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Behandlung von Feigwarzen (Genitalwarzen)

Zuletzt aktualisiert am 23.02.2026
Inhaltlich geprüft durch: Cristian Fuentes

Feigwarzen, verursacht durch bestimmte Stämme des Humanen Papillomavirus (HPV), gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Diese Warzen treten hauptsächlich an den Genitalien oder im Bereich des Anus auf und entstehen durch die übermäßige Vermehrung von Hautzellen. In vielen Fällen sind sie zwar schmerzfrei und asymptomatisch, dennoch erfordert eine Infektion mit HPV eine schnelle Behandlung, um die Ausbreitung zu verhindern und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

In diesem Artikel erhalten Sie eine fundierte Übersicht zur sicheren und effektiven Behandlung von Feigwarzen. Besonders relevant im Jahr 2025 ist die Möglichkeit, sich über Online-Rezepte eine geeignete Therapie zu verschreiben und diese unkompliziert zu erhalten.

Wir erklären, wie der Prozess funktioniert, welche Optionen zur Verfügung stehen und warum eine frühzeitige Behandlung so wichtig ist.

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Wie werden Feigwarzen (Genitalwarzen) behandelt?

Die Therapie von Feigwarzen, auch als Genitalwarzen oder Condylomata acuminata bezeichnet, richtet sich nach Lokalisation, Ausprägung, individueller Immunlage und Patientenpräferenz. Verursacht werden sie überwiegend durch humane Papillomviren (HPV), insbesondere die Niedrigrisiko-Typen HPV 6 und 11. Die Behandlung zielt auf die Beseitigung sichtbarer Läsionen, eine Reduktion der Viruslast sowie die Verhinderung von Rezidiven.

Medikamentöse Therapie (topische Behandlung)

Topische Präparate gelten bei kleineren, lokalisierten Läsionen als Therapie der ersten Wahl und können in der Regel vom Patienten selbst angewendet werden.

Häufig verwendete Wirkstoffe sind:

  • Imiquimod 5 % Creme: Ein Immunmodulator, der die lokale Freisetzung von Interferon-α stimuliert. Anwendung dreimal wöchentlich über mehrere Wochen.
  • Podophyllotoxin 0,15–0,5 % Lösung oder Creme: Zytotoxisch wirksam, führt zur Nekrose infizierter Zellen. Anwendung in wiederholten Zyklen.
  • Sinecatechine 10–15 % Salbe (extrahiert aus grünem Tee): antioxidativ und immunstimulierend, bei externen Feigwarzen indiziert.

Die Therapiedauer beträgt meist mehrere Wochen. Eine regelmäßige Verlaufskontrolle ist erforderlich.

Physikalisch-ablative Verfahren

Bei ausgeprägten, therapieresistenten oder großflächigen Warzen kommt eine ärztlich durchgeführte Ablation infrage:

  • Kryotherapie (Vereisung mit flüssigem Stickstoff)
  • Elektrokoagulation
  • Laserablation (z. B. CO₂-Laser)
  • Chirurgische Exzision (z. B. mittels Schere oder Kürette)

Diese Verfahren erfordern eine lokale Betäubung und bieten den Vorteil einer schnellen Entfernung, bergen jedoch ein erhöhtes Risiko für Rezidive und Narbenbildung.

Da HPV-Infektionen persistieren können, ist eine konsequente Nachsorge essenziell. Darüber hinaus wird die HPV-Impfung als präventive Maßnahme zur Reduktion des Erkrankungsrisikos empfohlen.

Informationen zu Geschlechtskrankheiten sind verfügbar:

Was hilft schnell gegen Feigwarzen?

Zur effektiven und raschen Behandlung von Feigwarzen (Condylomata acuminata), die durch humane Papillomaviren (HPV), insbesondere die Niedrigrisiko-Typen HPV 6 und 11, verursacht werden, stehen mehrere medikamentöse Optionen zur Verfügung.

