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  • Stromanbieter kündigen 2022

    Gerade bei den steigenden Strompreisen derzeit denken immer mehr Menschen darüber nach, ihren aktuellen Stromanbieter zu kündigen. Doch was gibt es dabei zu beachten? Wie sollte eine Kündigung ablaufen und welche Frist beim Stromanbieter müssen Sie einhalten? In diesem Artikel erfahren Sie alle wichtigen Aspekte rund um das Thema Stromanbieter kündigen.

    Der Strommarkt in Deutschland wurde seit 1998 liberalisiert und es wurde aufgrund dessen für die Verbraucher deutlich einfacher, sich einen neuen Stromversorger zu finden. Gerade beim Stromanbieter für Neukunden ist dies ein recht unübersichtlicher Markt. Zudem ist es auch mit deutlich weniger bürokratischen Hürden verbunden. In den meisten Fällen kündigen Verbraucher den Energieversorger aufgrund eines Umzuges, weil sie vom Grundversorger weg möchten oder sie einen günstigeren Tarif suchen.

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    Das wichtigste in Kürze zum Stromanbieter kündigen

    • Der neue Anbieter übernimmt bei einem Stromanbieterwechsel die Kündigung für den neuen Kunden
    • Selbst kündigen sollten Sie, wenn:
      1. In weniger als vier Wochen die Kündigungsfrist bei Ihrem aktuellen Vertrag ausläuft.
      2. Wenn Sie aufgrund einer Strompreiserhöhung oder eines Umzuges von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
    • Jederzeit können Sie Ihren aktuellen Vertrag bei einem der örtlichen Grundversorger innerhalb von zwei Wochen kündigen.
      Auch bei einer Kündigung ist die Versorgungssicherheit gewährleistet.

     

    Stromanbieter kündigen bei Umzug

    • Schauen Sie vor dem Umzug in Ihren Stromvertrag, ob es im Falle eines Umzuges ein Sonderkündigungsrecht bei Ihrem Stromanbieter gibt. Die meisten haben so etwas.
    • Ihren Stromvertrag können Sie in einigen Fällen mitnehmen
    • Kündigen Sie fristgerecht spätestens sechs Wochen vor dem Umzug bei Ihrem alten Stromanbieter. Möchten Sie Ihren Vertrag mitnehmen, sollten Sie Ihren Anbieter rechtzeitig über das Datum Ihres Neueinzuges informieren.
    • An Ihrem alten und neuen Wohnort sollten Sie die Zählerstände dokumentieren.
      Für Ihren neuen Wohnort sollten Sie unter Umständen den Stromanbieter wechseln.
    • Beim Stromwechsel sollten Sie Ihre Kontaktdaten eintragen. Ebenso können Sie hierbei auswählen, ob es sich um einen Neueinzug handelt und wann Sie einziehen. Ebenso können Sie hierbei angeben, ob es sich um einen Erstbezug handelt.

    Ihrem Stromvertrag können Sie die Bedingungen zur Kündigung bei einem Umzug entnehmen. Der Grundversorger übernimmt die Belieferung mit Strom, wenn Sie die Kündigungsfrist verpasst haben oder sich der Lieferbeginn beim neuen Anbieter verzögert. Somit ist immer 100 Prozent Versorgungssicherheit gewährleistet.

     

    Wann kann der Stromanbieter gekündigt werden?

    Eine Kündigung bei Ihrem Stromanbieter ist möglich, wenn:

    • Nachdem die Mindestvertragsdauer und Kündigungsfrist eingehalten wurden
    • Sie umziehen (Sonderkündigungsrecht)
    • Eine Preiserhöhung vorgenommen wurde (Sonderkündigungsrecht)
    • Sie sich in der Grundversorgung befinden und dabei die Kündigungsfrist eingehalten wurde

    Im Ihrem Stromvertrag finden Sie alle Details zum Sonderkündigungsrecht und die darin enthaltenen Fristen.

     

    Darf der Stromanbieter Sie kündigen?

    Bei erheblichen Zahlungsrückständen und den dazugehörigen Mahnungsschreiben kann auch der Stromanbieter Ihnen kündigen. Es kommt selten vor, aber der Stromvertrag kann auch seitens des Anbieters gekündigt werden, wenn eine Insolvenz angemeldet wird. Der örtliche Grundversorger übernimmt an dieser Stelle jedoch dann automatisch die Stromversorgung. In der Zwischenzeit können Sie sich um einen neuen Stromanbieter kümmern, der dann die Stromversorgung zügig übernimmt und somit den Stromanbieter kündigen.

     

    Welche Kündigungsfristen gelten?

