicklungen sehr genau, da sich die Europäische Zentralbank (EZB) die FED-Politik in der Vergangenheit oft und gerne zum Vorbild machte.

Trade Republic
4.5/5
Trade Republic Aktien
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
Trade Republic Highlights
  • Über 6.500 Aktien zur Auswahl
  • Aktien-Sparpläne erhältlich
  • Keine Depotgebühren

 

Weiterhin keine Anpassungen in Europa geplant

Was die Erwartungen in Europa angeht, zeichnet sich indes keine Korrektur des EZB-Kurses an. Christine Lagarde, Chefin der Europäischen Zentralbank, verwies kürzlich darauf, man werde mit vergleichbaren Schritten mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Monate warten. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass die wirtschaftliche Lage in Europa noch deutlich schwieriger und komplexer als in den Vereinigten Staaten sei. Ein Argument Lagardes ist enge geografische und wirtschaftliche Nähe zu Russland. Eine Zinserhöhung, so die EZB-Chefin, könnte die „zarte Aufwärtsbewegung“ ausbremsen. Folgen hat die Zinserhöhung in den USA aufgrund der engen Beziehungen aber auch in Europa.

FED reagiert auf erneut deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise

Als eines der wichtigsten Instrumente zur Eindämmung der hohen Inflationsrate in den USA wurde die Anhebung der Leitzinsen schon seit längerem erwartet. Die FED selbst hatte das Ende der Niedrigzinspolitik regelmäßig ins Spiel gebracht, da sich die wirtschaftliche Lage entspannte – nicht zuletzt dank der milderen Pandemie-Entwicklung. Auswirkungen werden die schrittweise steigenden Zinsen unter anderem auf den US-Kreditmarkt haben. In erster Linie geht es der Notenbank aktuell aber, einen weiteren Ausbruch der Verbraucherpreise zu verhindern. Diese hatten zuletzt den höchsten Stand seit vier Jahrzehnten erreicht, die Leitzinsen bewegten auf ihrem historischen Tiefstand. Zunächst wird der die FED die Zinsen laut Notenbankchef Jerome Powell nun eine Erhöhung um 0,25 Prozent vornehmen und damit auf die massiv gestiegenen Energiekosten und den Krieg in der Ukraine reagieren. Durch den Krieg, so Powell, steige der Inflationsdruck weiter, was in vielerlei Hinsicht eine Belastung für die US-Wirtschaft darstelle.

Märkte nehmen Entscheidung der Notenbank wohlwollend auf

Die Anhebung des Zinssatzes wird allerdings nur eine Maßnahme sein. Die Notenbank will darüber hinaus auch den Bestand an Wertpapieren reduzieren. Corona hatte diesen auf etwa neun Billionen US-Dollar getrieben. Ebenfalls wird die FED darauf verzichten, einen Ersatz für allmählich auslaufende Anleihen zu schaffen. Dieser Schritt zielt auf die Senkung der Liquidität der Finanzmärkte ab. Die Wall Street reagierte erwartungsgemäß positiv auf die Entscheidung der Notenbanker. Anleger zeigten erfreut über das Einläuten der Zinswende und das entschlossene Vorgehen der FED. Hier zeigt sich, wie besonders die momentane ökonomische Situation ist. Üblicherweise fallen die Reaktionen auf steigende Zinsen weniger optimistisch aus. Der US-Aktienmarkt scheint den Schritt jedoch zu begrüßen und großes Vertrauen in die Zinspolitik zu haben.

In Statements von Analysten war beispielsweise zu lesen, Notenbankchef Powell hat gezeigt, die Federal Reserve wolle „keine halben Sachen“ wie in der Vergangenheit machen. Höhere Zinsen, heißt es vielerorts, seien dieser Tage keine wirkliche Sorge des Marktes. Der enorme Inflationsdruck hingegen durchaus. Der US-Leitindex Dow Jones stieg nach der Ankündigung auf knapp über 34.800 Punkte und verzeichnete phasenweise ein Plus von fast 0,75 Prozent während des Handelstages.

Freedom24
4.6/5
Freedom24 Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
Capital.com
4.6/5
Capital.com Erfahrungen
75% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
ActivTrades
4.5/5
ActivTrades Erfahrungen
68% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter

 

FED geht von deutlicher höheren Zinsen ab 2023 aus

Für eine gewisse Überraschung indes sorgen die Einschätzung der Notenbank zur Entwicklung der Leitzinsen in den beiden kommenden Jahren. Hier erwartet die FED nun einen Zinssatz in Höhe von 2,8 Prozent. Der „neutrale Zinssatz“ – dieser dient der Wirtschaft nicht als Stimulus, wirkt zugleich aber auch nicht als Dämpfer – wird derzeit mit 2,4 Prozent angegeben. Realwirtschaftliche Effekte größeren Ausmaßes erwarten die Währungshüter infolge der leichten Zinserhöhung nicht. Einerseits, weil der Schritt erwartet wurde. Andererseits bewege sich die Arbeitsplatznachfrage auf einem sehr starken Niveau. Damit dies so bleibt, brauche es Preisstabilität, so Powell. Kritiker gehen hingegen davon aus, dass der Zinsschritt (und folgende) zu klein sein könnte, um einem längerfristigen Inflationsanstieg entgegenzuwirken. Gegenwind erhalten kritische Stimmen vom Internationalen Währungsfonds (IWF).

