Ausschuss bekommt mehr Handlungsspielraum

Geyers neuer Stadtrat hat erste Entscheidungen getroffen. Das Gremium war sich einig - etwa was Personalien betrifft.

Geyer.

Der Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales und Sport (JKS) in Geyer darf künftig selbst Entscheidungen treffen. War das Gremium bisher nur beratend tätig, wird es nun eigene Beschlüsse fassen. Einer entsprechenden Änderung der Hauptsatzung hat der neu gewählte Stadtrat von Geyer in seiner ersten Sitzung zugestimmt.

Der Ausschuss JKS trifft etwa Entscheidungen, wenn es um Zuschüsse für Vereine geht. Er ist auch in Vorbereitungen von Feierlichkeiten wie dem Bingefest oder anderes Organisatorische, was das Stadtgeschehen betrifft, eingebunden. Welche Mitglieder ihm angehören, das wird in der nächsten Sitzung des Stadtrates entschieden. Andere Personalien stehen hingegen schon fest. So wurde Peter Groß (Freie Wähler Bürgerforum) einstimmig zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Zweiter stellvertretender Bürgermeister wird ebenfalls durch ein einstimmiges Votum Dirk Trommer (CDU). Die Vorschläge dafür kamen aus den Fraktionen, es gab jeweils nur einen Bewerber.


Auch bei den anderen Personalien war sich der Rat einig, folgte den Vorschlägen der Fraktionen. So werden folgende Mitglieder dem Technischen Ausschuss angehören, der ebenfalls im vorgegebenen Rahmen Beschlüsse fassen darf: Markus Stopp, Peter Groß und Johannes Scheithauer (Freie Wähler Bürgerforum), Dirk Trommer und Mathias Wenzig (CDU) sowie Matthias Langer (Die Linke). Im ebenso beschließenden Verwaltungsausschuss sitzen künftig: Thomas Müller, Aaron Schramm und Peter Groß (Freie Wähler Bürgerforum), Sonja Brunner und Mathias Wenzig (CDU) sowie Uwe Langer (Die Linke).

Der neu gewählte Stadtrat wird Geyer in einer Zeit weiter begleiten, in der große Projekte wie der Bau eines Feuerwehrdepots und einer neuen Turnhalle anstehen. Eigentlich wollte man bei Letzterer schon weiter sein, doch die Stadt wartet seit Monaten auf eine Entscheidung über die Bewilligung von Fördergeld. Im Herbst soll die Baufeld-Freimachung beginnen. "Ich hoffe sehr, dass wir dieses Jahr noch einen Förderbescheid bekommen", sagte Bürgermeister Harald Wendler (Die Linke). Die bürokratischen Hürden seien eine Katastrophe.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...