    Die Kündigungsfrist hängt davon ab, was für einen Stromvertrag Sie aktuell haben.

    Grundversorgung
    Der Grundversorger ist der größte Anbieter vor Ort. Haben Sie sich nie um einen Stromanbieter gekümmert, sind Sie mit Ihrem Strom dort versorgt. Gesetzlich ist die Kündigungszeit bei diesen sehr klar geregelt. Innerhalb von zwei Wochen können Sie den Stromanbieter kündigen. Die Kündigung muss in Textform geschrieben und abgeschickt sein: per E-Mail, Brief oder Fax. In den meisten Fällen erledigt die Kündigung der neue Stromanbieter.

    Andere Stromtarife
    Wenn Sie den Vertrag schon einmal gewechselt haben, befinden Sie sich im sogenannten Sondervertrag. Dies bezeichnet die vollkommen normalen Stromtarife. Allerdings ist die Kündigungszeit an dieser Stelle auch deutlich schwerer und kann nicht pauschal beantwortet werden, wenn Sie Ihren Stromanbieter kündigen möchten. Dies ist abhängig vom konkreten Vertrag. Diesen sollten Sie nach drei Punkten durchforsten:

    • Vertragslaufzeit
    • Vertragsverlängerung
    • Kündigungsfrist

    Mit diesen Angaben lässt sich recht einfach berechnen, wann Sie aus dem alten Vertrag herauskommen und wechseln können. Auch den normalen Stromvertrag (Sondervertrag) kann der neue Stromanbieter für Sie kündigen, wenn Sie Ihren Stromanbieter kündigen möchten.

     

    Wann sollten Sie selbst kündigen?

    Der neue Stromanbieter erledigt in den meisten Fällen die Kündigung beim alten Anbieter gern. Doch es gibt auch einige Fälle, in denen Sie den Stromanbieter selbst kündigen sollten.

     

    Ungünstige Vertragsverlängerung

    Im Ausnahmefall kann ein neuer Stromanbieter die Versorgung auch ablehnen, wenn Sie beim Stromanbieter für Neukunde sind. In solch einem Fall kündigt er natürlich beim alten Versorger nicht. Aufgrund dessen kann es passieren, dass Sie die Frist beim Stromanbieter zu kündigen, versäumen. Um dies zu vermeiden und erneut in den alten Vertrag mit einer deutlich längeren Kündigungsfrist hineinzurutschen, ist es sinnvoll, den Vertrag beim bisherigen Stromanbieter selbst zu kündigen.

     

    Unzuverlässiger Stromanbieter

    Haben Sie unter Umständen einen unzuverlässigen Stromversorger, bei dem Briefe verschwinden, nicht ankommen und auch Antworten recht lange dauern? An dieser Stelle sollten Sie selbst beim Stromanbieter kündigen, da unter Umständen die Kündigung durch den neuen Anbieter nicht rechtzeitig ankommt.

     

    Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhung

    Kündigt Ihr Stromanbieter eine Preiserhöhung an, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht beim Stromanbieter kündigen. Dazu muss Ihr Versorger die Strompreiserhöhung jedoch schriftlich vorab ankündigen. In der Regel steht die Kündigungsfrist im Anschreiben. Das Sonderkündigungsrecht beim Stromanbieter kündigen gilt in der Regel zwei Wochen ab der Ankündigung der Preiserhöhung. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) können Sie die genauen Voraussetzungen und Fristen entnehmen, zu denen Sie Ihren Vertrag bei einer Preiserhöhung des Stromanbieters kündigen können.
    Sie müssen jedoch bei einem Sonderkündigungsrecht beim Stromanbieter selbst kündigen. Die Kündigung müssen Sie in Textform bei Ihrem Versorger einreichen. Einen anderen Stromversorger können Sie hierbei nicht mit der Kündigung beauftragen. Per E-Mail, Fax oder per Post kann die Sonderkündigung eingereicht werden. In der Kündigung müssen Sie jedoch ausdrücklich auf Ihr Sonderkündigungsrecht verweisen.

