Freie Presse - Nachrichten aus Chemnitz, dem Erzgebirge & Vogtland
Anzeige
In Zusammenarbeit mit GrowthLeads Finance Ltd.

Eurostat: Die meisten EU-Bürger leben in den eigenen vier Wänden

Datum: 04.01.2022
Inhaltlich geprüft durch: Cristian Fuentes

Alle Jahre wieder befassen sich Statistiker mit den Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt. Zum Ende des laufenden Jahres haben sich die Experten der europäischen Statistikbehörde Eurostat deshalb erneut mit den Wohnverhältnissen in der Europäischen Union beschäftigt. Im Mittelpunkt stand einmal mehr die Frage nach dem Anteil von Mietern einerseits und Eigentümern andererseits. Das Ergebnis bestätigt zum wiederholten Male: Zwar widmet sich die Bevölkerung hierzulande Studien zufolge schon in jungen Jahren mit dem Thema Altersvorsorge. Die eigenen vier Wände spielen in Deutschland in diesem Zusammenhang aber eine deutlich kleinere Rolle als in vielen anderen Staaten der EU. Wobei die nationalen Unterschiede teilweise gravierend ausfallen. Der jahrelange deutliche Anstieg der  Immobilienpreise dürfte ein Grund sein, weshalb gerade viele junge Menschen den Schritt in die „wohnliche Unabhängigkeit“ scheuen.

Trade Republic
4.5/5
Trade Republic Aktien
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
Trade Republic Highlights
  • Über 6.500 Aktien zur Auswahl
  • Aktien-Sparpläne erhältlich
  • Keine Depotgebühren

Eigentum in Deutschland noch immer relativ unbeliebt

Für die gesamte EU kommt die Behörde zu dem Ergebnis, dass sieben von zehn Bürgerinnen und Bürgern in den Ländern der Europäischen Union entweder in einem Eigenheim oder einer Eigentumswohnung leben. Nur 30 Prozent wohnen europaweit zur Miete. Vor allem in Ost- und Nordeuropa ist die Eigentümerquote traditionell hoch. Es gibt jedoch auch einige Überraschungen. So besitzen in Dänemark nur etwa 59 Prozent der Bevölkerung eine eigene Immobilie besitzen. Damit fällt der Anteil der Eigentümer nur leicht höher als in Österreich aus, wo der Anteil im Jahr 2020 bei 55 Prozent lag. Einen geringeren Wert verzeichneten die Analysten nur für Deutschland. Hier unterteilt sich die Bevölkerung etwa hälftig in Mieter und Eigentümer. Führend im Vergleich ist Rumänien. Hier liegt die Quote der Eigentümer bei sage und schreibe 96 Prozent. Mieter sind also eine echte Ausnahmeerscheinung. Knapp hinter Rumänien liegen die Staaten Slowakei mit 92 und Kroatien sowie Ungarn mit 91 Prozent. In vielen EU-Ländern staunt man über das deutsche Phänomen des Mietens.

House Price Index sieht für Deutschland bis zur Jahresmitte fast zweistelliges Wachstum

Eine beliebte Erklärung für den geringen Eigentümeranteil in Deutschland sind die konstant steigenden Preise für Wohnimmobilien. Allerdings verdient diese Begründung durchaus eine genauere Analyse. Einige Experten halten den aktuellen Trend für weniger bedenklich als viele Medien, die gebetsmühlenartig vor der Entstehung einer Immobilienpreisblase warnen. Tatsächlich gebe es Hinweise darauf, dass es sich bei der Entwicklung der Hauspreise auf dem deutschen Markt noch immer um einen nachgezogenen Prozess infolge der stark gefallenen Preise seit dem Ausbruch der Finanzkrise ab dem Jahr 2008 handele. Statistisch richtig aber ist, dass Wohnimmobilien in der EU in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 im Vorjahresvergleich im Durchschnitt um 6,7 Prozent zugelegt haben. Hier aber lohnt sich der Blick auf den sogenannten House Price Index, ebenfalls von Eurostat ermittelt wird. Die Preise in Deutschland stiegen um 9,9 Prozent, schlimmer traf es hingegen potenzielle Hausherren in Dänemark sowie im Nachbarland Luxemburg. Mit 15 Prozent fällt das Plus dem Vorjahr gegenüber in beiden Ländern besonders hoch aus.

Freedom24
4.6/5
Freedom24 Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
ActivTrades
4.6/5
ActivTrades Erfahrungen
68% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
Capital.com
4.6/5
Capital.com Erfahrungen
75% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter

Preise stiegen 2021 nochmals schneller als in den Vorjahren

Im zweiten Quartal des laufenden Jahres belief sich der Anstieg im Durchschnitt auf 7,1 Prozent. Ähnlich stark waren die Preise für Wohneigentum in der EU zuletzt 2007 gestiegen. Für das gesamte Jahr 2020 berechneten die Statistiker lediglich ein Plus von 5,5 Prozent. Mit Italien und Zypern blieb ein fortgesetzter Anstieg nur in zwei Ländern der EU aus. In Italien fielen die Preise 2019 um 0,1 Prozent, in Zypern gingen die Preise 2020 im Durchschnitt um 0,2 Prozent zurück. Gemessen an den Hauspreisen im Krisenjahr 2008 aber müssen künftige Eigentümer durchaus tiefer in die Tasche greifen, um sich ihren Wunsch von Haus oder Wohnung zu erfüllen. In der EU beträgt das Plus seit dem besagten Jahr 22 Prozent. In Deutschland kletterten die Preise durchschnittlich um 69 Prozent.

