Freie Presse - Nachrichten aus Chemnitz, dem Erzgebirge & Vogtland
Anzeige
Ein Angebot der GrowthLeads Finance Ltd.
Jetzt Handeln
Ihr Kapital ist gefährdet
Erfahrungen, Tests & Tipps / Insolvenzzahlen sinken weiter – aber die Angst vor der Trendwende bleibt
Partner-Hinweis

Insolvenzzahlen sinken weiter – aber die Angst vor der Trendwende bleibt

Datum:11.01.2022
Inhaltlich geprüft durch: Christian Becker

Neben der Angst vor hohen Todesraten wie etwa in den USA oder Brasilien zeigten sich Politik und Wirtschaft in Deutschland schon früh nach Ausbruch der Pandemie besorgt, dass die Zahl der Insolvenzen hierzulande auf dramatische Weise steigen könnte. Politisch verordnete Schließungen im Einzelhandel, der Gastronomie und vielen anderen Wirtschaftsbereichen, so die Befürchtungen vieler Kritiker der geltenden Maßnahmen, würde die Zahl der gemeldeten Firmenpleiten rasant in die Höhe schnellen lassen. Mit weitreichenden Rettungsprogrammen und Zahlungen zur Unterstützung betroffener Unternehmen aber konnten Bund und Länder im ersten Coronajahr 2020 Schlimmeres verhindern. Und mehr noch. Das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden veröffentlichte zur Wochenmitte die ausgewerteten Insolvenzdaten. Und diese wiesen sogar eine rückläufige Entwicklung der Meldungen an die zuständigen Stellen erkennen. Auch 2021 setzte sich dieser Trend den Statistikern zufolge wie gehabt fort.

Trade Republic
4.7/5
Trade Republic Aktien
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
Trade Republic Highlights
  • Über 6.500 Aktien zur Auswahl
  • Aktien-Sparpläne erhältlich
  • Keine Depotgebühren

Statistisches Bundesamt: Auch 2021 weniger gemeldete Pleiten

Die deutschen Unternehmensinsolvenzen sanken trotz Corona im vergangenen Jahr nochmals, was für die Wirksamkeit der staatlichen Interventionen spricht. Allerdings darf in diesem Zusammenhang nicht verschwiegen werden, dass geänderte Regeln zur Meldung von Insolvenzen nach Auffassung vieler Experten eine Verzögerung nach sich gezogen haben könnte. Dennoch sorgen die neuesten Daten erneut für eine gewisse Entspannung. Bei den Amtsgerichten im Land gingen im Oktober 2021 1.056 Anträge für Unternehmensinsolvenzen ein. Laut Destatis entspricht dies einem Rückgang um 2,7 Prozent gegenüber dem Oktober 2020. Im direkten Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 beläuft sich der Rückgang gar auf 33,7 Prozent. Die mit der Insolvenzbearbeitung betrauten Gerichte geben die voraussichtlichen Forderungen aufseiten der Unternehmens-Gläubiger für den besagten Oktober mit etwa 1,0 Milliarden Euro an. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Rückgang – im selben Monat des Vorjahres hatten die Amtsgerichte eine Summe von knapp 2,1 Milliarden Euro bekannt gegeben.

Mehr Regelinsolvenzverfahren zum Jahresende

Interessant ist die Verteilung der Unternehmensinsolvenzen auf verschiedene Branchen. Im Oktober 2021 wurden die meisten Fälle aus dem Baugewerbe (193 Anträge) verbucht. Auf Rang zwei liegt der Handel (160 Anträge), wobei hier auch die Bereiche Instandhaltung und Kraftfahrzeug-Reparaturen eingerechnet sind. Für den Bereich „der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ weist das Statistische Bundesamt 119 gemeldete Insolvenzen aus. Die „große Welle“ der Firmeninsolvenzen bleibt also auch weiterhin aus. Allerdings publizierte das Bundesamt zeitgleich neue Zahlen für Anträge zu Regelinsolvenzverfahren. Sie dienen gemeinhin als wichtiger Indikator für den künftigen bei Unternehmensinsolvenzen. Im letzten Monat des Jahres 2021 stieg der Wert in diesem Bereich im Vormonatsvergleich um 18,0 Prozent.

Die erfreuliche Nachricht: Von Oktober bis November 2021 hatte es einen Anstieg um 43,8 Prozent gegeben. Hier sind indes wie so oft saisonale Trends zu berücksichtigen. Von Dezember 2020 bis zum Dezember 2021 geben die Statistiker den Anstieg mit 24,8 Prozent an.

