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  • Ökostrom Anbieter 2022

    Heutzutage achten viele Menschen auf erneuerbare Energien wie Ökostrom und somit kommt auch kaum ein Energieversorger ohne ein entsprechendes Angebot aus. Doch was ist günstiger Ökostrom? Was zeichnet ihn aus? Warum ist er so beliebt? All diese Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Artikel.

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    Was ist Ökostrom und welche Stromanbieter gibt es?

    Ökostrom oder auch grüner Strom wird weder in den europäischen Vorschriften oder im Energiewirtschaftsgesetz oder auch im Erneuerbaren Energie-Gesetz (EEG) genau definiert. Es wird im EEG lediglich genauer beschrieben, dass diese Energien die Umwelt schützen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden müssen. Somit kann der Schluss aus dem EEG gezogen werden, dass Strom aus erneuerbaren Energien Ökostrom bzw. grüner Strom ist.

    Somit zeichnet Ökostrom Energien aus erneuerbaren Quellen aus und die Angebote der Energieversorger im Bereich Ökostrom sollen den Ausbau oder auch den Erhalt von regenerativen Kraftwerken dienen.

    Doch wer einmal genauer hinsieht, dem wird auffallen, die CO2-Problematik ist dort gar nicht definiert. Dies hat einen guten Grund, denn ohne CO2 ist es nicht möglich, erneuerbaren Energien zu produzieren. Sicher ist jedoch die Kilowattstunde Ökostrom hat deutlich weniger CO2 als die Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen.

    • Windkraft – 8 bis 16 Gramm CO2 pro kWh
    • Wasserkraft – 4 bis 13 Gramm CO2 pro kWh
    • Sonnenenergie – 80 bis 160 Gramm CO2 pro kWh
    • Braunkohleverstromung – bis zu 980 Gramm CO2 pro kWh

    Das Wichtigste zu günstigem Ökostrom in Kürze

    • Öko Strom ist nicht teurer als konventioneller Strom
    • Über die Herkunftsnachweise wird belegt, dass der Vergleich Ökostrom aus erneuerbaren Energien kommt. Dabei spielt jedoch keine Rolle, aus welchem Land der Strom geliefert wird.
    • Wie nachhaltig ein Ökostrom Anbieter agiert, wird anhand von Empfehlungen und Gütesiegel von Umweltorganisationen belegt.

     

    Ist Ökostrom teurer als herkömmlicher Strom?

    Von mehr als 1.200 Stromlieferanten auf dem deutschen Markt hat die Bundesnetzagentur Daten ausgewertet. Daraus ließ sich für das Jahr 2021 ermitteln, wie viel welcher Strom-Tarif kostete. Wechselte ein Kunde vom teuren Grundversorger in einen Ökostrom-Vertrag und hatte einen Verbrauch zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden im Jahr, spart er ca. einen Cent pro Kilowattstunde. Die Stromversorger hatten jedoch in anderen Verträgen die Nase vorn. Strom aus verschiedenen Quellen war dort etwas günstiger als reiner Öko Strom. Es gibt jedoch auch viele Anbieter, bei denen es keinen nennenswerten Unterschied macht, ob der Kunde Ökostrom nutzt oder nicht.

    Mittlerweile kann es der günstige Ökostrom mit den konventionellen Stromarten aufnehmen, denn mittlerweile sind Windparks und größere Solarstromanlagen günstiger als die Erzeugung von Kohle- oder Gaskraftwerken. Welche Preise welcher Versorger im Durchschnitt hat, sehen Sie bei unserem Preisvergleich Ökostrom.

    Durchschnittlicher Strompreis im Jahr 2021

    Tarifart Preis Verbrauch 2.500 bis 5.000 kWh im Jahr
    Grundversorgung 33,80 ct / kWh
    Anderer Tarif beim Grundversorger 31,89 ct / kWh
    Tarif bei anderem Versorger 32, 70 ct / kWh
    Ökostrom Tarif 32,54 ct / kWh

     

    Hat ein Ökostrom-Kunde Einfluss auf die Energiewende?