Zum Vergleich: In Schweden stiegen die Preise um 84 Prozent. Zeitgleich aber traf die Entwicklung Käufer in Österreich und Luxemburg umso härter. Hier nämlich ergab sich in den13 Jahren beinahe eine Verdopplung der Wohnimmobilienpreise. Einig sind sich Experten insgesamt insofern, als sich der Trend in Deutschland einstweilen fortsetzen wird. Immerhin: Die derzeit geringen Kreditzinsen ermöglichen vielen Menschen trotz hoher Belastungen eine vergleichsweise preiswerte Finanzierung.

Ebenfalls interessant
Deutsche Börse reagiert entspannt auf neue europäische Inflationsdaten
Der letzte Freitag im Juni war an der Börse aus gleich mehreren ...
Eurostat – BIP der Eurozone im ersten Quartal leicht im Minus
Sowohl die Hoffnungen der Politik als auch verschiedenste Analysen hatten noch in ...
Die Europäische Union plant Regeln für das staatliches Sparen abzuschaffen
Vor dem Ausbruch der Pandemie und des Krieges galten in den Mitgliedsstaaten ...
Ifo Institut sieht negative Kriegsfolgen für chemische Industrie und warnt vor Handelskrieg mit China
Prognosen renommierter Wirtschaftsinstitute sind seit Beginn des Kriegs in der Ukraine noch ...
2021: Starkes Wachstum in China, aber Abschwächung zum Ende des Jahres
Die Berichte aus der Volksrepublik China lassen sich auf unterschiedliche Weise deuten, ...
Neueste News
Baufinanzierungen teurer, obwohl die Leitzinsen langsam sinken
Als die Europäische Zentralbank vor einigen Wochen schrittweise ...
Entscheidung der EU-Kommission: Strafzölle auf EU-Autos aus China sollen kommen
Dass die Auseinandersetzungen zwischen Washington und Peking rund ...
Reallöhne mit starken Plus – Inflation leicht im Aufwind
Die Wahrnehmung von Bürgerinnen und Bürger, die dieser ...
Leichtes Wirtschaftswachstum und Warnungen vor einem neuen Handelsstreit
Lange musste die deutsche Wirtschaft auf diesen Moment ...
EU-Handelskammer: Unzufriedenheit mit Chinageschäft wächst in Europa
Nicht allein die deutschen Autobauer erzielen einen großen ...
Politik und Institute: Wirtschaft zum Frühjahr im Erholungsmodus
Im Hinblick auf den derzeitigen Stand der deutschen ...
DIW: Erbrachte Arbeitsstunden erreichen neuen Rekordstand
Deutschland eilt seit Jahrzehnten der Ruf voraus, ein ...
DAX deutet sichere Rückkehr in den Bereich über 18.000 Punkte an
Die Signale für den Deutschen Aktienindex fielen während ...
Duolingo im Rampenlicht: Wie die Sprachlernplattform 2023 zum Gewinner wurde
Die Aktien von Duolingo (DUOL.O), einer Sprachlernplattform, verzeichneten ...
Britische Börsenaufsicht macht Weg für Krypto-ETN frei
Der Bitcoin, die älteste und bekannteste Kryptowährung der ...
Top CFD Krypto Anbieter
Capital.com
4.9/5
ActivTrades
4.9/5
eToro
4.8/5
Pepperstone
4.8/5
Skilling
4.7/5
Unsere Empfehlung des Monats!
Freedom24 - Zu Freedom24 jetzt Zu Freedom24 jetzt
Top Aktien Anbieter
Freedom24
4.6/5
ActivTrades
4.6/5
Capital.com
4.6/5
eToro
4.5/5
Plus500
4.5/5
Unser Team
Werner WassicekChristian BeckerThomas FischerKrystyna TrushynaCristian Fuentes
Werner Wassicek
Werner Wassicek
Redakteur
Christian Becker
Christian Becker
Redakteur
Thomas Fischer
Thomas Fischer
Medizinischer Berater
Krystyna Trushyna
Krystyna Trushyna
Sprach- & Kulturenthusiastin
Cristian Fuentes
Cristian Fuentes
Redakteur

Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen – Hilfe finden Sie auf www.bzga.de – 18+ | Erlaubt | AGB gelten

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Website verwendet Cloudflare und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.

18+BZgAGlücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.Check dein SpielSSL
Schließen
Handeln Sie mit Zuversicht! Exklusive Broker-Angebote, um Ihren Handel zu verbessern.
Freedom24
Freedom24
  • über 40.000 Aktien im Angebot
  • Zugriff auf alle Börsen weltweit
  • sehr benutzerfreundlich
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter
ActivTrades
ActivTrades
  • Geringe Gebühren
  • Demokonto vorhanden
  • Ausgezeichneter Broker
68% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
Capital.com
Capital.com
  • Attraktives Aktien-CFD-Angebot
  • Transparente Gebühren
  • Kostenloses Demokonto
75% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld
Zum Anbieter
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter