
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit dar, insbesondere da sie oft das Urogenitalsystem betreffen und viele Male unbemerkt bleiben. Männer sind besonders gefährdet, da Erkrankungen wie Gonorrhö, Genitalherpes, Chlamydien, Syphilis und virale Hepatitis häufig auftreten. Häufig verlaufen diese Infektionen asymptomatisch oder mit nur milden Symptomen, was die frühzeitige Erkennung erschwert.
Eine verzögerte Diagnose und Behandlung können zu schweren gesundheitlichen Folgen führen. Trotz moderner Behandlungsmöglichkeiten für viele STIs, kann ein später Beginn der Therapie langfristige Schäden zur Folge haben. Dieser Artikel stellt die häufigsten STIs bei Männern vor, erklärt deren Symptome, die Bedeutung der Früherkennung und bietet wertvolle Behandlungsoptionen für 2025, um eine schnelle und effektive Therapie zu gewährleisten.
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) umfassen derzeit über 30 verschiedene Erregerkrankungen, die durch Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten verursacht werden. Die Übertragung erfolgt primär über ungeschützten Geschlechtsverkehr (genital, anal oder oral), kann jedoch auch durch Blutkontakt, perinatale Übertragung oder engen Hautkontakt erfolgen.
Einige STIs verlaufen asymptomatisch und werden nur im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen oder bei urogenitalen Komplikationen diagnostiziert. Die latente Phase vieler Infektionen beruht auf der temporären Immunkontrolle, wodurch eine klinische Manifestation verzögert oder unterdrückt wird.
STIs bei Männern lassen sich klassisch in fünf ätiologische Gruppen unterteilen:
Unsere ausführliche Anleitung zu Chlamydien:
Von den derzeit häufigsten acht STIs sind vier heilbar (Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, Trichomoniasis), während die übrigen vier (HPV, HSV, Hepatitis B, HIV) chronisch persistieren und nur symptomatisch oder antiviral behandelt werden können.
Regelmäßige STI-Screenings, Impfungen (z. B. gegen HPV und Hepatitis B) sowie konsequente Barrieremethoden sind essenzielle Präventionsmaßnahmen.
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) manifestieren sich bei Männern in unterschiedlicher Ausprägung und können sowohl akut als auch chronisch verlaufen. Die frühen Stadien sind häufig klinisch unauffällig oder präsentieren sich mit unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Abgeschlagenheit, subfebrilen Temperaturen oder grippeähnlicher Symptomatik. Aufgrund dieser Unspezifität bleibt die Erkrankung oft unentdeckt, wodurch das Risiko chronischer Verläufe und Folgeerkrankungen steigt.
Die typischen Erstmanifestationen sind abhängig vom jeweiligen Erreger, jedoch treten folgende Symptome besonders häufig auf:
Ein besonderes Augenmerk gilt dermatologischen Veränderungen im Genitalbereich: Ein scheinbar harmloser Ausschlag – etwa an der Penisspitze – kann ein Hinweis auf eine Infektion mit Treponema pallidum (Syphilis) sein. Diese Läsionen (Primäraffekte) sind in der Regel schmerzlos und werden häufig mit banalen Hautreizungen verwechselt. Die frühe Diagnose und Therapie sind essenziell, da unbehandelte STIs mit schwerwiegenden Komplikationen wie Infertilität, chronischen Entzündungen des Urogenitaltrakts oder erektiler Dysfunktion einhergehen können.
Weitere Informationen finden Sie unter “Anzeichen und Symptome von Syphilis (Lues)”.
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) manifestieren sich bei Männern in vielfältiger klinischer Form. Die Symptome variieren je nach Erreger, Infektionslokalisation und Immunstatus des Betroffenen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht häufiger STIs mit ihren typischen Manifestationen:
Eine frühzeitige Diagnostik (z. B. PCR-Nachweis, Abstrich, Serologie) sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind essenziell, um eine adäquate Therapie einzuleiten und Folgeerkrankungen sowie die Weitergabe der Erreger zu vermeiden.
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) werden primär über infektiöse Körperflüssigkeiten wie Sperma, Vaginalsekret, Blut und in geringerem Maße auch Speichel übertragen. Die häufigsten Transmissionen erfolgen über:
Eine Übertragung im häuslichen Umfeld (z. B. durch gemeinsame Nutzung von Toiletten, Handtüchern oder Geschirr) ist virologisch äußerst unwahrscheinlich, da die Erreger in der Regel außerhalb des Wirtsorganismus nur eine begrenzte Überlebensfähigkeit aufweisen.
Zentrale Risikofaktoren für STIs sind:
Die höchste infektiöse Viruslast wird in Blut und Genitalsekreten nachgewiesen, was diese zur Hauptquelle für STI-Transmissionen macht. Eine gezielte Aufklärung, konsequente Safer-Sex-Praktiken und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind essenziell für die Prävention.
Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen der Exposition gegenüber einem Erreger und dem Auftreten erster Symptome – variiert bei sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) erheblich und ist abhängig vom jeweiligen Pathogen. Bei bakteriellen Infektionen wie Gonorrhö oder Chlamydien treten erste Symptome häufig innerhalb von 2 bis 7 Tagen auf. Bei viralen Erregern wie Herpes-simplex-Viren oder dem Humanen Papillomavirus (HPV) kann die Inkubationszeit hingegen mehrere Wochen bis Monate betragen.
Risikogruppen umfassen sexuell aktive Männer unter 30 Jahren sowie Männer zwischen 40 und 50 Jahren. Laut epidemiologischen Studien weisen diese Altersgruppen die höchste STI-Prävalenz auf, was insbesondere mit häufig wechselnden Sexualpartnern und geringerem Gebrauch von Barrieremethoden in Verbindung gebracht wird.
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) können bei Männern eine Vielzahl urogenitaler, immunologischer und onkologischer Komplikationen verursachen, abhängig vom jeweiligen Erreger und dem Zeitpunkt der Diagnose. Unbehandelte Infektionen wie Neisseria gonorrhoeae und Chlamydia trachomatis gelten als häufige Ursachen für epididymale Entzündungen, Prostatitis sowie tubuläre Obstruktionen, was langfristig zu Infertilität führen kann.
Darüber hinaus sind folgende Folgeerkrankungen dokumentiert:
Infektionen mit STI-Erregern können die Spermaqualität signifikant beeinträchtigen, u. a. durch reduzierte Spermienmotilität und inflammatorisch bedingte Obstruktion der Samenwege. Eine frühzeitige Diagnostik und leitliniengerechte Therapie sind essenziell, um Spätfolgen und Übertragungsrisiken zu minimieren.
Die Diagnostik und Therapie sexuell übertragbarer Infektionen (STIs) beim Mann erfolgt in der Regel durch einen Urologen. Bereits beim Erstkontakt erhebt der Facharzt eine ausführliche Anamnese, ergänzt durch eine klinisch-urologische Untersuchung. Ziel ist die Identifikation möglicher Infektionsquellen, Risikofaktoren und spezifischer Symptome.
Im Rahmen der körperlichen Untersuchung werden die äußeren Genitalien auf Erytheme, Ulzerationen oder Schwellungen inspiziert. Zusätzlich erfolgt die Palpation des Skrotalinhalts (inkl. Nebenhoden), die Untersuchung der Glans penis und eine rektale Tastuntersuchung der Prostata. Allgemeine Zeichen wie Fieber, Gewichtsverlust oder Lymphadenopathie werden ebenfalls beurteilt.
Zentrale Anamnesepunkte sind:
Die labordiagnostische Abklärung erfolgt abhängig vom klinischen Verdacht. Probenmaterial umfasst in der Regel:
Zum Einsatz kommen u. a.:

Schnelltests ermöglichen in wenigen Minuten die Detektion von Antikörpern gegen HIV oder Treponema pallidum. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite: “Geschlechtskrankheiten Test: Wie wird eigentlich auf STI getestet?”.
Bei komplizierten oder systemischen Verläufen ist eine interdisziplinäre Mitbetreuung durch z. B. Proktologen, Neurologen oder Augenärzte indiziert. Die Differenzialdiagnostik ist essenziell, da STI-assoziierte Symptome unspezifisch sind und mit anderen Pathologien überlappen können. Beispielsweise muss Syphilis von infektiösen Exanthemen (z. B. Masern, Röteln), Herpes genitalis von ulzerativen Dermatosen (z. B. weicher Schanker, Morbus Crohn) und Gonorrhö von tuberkulösen Epididymitiden oder Hodenmalignomen abgegrenzt werden.
Die therapeutische Vorgehensweise bei sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) richtet sich nach der Ätiologie der Erkrankung und basiert auf aktuellen medizinischen Leitlinien. Bakterielle Infektionen wie Chlamydia trachomatis, Neisseria gonorrhoeae (Gonorrhö) und Treponema pallidum (Syphilis) sprechen in der Regel gut auf Antibiotikatherapie an.
Zur Behandlung von Chlamydien und Gonorrhö kommen insbesondere Azithromycin oder Doxycyclin um Einsatz. Bei Syphilis ist Benzathin-Benzylpenicillin das Mittel der ersten Wahl. Ziel der antibiotischen Therapie ist die Eradikation des Erregers und die Verhinderung von Komplikationen und Übertragungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten “Doxycyclin gegen Chlamydien – Erfahrungen & Wirksamkeit” und “Tripper-Behandlung: Cefixim 400mg + Azithromycin 500mg”.
Virale STIs erfordern eine symptomorientierte und suppressive Therapie:

Bei HIV kommen antiretrovirale Kombinationstherapien (HAART) zum Einsatz, z. B. mit Medikamenten wie Truvada. Diese ermöglichen eine dauerhafte Viruslastkontrolle und dienen in der PrEP (Präexpositionsprophylaxe) der Infektionsprävention (z.B. Truvada (PrEP) online kaufen – Erfahrungen & Hinweise).

Herpes genitalis wird mit Aciclovir Tabletten & Creme , Valaciclovir oder Famciclovir behandelt, um Rezidive zu kontrollieren und die Virusreplikation zu hemmen.