Zu den am schnellsten wirksamen und klinisch bewährten Substanzen zählen:

  • Podophyllotoxin: Ein zytotoxisch wirkender Lignan, das die Mitose in infizierten Zellen hemmt. Der Wirkstoff wird als Lösung oder Creme appliziert und bewirkt eine Nekrose der Warzen innerhalb weniger Tage bis Wochen.
  • Imiquimod: Ein Immunmodulator, der die körpereigene Interferonproduktion steigert und somit antivirale und antitumorale Effekte erzielt. Er ist besonders bei kleinen, äußeren Feigwarzen wirksam.
  • Epigallocatechingallat (Sinecatechine): Ein pflanzlicher Wirkstoff aus grünem Tee mit immunstimulierenden und antioxidativen Eigenschaften. Wird als Salbe angewendet und ist v. a. bei leichter bis moderater Befallstiefe effektiv.

Bei frühzeitiger Therapieeinleitung können diese Substanzen das Wachstum der Läsionen hemmen, die Zellteilung der infizierten Epithelzellen unterbrechen und so die Regression der Warzen fördern.

Was passiert, wenn man die Feigwarzen nicht behandelt?

Ein unbehandelter Verlauf kann zu einer progredienten Ausbreitung der Warzen führen, häufig mit zunehmender Größe und Anzahl. Dies kann:

  • mechanische Beschwerden (z. B. beim Koitus, Gehen oder Sitzen),
  • Schmerzen,
  • Blutungen sowie
  • psychosexuelle Belastungen verursachen.

Langfristig besteht das Risiko einer persistierenden HPV-Infektion, welche – insbesondere bei Hochrisiko-HPV-Typen – mit der Entstehung prämaligner Läsionen und Karzinomen (z. B. Zervix-, Anal- oder Peniskarzinom) assoziiert ist.

Zudem bleibt die Ansteckungsgefahr für Sexualpartner bestehen, da HPV eine der am häufigsten sexuell übertragenen Infektionen darstellt. Daher ist eine frühzeitige Diagnostik, konsequente Therapie und ggf. Partnerbehandlung essenziell.

Medikamente gegen Feigwarzen

Feigwarzen (Condylomata acuminata) zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen weltweit. Sie werden überwiegend durch humane Papillomaviren (HPV), insbesondere die Niedrigrisiko-Typen HPV 6 und 11, verursacht. Die medikamentöse Therapie stellt einen wichtigen Baustein der Behandlung dar und zielt darauf ab, sichtbare Läsionen zu entfernen und die Viruslast lokal zu reduzieren. Im Folgenden finden Sie eine wissenschaftlich fundierte Übersicht zu rezeptpflichtigen Arzneimitteln zur Therapie von Feigwarzen.

Aldara Creme

Aldara Creme enthält 5 % Imiquimod, einen Immunmodulator, der topisch appliziert wird. Der Wirkstoff wirkt über die Stimulation von Toll-like-Rezeptor-7 (TLR7) auf antigenpräsentierenden Zellen.

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Dies führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Zytokinen, insbesondere Interferon-α, Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) und Interleukin-12, wodurch eine antivirale Immunantwort aktiviert wird. Ziel ist die Elimination von HPV-infiziertem Gewebe.

Anwendung

Die Anwendung erfolgt 3-mal wöchentlich über maximal 16 Wochen. Eine therapeutische Wirkung ist häufig nach 8 bis 12 Wochen sichtbar. Die vollständige Entfernung der Läsionen gelingt in ca. 50–70 % der Fälle, mit einer Rückfallquote von etwa 13–19 % nach 3 Monaten (Basierend auf klinischen Studien).

Nebenwirkungen

Lokale Reaktionen sind häufig, reflektieren jedoch die immunstimulierende Wirkung des Präparats:

  • Erythem
  • Juckreiz
  • Brennen/Stechen
  • Erosionen oder Ulzerationen
  • Schuppung und lokale Entzündung

Systemische Nebenwirkungen (z. B. grippeähnliche Symptome) sind selten.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber Imiquimod oder Hilfsstoffen
  • Kinder und Jugendliche <18 Jahre (fehlende Studienlage)
  • Schwangerschaft und Stillzeit (nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung)
  • Angeborene oder erworbene Immundefizienz (z. B. HIV, Immunsuppression)
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Condylox

Condylox enthält Podophyllotoxin in einer Konzentration von 5 mg/ml. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Lignan-Derivate und wirkt zytotoxisch über die Hemmung der Mikrotubuli-Bildung (Spindelgift), wodurch die Zellteilung gestoppt wird. Dies führt zur Nekrose des virushaltigen Gewebes.

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Anwendung

Die Lösung wird zweimal täglich an drei aufeinanderfolgenden Tagen appliziert, gefolgt von vier Tagen Pause. Der Zyklus kann bei Bedarf bis zu viermal wiederholt werden.

Nebenwirkungen

  • Lokale Hautreaktionen: Erythem, Schmerzen, Brennen
  • Entzündung der Glans penis (Balanitis)
  • Sehr selten: systemische Toxizität bei großflächiger Anwendung

Auch lesen: Geschlechtskrankheiten bei Männern: Symptome, Diagnose und Behandlung

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber Podophyllotoxin
  • Offene, ulzerierte oder entzündete Hautareale
  • Gleichzeitige Infektionen wie Lues (Syphilis)
  • Immunsuppression oder rezidivierende Herpesinfektionen
  • Schwangerschaft, Stillzeit und Alkoholabusus (mögliche Resorptionssteigerung)
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Veregen

Veregen enthält Epigallocatechingallat (EGCG), einen Polyphenol-Komplex aus grünem Tee.

Der antivirale Effekt beruht auf mehreren synergistischen Mechanismen:

  • Hemmung der HPV-Aufnahme in Epithelzellen
  • Induktion von Apoptose in infizierten Zellen
  • Antioxidative und entzündungshemmende Effekte

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Anwendung

Die Salbe wird dreimal täglich dünn auf die betroffenen Areale aufgetragen, bis zur vollständigen Abheilung oder maximal 16 Wochen.

Nebenwirkungen

  • Lokale Irritationen: Rötung, Juckreiz, Schmerz
  • Bläschenbildung und Ödeme
  • Lymphadenopathie (insbesondere inguinal)
  • Bei Männern: Vorhautverengung (Phimose) bei Applikation unter der Vorhaut

Kontraindikationen

  • Leberfunktionsstörungen (mögliche systemische Effekte durch Catechine)
  • Immundefizite (z. B. HIV, immunsuppressive Therapie)
  • Schwangerschaft und Stillzeit (unzureichende Datenlage)
  • Gleichzeitige Einnahme von Grüntee-Extrakten (kumulative Effekte)
  • Kinder und Jugendliche <18 Jahren
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Wartec

Wartec enthält 0,15 % Podophyllotoxin und wirkt wie Condylox durch Hemmung der Zellteilung und Einleitung einer lokalen Gewebenekrose. Aufgrund der geringeren Wirkstoffkonzentration ist Wartec besonders bei empfindlicher Haut geeignet.

Wartec creme Doktorabc

Anwendung

Analog zu Condylox: zweimal täglich über drei Tage, dann vier Tage Pause. Bis zu vier Behandlungszyklen möglich.

Nebenwirkungen

  • Reizungen, Erythem, Juckreiz
  • Entzündung der Eichel
  • Bei Männern: mögliche Phimose durch Schwellung
  • In seltenen Fällen: Schwindel oder Bewusstseinsstörungen (ärztlich abklären)

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber Wirk- oder Hilfsstoffen
  • Aktive Geschlechtskrankheiten (z. B. Herpes genitalis, Syphilis)
  • Immunsuppression, Chemotherapie, Organtransplantation
  • Verdacht auf präkanzeröse Hautveränderungen (z. B. Morbus Bowen)

Wichtig zu wissen:

Diese medikamentösen Therapien stellen wirksame Optionen zur Behandlung von Feigwarzen dar. Die Wahl des geeigneten Präparats sollte auf Basis individueller Patientenmerkmale, Lokalisation der Läsionen und möglicher Kontraindikationen erfolgen. Eine regelmäßige Nachsorge ist essenziell, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen.

