Asyl - Großfamilien finden schwer Wohnungen

Freiberg.

Rund die Hälfte aller in Mittelsachsen lebenden Asylbewerber lebt in Wohnungen statt in Gemeinschaftsunterkünften. Die meisten von ihnen leben allein in einer Wohnung oder bewohnen sie mit nur einer weiteren Person zusammen. Das teilte das sächsische Innenministerium auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Uwe Wurlitzer (fraktionslos) mit. Demnach lebten zum Stichtag 30. September in Mittelsachsen 1608 Flüchtlinge, 868 von ihnen in Wohnungen, die übrigen in Gemeinschaftsunterkünften. 74 Personen lebten allein in einer Wohnung, 78zu zweit und 61 zu dritt. Die restlichen lebten zu viert oder mit bis zu sechs Personen in einer Wohnung. "Generell problematisch gestaltet sich die Wohnungssuche für Familien mit vier und mehr Kindern", heißt es. Anerkannte Flüchtlinge hätten teils konkrete Wohnortwünsche. Oft würden Großstädte außerhalb Mittelsachsens genannt. (fpe)

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