Bei HPV-Infektionen werden je nach Ausprägung topische Therapeutika wie Aldara 5% Creme zur Entfernung von Condylomata acuminata eingesetzt; bei Vorliegen intraepithelialer Neoplasien sind regelmäßige Kontrollen und ggf. chirurgische Interventionen erforderlich.

Pilzinfektionen wie Candidose werden mit Antimykotika wie Fluconazol oder Clotrimazol behandelt, die gezielt gegen Candida-Spezies und andere Hefepilze wirken.
Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist essenziell, um eine zielgerichtete Behandlung einzuleiten und Folgekomplikationen zu vermeiden.
In diesem Abschnitt beantworten wir häufig gestellte Fragen zu sexuell übertragbaren Infektionen bei männlichen Patienten bei Ihnen, um Ihnen ein besseres Verständnis für diese Infektionen zu vermitteln und Ihnen dabei zu helfen, informierte Entscheidungen über Ihre sexuelle Gesundheit zu treffen.
STIs sind Krankheiten, die durch sexuellen Kontakt übertragen werden können. Sie umfassen eine Vielzahl von Infektionen, darunter Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze, die durch ungeschützten vaginalen, analen oder oralen Sex übertragen werden können.
Die Symptome von STIs können variieren, aber einige häufige Anzeichen umfassen Ausfluss aus den Genitalien, schmerzhaftes Wasserlassen, Hautausschläge im Genitalbereich, Geschwüre oder Wunden, Juckreiz oder Brennen im Intimbereich und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Wenn Sie Anzeichen einer STI bemerken, sollten Sie so schnell wie möglich einen Termin bei einem Arzt oder einer Ärztin vereinbaren. Die rechtzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Ausbreitung der Infektion zu stoppen.
Die Behandlung von STIs hängt von der Art der Infektion ab. In den meisten Fällen umfasst die Therapie die Verabreichung von Antibiotika, antiviralen Medikamenten oder antimykotischen Mitteln, je nachdem, welche Erreger vorliegen. Zusätzlich können physikalische Therapien wie Laser- oder Ultraschallbehandlungen erforderlich sein.
Einige STIs, insbesondere solche, die durch Bakterien verursacht werden, können mit einer angemessenen Behandlung geheilt werden. Allerdings bleiben viele virale STIs, wie HIV, Herpes und HPV, lebenslang im Körper. Obwohl sie nicht geheilt werden können, können sie durch Medikamente behandelt werden, um Symptome zu lindern und die Übertragung zu reduzieren.
Wenn bei Ihnen eine STI diagnostiziert wurde, ist es wichtig, alle Anweisungen Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin genau zu befolgen. Informieren Sie Ihre Sexualpartner über Ihre Infektion, damit sie sich ebenfalls testen und gegebenenfalls behandeln lassen können. Vermeiden Sie während der Behandlung ungeschützten Geschlechtsverkehr, um die Übertragung der Infektion zu verhindern.
Antibiotika und antivirale Medikamente sind in Deutschland verschreibungspflichtig und können nicht ohne ärztliche Verordnung erworben werden. Es ist dringend davon abzuraten, von Anbietern rezeptpflichtige Medikamente ohne ärztliche Verschreibung online zu erwerben, da diese keine seriösen Apotheken oder Online-Kliniken sind (lesen Sie unseren Ratgeber: Medikamente bei ausländischen Versandapotheken bestellen – Was zu beachten?).
Online-Rezepte bieten eine legale und zuverlässige Alternative, um diese Medikamente zu erhalten.
Bei Online-Arztpraxen wie Dokteronline.com, Zavamed.com oder DoktorABC.com können Patienten mit einer STI-Infektion wie Chlamydien, Gonorrhö oder Syphilis eine Behandlung mit Antibiotika wie Azithromycin oder Doxycyclin sowie antiviralen Medikamenten wie Aciclovir, Valaciclovir oder Aldara sicher und legal erhalten.
Die Online-Kliniken haben eine Zulassung in den Vereinigten Königreichen, wodurch sie eine Ferndiagnose ermöglichen und Online-Rezepte für alle EU-Bürger ausstellen können (Lesetippp: Wie funktioniert Sprechstunde online?).

Die Ärzte, die bei Anbietern von Online-Rezepten arbeiten, unterliegen der Aufsicht der unabhängigen Regulierungsbehörde für Gesundheits- und Sozialpflegedienste (Care Quality Commission) in den Vereinigten Königreichen und sind von der englischen Gesundheitsbehörde GMC (General Medical Council) akkreditiert. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unseren Seiten „Telemedizin – Definition und rechtliche Grundlagen“ und „Wie funktioniert das E-Rezept?„.
Der Prozess beginnt mit einer Online-Konsultation, bei der der Patient seine Symptome beschreibt und medizinische Fragen beantwortet. Ein zugelassener Arzt überprüft die Angaben und stellt bei Bedarf ein Online-Rezept aus. Dieses wird an eine Partnerapotheke weitergeleitet, die die Medikamente versendet.
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