Dort heißt es im Zusammenhang mit den kommenden US-Maßnahmen, schnellere Steigerungen der Zinsen hätten das Potenzial, Finanzmärkte auszubremsen. Insbesondere für Schwellenländer gehe von höheren Zinsen und rückläufigen Stabilisierungsprogrammen ein erhebliches Risiko aus.

Ebenfalls interessant
EZB-Chefin: Leitzinsen werden im März erneut deutlich steigen
Nicht allein Börsianer in Europa hatten lange auf die nächste Entscheidung des ...
Vor der nächsten FED-Zinsanhebung – Anleger präsentieren sich zurückhaltend
Eigentlich waren die deutschen Börsen relativ freundlich in den November gestartet. In ...
Deutsche Börsen nach FED-Zinserhöhung unter Druck
Die neueste Sitzung der Federal Reserve, der US-Notenbank, hatte international bereits im ...
Warten auf EZB Zinsentscheidung bei steigenden Inflationsraten in Europa
Aus den USA gibt es inzwischen Spekulationen darüber, die US-Währungshüter der Federal ...
EBZ-Ankündigungen stellen Ende der Negativzinsen in Aussicht
Mit Spannung warten Anleger zur Mitte der Feiertagswoche auf die nächsten Meldungen ...
Unsere Empfehlung des Monats!
Freedom24 - Zu Freedom24 jetzt Zu Freedom24 jetzt
Neueste News
Leichtes Wirtschaftswachstum und Warnungen vor einem neuen Handelsstreit
Lange musste die deutsche Wirtschaft auf diesen Moment ...
EU-Handelskammer: Unzufriedenheit mit Chinageschäft wächst in Europa
Nicht allein die deutschen Autobauer erzielen einen großen ...
Politik und Institute: Wirtschaft zum Frühjahr im Erholungsmodus
Im Hinblick auf den derzeitigen Stand der deutschen ...
DIW: Erbrachte Arbeitsstunden erreichen neuen Rekordstand
Deutschland eilt seit Jahrzehnten der Ruf voraus, ein ...
DAX deutet sichere Rückkehr in den Bereich über 18.000 Punkte an
Die Signale für den Deutschen Aktienindex fielen während ...
Duolingo im Rampenlicht: Wie die Sprachlernplattform 2023 zum Gewinner wurde
Die Aktien von Duolingo (DUOL.O), einer Sprachlernplattform, verzeichneten ...
Britische Börsenaufsicht macht Weg für Krypto-ETN frei
Der Bitcoin, die älteste und bekannteste Kryptowährung der ...
Ifo Institut dämpft Wachstumshoffnung – Leitzinsen bleiben auf hohem Niveau
Bevor das renommierte Ifo-Institut am zur Mitte der ...
Kanzler nimmt Lindner und Habeck bei Steuer-Vorschlägen Wind aus den Segeln
Nach vielen Querelen innerhalb der Bundesregierung und nicht ...
Chinas Wachstumskurs durch Krise im Immobiliensektor laut IWF gefährdet
Daran, dass das kleine Wort „eigentlich“ regelmäßig in ...
Top CFD Krypto Anbieter
Capital.com
4.9/5
ActivTrades
4.9/5
eToro
4.8/5
Pepperstone
4.8/5
Skilling
4.7/5
Unsere Empfehlung des Monats!
Freedom24 - Zu Freedom24 jetzt Zu Freedom24 jetzt
Top Aktien Anbieter
Freedom24
4.6/5
Capital.com
4.6/5
ActivTrades
4.5/5
eToro
4.5/5
Plus500
4.5/5
Unser Team
Werner WassicekChristian BeckerThomas FischerKrystyna TrushynaCristian Fuentes
Werner Wassicek
Werner Wassicek
Redakteur
Christian Becker
Christian Becker
Redakteur
Thomas Fischer
Thomas Fischer
Medizinischer Berater
Krystyna Trushyna
Krystyna Trushyna
Sprach- & Kulturenthusiastin
Cristian Fuentes
Cristian Fuentes
Redakteur

Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen – Hilfe finden Sie auf www.bzga.de – 18+ | Erlaubt | AGB gelten

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Website verwendet Cloudflare und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.
Schließen
Handeln Sie mit Zuversicht! Exklusive Broker-Angebote, um Ihren Handel zu verbessern.
Freedom24
Freedom24
  • über 40.000 Aktien im Angebot
  • Zugriff auf alle Börsen weltweit
  • sehr benutzerfreundlich
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
ActivTrades
ActivTrades
  • Geringe Gebühren
  • Demokonto vorhanden
  • Ausgezeichneter Broker
68% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
Capital.com
Capital.com
  • Attraktives Aktien-CFD-Angebot
  • Transparente Gebühren
  • Kostenloses Demokonto
75% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter