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  • OECD: uneinheitliches Wachstum durch Ungleichgewicht bei Pandemie-Bekämpfung

    OCED: Wirtschaftswachstum durch Pandemie eingeschränkt.

    Pünktlich zum Jahresende veröffentlichte nun auch auf die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Mitte ihre neueste Vorhersage zur Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Zahlen fallen weniger positiv aus, als es einige Experten erwartet hatte. Auch diese Prognose verweist als Grund für den gehemmten Aufschwung in erster Linie die aktuelle Entwicklung der Pandemie. Positiv ist zunächst einmal, dass die OECD ein anhaltendes Wachstum rund um den Globus erkennt. In puncto Dynamik sieht die Prognose aber Anzeichen für eine Schwächephase. Was den Analysten am meisten Sorgen macht, ist das globale Ungleichgewicht des ökonomischen Trends. Der Mangel an Impfstoffen in vielen Regionen könnte die Schere zwischen armen und reichen Ländern weiter vergrößern. Steigende Lebensmittelpreise, hohe Energiekosten und die weiterhin offensichtlichen Lieferengpässe sieht die Organisation in ihrer neuesten Prognose als erhebliche Gefahr für die Inflation.

    Die Erwartung der OECD: Die Inflation dürfte etwa zum Beginn des neuen Jahres ihr vorerst höchstes Plateau erreichen. Ab 2022, so die Analyse, dürfte die Inflation in den OECD-Ländern sukzessive sinken. Als realistisches Ziel gibt die Vorhersage einen Wert von drei Prozent an.

     

    Leichter Rückgang der Leistung in führenden Wirtschaftsnationen

    Bezüglich der Weltwirtschaft korrigierte die Organisation ihre bisherige Erwartung auf 5,6 Prozent. Ein Minus um 0,1 Prozent im Vergleich zur vorherigen Veröffentlichung. Nicht nur in der Eurozone gehen die Experten von einem „moderaten Rückgang des Wachstums“ aus. Für die Volksrepublik China und die USA fällt der Ausblick vergleichbar. Die Prognose ist auch ein wichtiger Fingerzeig in die Richtung der Zentralbanken weltweit. Die Währungshüter sollten laut OECD keine voreiligen Entscheidungen treffen und ausharren, bis sich die angespannte Angebotslage auf den Märkten endlich beruhigt. Laurence Boone, Chefökonom der OECD, stellt gar weiteren Handlungsbedarf  für Zentralbanken in Aussicht. Und zwar für den nicht vollends auszuschließenden Fall, dass Engpässe für einen längeren Zeitraum ein Problem bleiben. Während die Beschäftigtenzahlen und Bruttoinlandsprodukte (BIP) wie gehabt steigen. Dies würde einen stärkeren Inflationsdruck nach sich ziehen.

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    Weltweite Impfquoten müssen deutlich schneller steigen

    Optimistischer fallen die Prognosen zur Weltwirtschaft für die beiden kommenden Jahre aus. Der Wirtschaftsausblick der OECD nennt ein wahrscheinliches Wachstum von 4,5 Prozent für 2022 und 3,2 Prozent für 2023. Das Scheitern an einer weltweit „raschen und wirksamen Durchimpfung der Bevölkerung“ könnte dennoch einen hohen Preis für die Wirtschaft haben. Wenngleich das Gros der OECD-Mitgliedsländer inzwischen BIP oberhalb des Niveaus des Vorkrisenjahres 2019 erreicht haben, könnten zu geringe Impfquoten bald mit einem Einbruch einhergehen. Die Konjunkturprognose der Organisation bezieht sich in diesem Punkt insbesondere auf Staaten mit einem geringeren Einkommensniveau. Die klare Forderung der OECD: Insbesondere mit Blick auf die neue Virusvariante Omikron müssen gerade ärmere Länder umgehend Zugang zu ausreichenden  Impfstoffmengen erhalten.

     

    OECD sieht Deutschland auf stabilem Wachstumskurs

    Bessere Nachrichten hat die OECD für die deutsche Wirtschaft. 2022 könnte es hier ein Wachstum des BIP um 3,9 Prozent. Die OECD-Erwartung für 2021 liegt bei 2,8 und für 2023 bei 2,2 Prozent. Für das kommende ist dies minimal weniger, als es sich die deutsche Bundesregierung (4,1 Prozent) erhofft. Noch optimistischer äußerten sich die Wirtschaftsweisen, die zuletzt mit einem Plus von 4,6 Prozent rechneten. Abschließend heißt es in Stellungnahmen der Organisation, man sei „vorsichtig optimistisch“. Es gebe noch immer zu viele Unsicherheiten und Risiken. Gemeint ist damit eben nicht allein die Corona-Pandemie. Die Angst vor steigenden Inflationsraten und fehlende Lösungen für das Problem der Lieferengpässe haben für die in weiten Teilen recht zurückhaltende Prognose einen mindestens ebenso großen Stellenwert.

     

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