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Medikamente gegen Feigwarzen mit Online-Rezept bestellen – so geht es

Die Behandlung von Feigwarzen (Condylomata acuminata) erfordert in der Regel eine ärztlich überwachte Therapie mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Bewährte Wirkstoffe wie Imiquimod (Aldara), Podophyllotoxin (Condyline, Wartec) gelten in der topischen Therapie als First-Line-Medikamente.

Diese Präparate unterliegen in Deutschland der Rezeptpflicht, da sie nicht nur lokale Reaktionen hervorrufen können, sondern auch bei falscher Anwendung gesundheitliche Risiken bergen.

online-rezept anfordern

Eine sichere und medizinisch verantwortbare Alternative zur klassischen Verschreibung vor Ort ist die Bestellung mit Online-Rezept, die unter strengen ärztlichen und datenschutzrechtlichen Standards erfolgt.

Der gesamte Prozess lässt sich in drei klar definierte Schritte gliedern:

1. Medizinischer Online-Fragebogen

Zu Beginn der Behandlung steht die ärztliche Anamnese, die über einen strukturierten, digitalen Gesundheitsfragebogen erfolgt.

Dieser erfasst:

  • aktuelle Beschwerden und Lokalisation der Warzen
  • bisherige Therapieversuche
  • bestehende Grunderkrankungen (z. B. Immunsuppression, Lebererkrankungen)
  • aktuelle Medikation
  • Kontraindikationen wie Schwangerschaft oder bekannte Unverträglichkeiten

Die Angaben ermöglichen eine erste medizinische Risikobewertung durch den behandelnden Tele-Arzt.

Unsere Erfahrungen mit Online-Arzt-Plattformen:

2. Auswahl des Medikaments und ärztliche Verordnung

Basierend auf den erhobenen Informationen erfolgt eine ärztliche Prüfung. Der Online-Arzt entscheidet, ob die vorliegende Symptomatik und der Allgemeinzustand des Patienten die Verschreibung eines der genannten Medikamente rechtfertigen.

In Frage kommen u. a.:

  • Aldara (Imiquimod) – immunmodulatorische Therapie, v. a. bei ausgedehnten Läsionen
  • Condyline und Wartec (Podophyllotoxin) – zytotoxische Therapieoption für kleinere, gut zugängliche Läsionen

Kommt es zur Verordnung, wird ein elektronisches oder physisches Rezept erstellt.

3. Medikamentenversand oder Einlösung des Rezepts in der Apotheke

Nach Ausstellung kann das Rezept wahlweise:

  • direkt an eine kooperierende Versandapotheke weitergeleitet werden (Lieferung meist innerhalb von 1–3 Werktagen), oder
  • an die Privatadresse des Patienten gesendet werden, zur Vorlage in einer Apotheke seiner Wahl.

Anbieter wie DoktorABC, Zavamed oder Dokteronline gewährleisten bei ärztlicher Eignung eine rasche Bearbeitung und diskrete Zustellung. Die medizinische Verantwortung liegt dabei vollständig bei den approbierten, in der EU zugelassenen Ärzten, die im Rahmen telemedizinischer Leistungen handeln.

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Quellen:

  1. Feigwarzen: Unschön, aber ungefährlich. In: Pharmazeutische Zeitung. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  2. Feigwarzen Therapie. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de
  3. Die Bedeutung der typenspezifischen HPV-Typisierung. In: Krause & Pachernegg Verlag. URL: kup.at
  4.  S. Georgala, A. C. Katoulis, C. Georgala, E. Bozi, A. Mortakis: Oral isotretinoin in the treatment of recalcitrant condylomata acuminata of the cervix: a randomised placebo controlled trial. In: Sexually Transmitted Infections. 80, Nr. 3, November 2004, S. 216–218.
  5. Prävention, Diagnostik und Therapie: HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitales. In: Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie. URL: ag-cpc-de
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Apotheker im Ruhestand, Medical Writer und Redakteur

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Erstellt am: 07/09/2022

Zuletzt aktualisiert am: 19/07/2023

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