    Kein Anbieter kann sicherstellen, ob der günstige Ökostrom, der für Sie auch eingekauft wurde, wirklich bei Ihnen ins Netz eingespeist wird, da alle Produzenten diesen gleichermaßen im Netz einspeisen. Die Energie sucht sich stets den kürzesten Weg durch die Leitungen. Aufgrund dessen erhalten Sie den Strom, der aus dem Kraftwerk in Ihrer Nähe steht, wie wir in unserem Vergleich Ökostrom erfahren haben.

    Die Stromproduzenten setzen jedoch auf immer mehr der erneuerbaren Energien, je höher die Nachfrage der Kunden ist. Bereits im Jahr 2020 stammen bereits 38 Prozent des Stroms aus der EU aus erneuerbaren Energien.

    Doch um die deutsche Klimabilanz stetig zu verbessern, müssen neue Ökostrom Kraftwerke vor Ort entstehen. Je mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird, desto weniger müssen die heimischen Kohle- und Gaskraftwerke liefern. Ökostrom wird vorrangig ins Netz eingespeist, das bedeutet, die Netze nehmen zuerst den grünen Strom und danach den konventionellen. Festgeschrieben ist dies im EEG.

     

    Was zeichnet den besten Anbieter für günstigen Ökostrom aus?

    Viele der hiesigen Stromlieferanten haben grünen Strom im Angebot, wie unser Preisvergleich Ökostrom zeigt. Mittlerweile bieten sogar ca. 30 Prozent der Stromlieferanten ausschließlich Öko Strom an. Auch wenn viele Tarife ein Gütesiegel tragen, tragen Sie nicht mit jedem Tarif etwas zum Klimaschutz und zur Energiewende bei.

    Die Unternehmen erhalten für die unterschiedlichen Tarife unterschiedlich hohe Förderbeiträge, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern. Somit kann der günstige Ökostrom nur aus Wasserkraft oder einer Mischung aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie kommen. Ebenfalls im Klimaschutz unterscheiden sich nicht nur die Tarife, sondern auch die Unternehmen.

    Wie erkennen Sie echte Ökostromanbieter?

    Dank des EEG ist die Energiewende mittlerweile wirklich in aller Munde und viele Unternehmen und Firmen versuchen dies auch so gut wie möglich umzusetzen, wie unser Vergleich Ökostrom gezeigt hat. Bei den Stromanbietern ist dieser Trend ebenfalls angekommen, allerdings unterscheiden sich diese im Bereich des günstigen Ökostroms doch arg. Einige Ökostrom Anbieter machen es sich sehr leicht und kaufen sich den „grünen“ Strom einfach im Ausland. Andere versuchen alles so gut wie möglich umzusetzen und bauen die Produktion der erneuerbaren Energien aus. Dazu werden neue Kraftwerke gebaut. Doch natürlich gibt es immer einige Anbieter, die das Ganze so einfach wie möglich umsetzen wollen, ohne Kosten und Mühen zu haben.

     

    Ökostrom aus alten Anlagen

    Einige Stromanbieter, die günstigen Ökostrom anbieten, machen es sich denkbar einfach. Sie kaufen billigen Strom, der aus alten Wasserkraftwerken im In- und Ausland produziert wurde und verkaufen ihn hierzulande als Ökostrom. Doch die Umwelt profitiert nur davon, wenn der Strom aus erneuerbaren Energie-Quellen stammt und somit der konventionell erzeugte Strom nun nach und nach den Markt verlässt. Dies kann nur eintreten, wenn der günstige Ökostrom zu einem möglichst hohen Anteil aus neuen Kraftwerken bezogen werden kann. Ebenso, wenn die Anbieter ihren möglichen Teil wieder in umweltschonende Ökostrom-Kraftwerke investieren kann, wie unser Preisvergleich Ökostrom gezeigt hat.

     

    Atomstrom als Ökostrom getarnt

    Es gibt einige Konzerne, die sich als Ökostromanbieter tarnen, in Wirklichkeit jedoch Atomkonzerne sind. Verwunderlich ist dies nicht, denn sie produzieren fast 80 Prozent des Stroms in Deutschland. Diese sind:

    • E.ON
    • Vattenfall
    • RWE
    • EnBW

    Die alten Atomkonzerne haben die Marktlücke genutzt und Tochterfirmen gegründet. Zudem beteiligen sich Hunderte von regionalen Energieversorgern an dieser perfiden Masche. Die Tochterunternehmen werden als „grün“ bezeichnet und es werden die entsprechenden Ökotarife angeboten.

