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Lockdown-Sorgen belasten die Börse zum Wochenstart

Datum: 20.12.2021
Inhaltlich geprüft durch: Cristian Fuentes

Lockdown Sorgen belasten weiter die deutsche Wirtschaft.

Schon vor dem Wochenende hatte es aufgrund der Angst vor einer möglichen schwächeren Wirkung der Booster-Impfung gegen die Virus-Variante Omikron erste Forderungen nach einem erneuten Lockdown in Deutschland gegeben. Vor dem Start der Handelswoche und dem nächsten Bund-Länder-Treffen waren unter anderem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sowie Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die – wenn auch erst für die Zeit nach Weihnachten – laut über erneute Maßnahmen dachten. Die Auswirkungen an der Börse folgten am ersten Handelstag an der Deutschen Börse auf dem Fuße. Der Deutsche Aktienindex (DAX) startete die Woche unter dem spürbaren zusätzlichen Druck.

Deutscher Aktienindex reagiert empfindlich auf Lockdown-Überlegungen

Schon am Morgen musste der deutsche Leitindex in der ersten Phase einen Rückgang hinnehmen. Zwar konnte sich der Index zum Mittag wieder erholen. Er kam aber vorerst nur leicht über die Schwelle von 15.250 Punkten hinaus. Zum Vergleich: Seit dem Donnerstag der vergangenen Handelswoche büßte der DAX zeitweise deutlich über 500 Punkte ein. Dass Bayerns Ministerpräsident Söder in seiner Stellungnahme nach der Sitzung des CSU-Parteigremiums zur aktuellen Coronalage von einer regelrechten drohenden „Omikron-Wand“ in den kommenden Wochen sprach, ist ein klares Signal aus dem Freistaat an die anderen Teilnehmer des Treffens der Bundes- und Ländervertreter am Dienstag (21.12.2021). Der DAX reagierte am Montagmittag zunächst nicht nochmals gravierend auf das, was da aus Bayern im Vorfeld des Treffens kam. Der Kurs des Index stieg leicht auf 15.253,84 Punkte und konnte sein Minus dem Freitag vergangener Woche gegenüber auf rund 1,80 Prozent korrigieren.

Schaut man sich den Trend des wichtigsten deutschen Börsenbarometers an, zeigt sich dennoch eine schwierige Tendenz. So fiel der Index zum späten Montagvormittag unter die Linie des 200-Tage-Durchschnitts. Richtig ist, dass diese Entwicklung im Grunde schon am 07. Dezember ihren Anfang genommen hatte. Damals lag der Dax sicher über 15.800 Punkten. Eigentlich begann der schlechte Verlauf sogar noch früher – am 22.11.2021. Am besagten Tag hatte der Index zum letzten Mal ein Niveau deutlich über 16.000 Punkten erreicht.

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Auch andere wichtige deutsche Indizes von Omikron überschattet

Die politischen Sorgen rund um die aktuelle Coronalage jedenfalls schlagen auch an der Börse in der Vorweihnachtswoche durchaus hohe Welle. Wie hoch, zeigt eben der genannte 200-Tage-Durchschnitt, der auf dem Aktienmarkt ein wesentlicher Gradmesser für die Einschätzung längerfristiger Trends geht. Die problematische Dax-Entwicklung bestätigen auch die übrigen wichtigen Barometer. Der MDax etwa gab um rund 1,6 Prozent nach und bewegte sich bei Redaktionsschluss im Bereich um 33.900 Punkten. Der Leitindex für die Eurozone, der Euro Stoxx 50 wies eine vergleichbare Entwicklung auf und musste seinerseits ein Minus von 1,6 Prozent über sich ergehen lassen. Dass allein Nordrhein-Westfalen inzwischen über 900 Omikron-Fälle verzeichnet und auch andere Bundesländer von steigenden Fallzahlen berichten, wird den Druck wohl nochmals verstärken. Es waren wohl vor allem die vielfältigen Stimmen aus der Politik, die bei den Börsianern in der vorletzten Handelswoche des Jahres 2021 für ein schlechtes Gefühl sorgten.

Denn nicht nur Politiker aus dem Kabinett Scholz dachten laut über einen Lockdown nach den Feiertagen nach. Auch der Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen von Bündnis 90/Die Grünen hatte bereits im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA) anklingen lassen, es bräuchte vermutlich ein sehr schnelles Handeln, um eine weitreichende Omikron-Welle in Deutschland überhaupt noch aufhalten zu können. Angesichts des üblichen längeren Vorlaufs in der Politik, wenn es um die Einführung neuer (oder bereits bekannter) Maßnahmen geht, rechnen Experten bisher am ehesten mit strengeren Kontaktbeschränkungen und möglichen anderen Interventionen pünktlich zum neuen Jahr.

Wirtschaft könnten ab Januar neue harte Einschnitte bevorstehen

Dass die Aktionäre in einen Zustand der Unruhe geraten, erklärt sich andererseits ohne Frage auch mit dem Blick in Nachbarländer. In den Niederlanden beispielsweise gibt es bekanntlich bereits einen erneuten Lockdown. Harte Einschränkungen sorgen für Angst bei den Investoren. Und auch Wirtschaftsverbände im Land dürften in den kommenden zum wiederholten Male ihren Unmut über das Herunterfahren der Wirtschaft in vielen Bereichen zum Ausdruck bringen. Was der Start der Handelswoche und die Talfahrten vieler Börsen weltweit schon jetzt verdeutlichen: Die von vielen Aktionären erhoffte Jahresendrally wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit weder vor Weihnachten noch „zwischen den Jahren“ geben.

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Auch US-Börsen starten schwächer in die neue Woche

Belastet werden die europäischen Märkte darüber hinaus durch neue Meldungen aus den Vereinigten Staaten. Dort zeichnet sich ab, dass Präsident Biden sein Sozial- und Klimapaket mit dem geplanten Billionen-Dollar-Volumen wegen des Widerstands im Senat zumindest vorerst nicht wird realisieren können. Insbesondere Aktien mit einem Bezug zum Bereich der erneuerbaren Energien gerieten deshalb in der neuen US-Handelswoche unter Druck. Dazu gehörte unter anderem die Aktie von Nordex. Der Windanlagenhersteller musste am Montag mitansehen, wie seine Aktie mehr als vier Prozent ihres Schlusskurses aus der letzten Woche abgab. Auch die Siemens Energy-Aktie gehörte zu den Verlierern. Hier lag das Minus bei Redaktionsschluss bei rund drei Prozent.

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