Capital.com
4.9/5
Capital.com Erfahrungen
78.1% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
ActivTrades
4.8/5
ActivTrades Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
eToro
4.7/5
eToro Erfahrungen
76% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter

Bekannte Probleme belasten deutsche Firmen im neuen Jahr weiterhin

Wissenswert: Für die Zeit von Januar 2021 bis Ende Oktober gingen bei den Amtsgerichten 11.738 Anträge auf Unternehmensinsolvenz ein. Im selben Zeitraum 2020 waren es 13,5 Prozent mehr gemeldete Fällen. Viele Analysten und Ökonomen erwarten für das neue Jahr jedoch einen sukzessiven Anstieg der Zahlen. Geltende Einschränkungen und steigende Infektionszahlen könnten zeitnah eine Trendwende in Gang setzen. Problematisch sind gerade für das Baugewerbe, das Handwerk und viele Bereiche der Industrie die nach wie vor erkennbaren Schwierigkeiten bei Lieferketten. In den vergangenen Monaten berichteten Unternehmen über eine anhaltend schlechte Versorgungslage. Über einen Mangel an Aufträgen können sich viele Firmen nicht beklagen. Allein, es fehlt vielerorts noch immer am nötigen Material, an Rohstoffen und Vorerzeugnissen. So können volle Auftragsbücher oft nur langsam abgearbeitet werden. Auch dies könnte für etliche Unternehmen im laufenden Jahr nochmals zur Belastungsprobe werden. Manches Unternehmen könnte durch diesen Aspekt noch stärker als bisher in wirtschaftliche Schieflage geraten.

Ebenfalls interessant
Deutsche Wirtschaft wird zum Sorgenkind der Industriestaaten
In etlichen führenden Wirtschaftsländern entwickelt sich die Ökonomie trotz teils schwerwiegender Probleme ...
Statistisches Bundesamt sieht Einbruch der Immobilienpreise
Für Sparer, die sich eher auf klassische und sichere Anlageklassen konzentrieren, bedeuteten ...
DIHK: Deutsche Wirtschaft kämpft weiter mit der Flaute
Als wären die Folgen der Pandemie nicht gravierend genug gewesen, versetzt der ...
Überraschung – Deutsche Wirtschaft legt im Sommer um 0,4 Prozent zu
Die Analysen vieler Experten waren für die deutsche Wirtschaft infolge des Krieges ...
Optimistische Erwartung zur Rezession der deutschen Wirtschaft
Hohe Inflationsraten, Krieg in der Ukraine und fehlende Rohstoffe für die Industrie: ...
Neueste News
DIW: Erbrachte Arbeitsstunden erreichen neuen Rekordstand
Deutschland eilt seit Jahrzehnten der Ruf voraus, ein ...
DAX deutet sichere Rückkehr in den Bereich über 18.000 Punkte an
Die Signale für den Deutschen Aktienindex fielen während ...
Duolingo im Rampenlicht: Wie die Sprachlernplattform 2023 zum Gewinner wurde
Die Aktien von Duolingo (DUOL.O), einer Sprachlernplattform, verzeichneten ...
Britische Börsenaufsicht macht Weg für Krypto-ETN frei
Der Bitcoin, die älteste und bekannteste Kryptowährung der ...
Ifo Institut dämpft Wachstumshoffnung – Leitzinsen bleiben auf hohem Niveau
Bevor das renommierte Ifo-Institut am zur Mitte der ...
Kanzler nimmt Lindner und Habeck bei Steuer-Vorschlägen Wind aus den Segeln
Nach vielen Querelen innerhalb der Bundesregierung und nicht ...
Chinas Wachstumskurs durch Krise im Immobiliensektor laut IWF gefährdet
Daran, dass das kleine Wort „eigentlich“ regelmäßig in ...
Konsumklimaindex trübt sich zum Jahresbeginn unerwartet ein
Große Sprünge hatte zuletzt niemand für die deutsche ...
Angst vor Zinswende sorgt für Nachfrage-Boom bei Staatsanleihen
Mit Blick auf die Erwartung vieler Experten, dass ...
Statistisches Bundesamt weist deutliche Teuerung für 2023 aus
Seit dem Sommer des vergangenen Jahres 2023 hatten ...
Top CFD Krypto Anbieter
Capital.com
4.9/5
eToro
4.8/5
ActivTrades
4.8/5
Pepperstone
4.8/5
Skilling
4.7/5
Top Aktien Anbieter
Capital.com
4.9/5
ActivTrades
4.8/5
eToro
4.7/5
Plus500
4.7/5
Trade Republic
4.7/5
Unser Team
Werner WassicekChristian BeckerThomas FischerKrystyna TrushynaCristian Fuentes
Werner Wassicek
Werner Wassicek
Redakteur
Christian Becker
Christian Becker
Redakteur
Thomas Fischer
Thomas Fischer
Medizinischer Berater
Krystyna Trushyna
Krystyna Trushyna
Sprach- & Kulturenthusiastin
Cristian Fuentes
Cristian Fuentes
Redakteur

Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen – Hilfe finden Sie auf www.bzga.de – 18+ | Erlaubt | AGB gelten

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Website verwendet Cloudflare und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.
Schließen
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter