Ab auf die Couch: Weihnachtsfilme zum Entspannen, Lachen und ein bisschen Gruseln

Zu keiner anderen Jahreszeit gibt es so viele Traditionen wie in der Advents- und Weihnachtszeit. Das betrifft auch die Sehgewohnheiten. Märchen, Liebesfilme und Klassiker dürfen einfach nicht fehlen. Für alle, die in der schieren Vielfalt den Überblick verloren haben: Hier eine kleine Auswahl.

Erzgebirge. Kaum vorstellbar, wie Weihnachten war, als es noch keine Fernseher gab. Wie sind die Menschen damals ohne "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", "Liebe braucht keine Ferien", "Kevin - allein zu Haus" oder für alle, die es nicht so kitschig mögen, "Nightmare before Christmas" und "Bad Santa" so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen? Eben. Kaum vorstellbar. Aus diesem Grund hier eine kleine Hilfestellung für alle die nicht wissen, was sie anschauen sollen.

"Das Wunder von Manhattan": Wenn es den Weihnachtsmann wirklich gebe (alle Kinder sollten jetzt aufhören zu lesen), dann würde er vermutlich in unserer Welt tatsächlich für verrückt erklärt werden, sollte er sich je zu erkennen geben. In "Das Wunder von Manhattan" geht es kurz gesagt um einen Kaufhaus-Weihnachtsmann, der von sich behauptet, der Echte zu sein. Ihn umgibt etwas Einzigartiges, das sich auch positiv auf die Umsätze des Kaufhauses niederschlägt. Was natürlich Neider und Intrigen hervorruft. Am Ende landet Kriss Kringle vor Gericht ... Der 1994 erschienene Film ist die Neuauflage eines bereits 1947 entstandenen Vorläufers. Er wurde 1948 sogar mit drei Oscars ausgezeichnet.

 

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel": Was soll man dazu noch schreiben? Sie kennen ihn doch sowieso alle. Die tschechisch-deutsche Produktion aus dem Jahr 1973 ist hierzulande wohl eine der beliebtesten Märchenverfilmungen. Es gibt im Internet zum Beispiel sogar eine eigene Fan-Seite. Was Sie aber vielleicht interessieren könnte, sind die Ausstrahlungstermine in diesem Jahr. Wer möchte, könnte laut der Auflistung von der ARD den Streifen fast 20-mal sehen. Einige Termine sind natürlich schon vorbei. An folgenden Tagen (ohne Garantie auf Vollständigkeit) läuft er aber noch:

Sonntag, 13. Dezember, 13.20 Uhr: WDR

Sonntag, 20. Dezember, 12.05 Uhr: BR

Sonntag, 20. Dezember, 14.15 Uhr: ONE

Sonntag, 20. Dezember, 15.05 Uhr: NDR

Donnerstag, 24. Dezember, 12.15 Uhr: Das Erste

Donnerstag, 24. Dezember, 16.05 Uhr: NDR

Donnerstag, 24. Dezember, 18.50 Uhr: ONE

Donnerstag, 24. Dezember, 20.15 Uhr: WDR

Donnerstag, 24. Dezember, 22.30 Uhr: SWR

Donnerstag, 24. Dezember, 23.15 Uhr: RBB

Freitag, 25. Dezember, 11.25 Uhr: Das Erste

Freitag, 25. Dezember, 20.15 Uhr: NDR

Samstag, 26. Dezember, 16.05 Uhr: MDR

Samstag, 26. Dezember, 16.40 Uhr: ONE

Sonntag, 27. Dezember, 12.00 Uhr: KiKA

Freitag, 1. Januar, 16.30 Uhr: RBB

Mittwoch, 6. Januar, 08.05 Uhr: BR

 

"Bad Santa": Billy Bob Thornton als Weihnachtsmann? Das geht, wenn auch nicht gut. Der Kaufhaus-Weihnachtsmann trinkt zu viel, flucht und mit den Kindern nicht gerade zimperlich umgeht. Hinzu kommt jede Menge kriminelle Energie. Ein Kind, das fest an den Weihnachtsmann glaubt, bringt das Leben des Bad Santa aber gewaltig durcheinander. Einbruch, Diebstahl, ein angeschossener Antiheld und am Ende dann doch noch so etwas wie ein Happy End. Ein etwas anderer Weihnachtsfilm.

 

"Tatsächlich Liebe": Dieser Episodenfilm aus dem Jahr 2003 ist an Stars kaum zu überbieten. Hugh Grant, Liam Neeson, Keira Knightley, Colin Firth, Claudia Schiffer, Alan Rickman ... Alle sind dabei. Es geht um Liebe, Eifersucht, Trauer, Mut, Freundschaft. Da verliebt sich die Hausangestellte in den frisch gewählten britischen Premierminister, da flirtet eine Sekretärin ihren Chef an, der ihr statt seiner Frau eine Kette zu Weihnachten kauft, da verliebt sich ein kleiner Junge, der gerade erst seine Mutter verloren hat, in ein wunderschönes Mädchen aus der Schule ... Romantik und Emotionen pur in vielen kleinen Geschichten. Bisschen schmalzig, aber eben was fürs Herz, auch wenn sich nicht für alle Protagonisten alle Träume erfüllen.

 

"The Nightmare Before Christmas": Zum Schluss noch etwas ganz anderes und dennoch ein Klassiker. Anfang der 1990er-Jahre wackelte das dürre Skelett Jack Skellington erstmals über die Leinwand. In einer Welt, wo es eigentlich nur Halloween gibt, soll plötzlich Weihnachten gefeiert werden. Der Weihnachtsmann wird entführt und statt seiner bringt Jack Skellington als Nikki-Graus Geschenke. So richtig will das mit Weihnachten nicht funktionieren. Ein wahrer Albtraum. Ist Weihnachten damit zerstört? Nicht ganz. Der Film basiert auf einer Geschichte von Tim Burton.

 

Charles Dickens "A Christmas Carol": Weltberühmte Literatur schafft es nicht selten auch auf die Kinoleinwand. Die Geschichte von Ebenezer Scrooge, einem Geizhals, wie er im Buche steht, der kurz vor Weihnachten von drei Geistern - der vergangenen, diesjährigen und zukünftigen Weihnacht - Besuch erhält, wurde dutzendfach verfilm. Der Stoff wird beinahe alle paar Jahre aufgegriffen. 2019 beispielsweise zeigte BBC die Geschichte als dreiteilige Miniserie. Zu den bekannteren Produktionen zählt jene, in der Jim Carry Ebenezer Scrooge mimt. "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte" wurde ähnlich wie "Der Polarexpress" in der Performance-Capture-Technik produziert. Dabei werden die Darsteller mit Sensoren ausgestattet werden, um Bewegungen, Mimik und Gestik auf computeranimierte Figuren zu übertragen.

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