    Die Anbieter haben den günstigen Ökostrom zwar aus regenerativen Quellen gewonnen und sind für sich daher auch bereits nachhaltig. Doch trotzdem investiert der Kunde sein Geld in ein Unternehmen, welches nach wie vor in Atomenergie und Kohlekraftwerke angelegt. Zudem betreiben diese Unternehmen für den günstigen Ökostrom auch in vielen Fällen noch aktiv politischen Lobbyismus. Wirkliche Ökostromanbieter investieren aktiv in erneuerbare Energien und bauen neue Kraftwerke auf nachhaltiger Basis.

     

    Zeichnet einen guten Ökostromanbieter viele Siegel aus?

    Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt Siegel wie „Grüner Strom“ und „Ok Power“. Diese bekommen Unternehmen nur dann, wenn sie sich ausreichend an dem Ausbau von erneuerbaren Energien beteiligen.

    Bedenken sollten Sie jedoch auch, dass Ökosiegel Geld kosten. Es gibt Siegel wie das TÜV-Label, welches nur eine geringe Pauschale kostet. Andere sind jedoch teuer und der Anbieter muss einen Prozentsatz des Gewinns pro Kilowattstunde abgeben. Aus diesem Grund verzichten auch einige Ökostrom Anbieter auf diese Siegel. Das bedeutet aber auch ein Anbieter, welcher ein Gründer Strom und ein Ok-Power-Siegel hat und dann noch ein TÜV-Zeichen ist in den meisten Fällen wirklich gut. Doch ein Anbieter ohne all das ist nicht automatisch schlecht und sollte abgelehnt werden. Es ist sinnvoll, beim Vergleichen von günstigem Ökostrom auch Nutzerbewertungen im Auge zu haben.

    Warum zu Ökostrom wechseln?

    Es gibt viele gute Gründe, zu günstigem Ökostrom zu wechseln. Dies kann beispielsweise der Wunsch sein, sich seines eigenen Konsums bewusst zu sein und damit die Welt verändern zu wollen. Wechseln Sie auf richtigen Ökostrom, wird der eigene CO2-Emissionsausstoß quasi auf null gebracht. Zudem wird dadurch immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und dadurch auch ins Netz eingespeist. Dadurch wird der Strom für alle Haushalte, die von dem Netz versorgt werden, immer grüner.

     

    Woher kommt der bestellte günstige Ökostrom?

    In der Regel kaufen viele deutsche Stromversorger günstigen Ökostrom mit Herkunftsnachweis (HKN). Dieser wird in vielen Fällen aus Skandinavien (68%), Österreich (15%) und der Schweiz (9%) zugekauft. Es ist jedoch auch möglich, lediglich den Herkunftsnachweis zu kaufen und den verwendeten Strom aus fossilen Brennstoffen und Atomenergie zu „grünem Strom“ umzudeklarieren und damit auch aufzuwerten.

    Dieses Verfahren ist legal, sorgt jedoch dafür, dass viele Kunden bewusst getäuscht werden. Einige Stromanbieter haben einen Strommix, der dann noch auf die Tochterunternehmen umgelegt wird. Somit bleibt von den ursprünglichen 45 Prozent erneuerbare Energien lediglich ein Prozentsatz von drei. Dadurch verliert jedoch Strom, der aus erneuerbaren Energien wie beispielsweise Wasserkraft erzeugt wurde, sein „grünes“ Merkmal. In den Ländern, aus denen der Strom ursprünglich kommt, stört das jedoch niemanden. Die heimische Emissionslage wird durch den HKN-Verkauf nicht beeinflusst. Dadurch entstehen eher noch zusätzliche Einnahmen und diese können dann im besten Fall wieder reinvestiert werden, wie beispielsweise in neue Wasserwerke oder Solaranlagen.

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