60 Minderjährige in Obhut genommen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:
Erzgebirge.

Für 60 Kinder und Jugendliche aus dem Erzgebirgskreis sind im Jahr 2020 vorläufige Schutzmaßnahmen in Form von sogenannten Inobhutnahmen, unter anderem die Aufnahme in einem Heim, vorgenommen worden. Betroffen waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 31 Jungen und 29 Mädchen. In 33 Fällen waren die Minderjährigen jünger als 14 Jahre, in 27 Fällen zwischen 14 und 18 Jahre alt. Bei 35 Fällen wurde laut Landesamt die Inobhutnahme mit dringenden Fällen einer Kindeswohlgefährdung begründet. Die häufigsten Gründe einer Inobhutnahme sind mit der Erziehung überforderte Eltern, Beziehungsprobleme und vorliegende Anzeichen einer Vernachlässigung. Im Erzgebirgskreis wurden im Vorjahr insgesamt 134 Verfahren zur Gefährdungseinschätzung geführt. (sapf/urm)

Das könnte Sie auch interessieren
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.