     

    Vorteile beim Wechsel durch Umzug

    Es kann viele Vorteile mit sich bringen, den Stromanbieter kündigen beim Umzug. Einige davon sind:

    • Kostenersparnis: Es lassen sich bis zu mehrere hundert Euro im Jahr sparen durch einen günstigeren Tarif bei einem Stromanbieter kündigen aufgrund eines Umzuges.
    • Flexibilität: Das Wechseln wird Ihnen von Anbietern ohne Laufzeiten oder mit besonders kurzen Laufzeiten sehr einfach gemacht.
    • Wechselprämien: Es gibt viele Anbieter, die Ihren zukünftigen Kunden beim Wechsel viele wertvolle Prämien anbieten. Dadurch wird ein Stromanbieterwechsel noch attraktiver.
    • Ökostrom: Viele Anbieter setzen in ihren Tarifen mittlerweile ausschließlich auf erneuerbaren Energien. Damit wird die Umwelt geschont und Sie leisten Ihren Beitrag zum Klimaschutz.
    • Einfach & sorgenfrei: Viele Anbieter übernehmen die Kündigung des Stromanbieters beim Umzug des alten Energieversorgers. Somit brauchen Sie sich darum nicht zu kümmern und haben dadurch weniger Dinge, an die Sie bei Ihrem Umzug denken müssen.

     

    Ziehen Sie einfach mit Ihrem Stromvertrag um

    Wenn Ihr aktueller Versorger preiswert und zuverlässig ist, gibt es für die meisten Menschen keinen Grund, diesen Stromanbieter zu kündigen. Wenn dies auch bei Ihnen zutrifft, können Sie Ihren alten Vertrag einfach unter der Voraussetzung mitnehmen, der bisherige Versorger ist auch an ihrem neuen Wohnort präsent und kann Sie dort weiterhin mit Strom beliefern.
    Schauen Sie dazu in Ihren aktuellen Vertrag oder kontaktieren Ihren Anbieter. Dort können Sie erfragen, ob es möglich ist, Ihren Vertrag mitzunehmen und unter welchen Voraussetzungen.

     

    Welche Daten müssen in einem Kündigungsschreiben für den Stromanbieter?

    Es gibt diverse Vorlagen im Internet, nach denen Sie Ihr Schreiben für den Stromanbieter zu kündigen, anpassen oder sogar ausdrucken und nur noch mit Ihren Daten ausfüllen müssen.

    • Namen und Anschrift von Ihnen
    • Name und Anschrift des Stromanbieters
    • Kunden- und Zählernummer
    • Kündigungsgrund und fristgerechter Zeitpunkt der Kündigung
    • Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung
    • Ort, Datum und Unterschrift

    Kündigen Sie Ihren Vertrag beim Stromanbieter aufgrund einer Preiserhöhung oder aufgrund eines Umzuges, müssen in dem Schreiben einer der beiden Punkte bedient werden:

    • Kündigung aufgrund einer Preiserhöhung zum XXX
    • Oder aufgrund eines Umzuges zum XXX

    Haben Sie dem Stromanbieter eine Einzugsermächtigung erteilt, sollten Sie zudem daran denken, diese ebenfalls zu widerrufen.

     

    Warum sollten Sie auf eine Kündigungsbestätigung bestehen?

    Wenn Sie Ihren Vertrag beim Stromanbieter kündigen, sollten Sie in dem Schreiben auch um eine schriftliche Kündigungsbestätigung bitten, gerade dann, wenn Sie beim Stromanbieter selbst kündigen. Dadurch können Sie nachweisen, dass Ihr alter Versorger die Kündigung erhalten und auch bestätigt hat, zu welchem Zeitpunkt Sie zu einem neuen Stromanbieter wechseln können. Wenn diese nicht vorliegt, können Sie sich nicht sicher sein, dass der aktuelle Versorger die Kündigung auch angenommen hat.

     

    Was tun, wenn der aktuelle Stromversorger die Kündigung nicht bestätigt hat?

    Wenn Sie Ihre Kündigung beim Stromanbieter kündigen bislang nicht rechtssicher abgeschickt haben (per Einschreiben), dann sollten Sie dies mit einem Brief per Einschreiben nachholen. Dadurch können Sie nämlich nachweisen, dass der Empfänger Ihr Schreiben bekommen hat. Den Nachweis sollten Sie vorsichtshalber aufbewahren. Gerade als Stromanbieter für Neukunden sind diese Hinweise sehr wichtig.

     

    Kündigung ignorieren

    Bei einer Kündigung des Stromanbieters können immer Fehler passieren. Aufgrund dessen ist es sinnvoll, frühzeitig zu kündigen. Es gibt leider auch Anbieter, die eine Kündigung gern ignorieren oder teilen Ihren Kunden einen verspäteten Kündigungstermin mit. Aufgrund dessen sollten Sie nicht nur darauf achten, dass die Kündigungsbestätigung auch eingegangen ist, sondern an welchem Tag die Kündigung bestätigt wurde, sodass Sie den Stromanbieter kündigen mit der korrekten Frist und Ihnen somit keinerlei Probleme entstehen.

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