Bankenpleite: Erzgebirgskreis droht Verlust von fünf Millionen Euro

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Die Anlage hätte Zinsen in Höhe von 7500 Euro bedeutet. Insgesamt hat der Kreis bei zwölf Finanzinstituten Geld angelegt.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Podoces
    22.03.2021

    Sachsen hatte einen Finanzminister und späteren Ministerpräsidenten, der mit der Sachsen LB Millionen Gelder in den Sand gesetzt hat. Nun auch auf regionaler Ebene ein ähnliches Dilemma. Es sind ja auch nicht die eigenen Gelder, es ist ja nur das Geld der Bürger, die dafür bürgen.
    Richtig, es war Betrug der Bank, aber man muss immer mit Betrug rechnen und deshalb sollte das Geld gesichert angelegt werden. Der Erzgebirgskreis hatte ja bereits eine große Luftnummer mit dem Bau des neuen Landratsamtes, dem "goldenen Vogelbauer", durch erhebliche Mehrkosten, das Parkplatzproblem, Fehlplanung Archiv etc. Kreisräte wie Herr Jasper gehen damit unkritisch um. Man spült es locker runter. Leider hat man insgesamt den Eindruck, dass es der Kreisverwaltung sehr gut gelingt, den Kreistag in Dämmerstimmung zu halten.
    Es tut weh, wenn man rückblickend erkennen muss, wie im Mittleren Erzgebirgskreis eine Sparrunde die andere jagte - aber das alles für die Katz.

  • 4
    0
    Nixnuzz
    17.03.2021

    In einem kurzen Satz im ÖRTV fiel der Satz, das die Bafin aufgrund des astronomischen Zinssatzes von 6% hellhörig geworden war - aber aufgrund unseres überbordenden Datenschutzgesetzes diese Information nicht weiterreichen durfte.

  • 6
    0
    Bautzemann
    17.03.2021

    Ist schon erstaunlich wie blauäugig manche Politiker in Deutschland noch sind. Oder ist es einfach nur Dummheit? Dummheit schützt bekanntermaßen nicht vor Strafe. Die verantwortlich Handelnden müssen doch wissen, dass sie in einem Land leben, wo Cumex, Prokon, Wirecard, Infinus, Flowtex, Pim Gold GmbH und vieles mehr möglich ist. Das alles unter den Augen und der Aufsicht eines Wirtschaftsministers und Finanzministers. Wo bleiben bei solch kriminellen Handlungen, bei denen Anleger um Millionen EURO betrogen worden sind, die Staatsanwälte mit Forderungen der Höchststrafe? Warum werden von den Medien das Komplettversagen staatlicher Aufsichten nicht investigativ untersucht? Von einem Landrat kann man erwarten, das er weiß, dass das Risiko einer ausländischen Bank sehr hoch ist. Muss der Landrat jetzt für den Verlust der Steuergelder der Bürger mit Konsequenzen rechnen? Ist er gar seinen Posten und Pensionsansprüche los? Mal schauen wie die Bevölkerung des Kreises reagiert?

  • 9
    0
    Malleo
    17.03.2021

    Und Herr Scholz als Aufseher der Bafin will Kanzler.
    So sieht Verantwortung 2021 in D aus.

  • 7
    2
    jhfp18
    16.03.2021

    Ich hoffe mal, es war nur die Pensionskasse für die kurz vor der Rente stehenden Lokalpolitiker und nicht das Geld für Kultur, Tourismus und andere, die gerade ihr Lebenswerk absinken sehen.

  • 12
    0
    Erzbürger
    16.03.2021

    Der Erzgebirgskreis betreibt mit der Erzgebirgssparkasse doch letztlich eine eigene Bank. Und die Erträge fließen von dort sogar in die Region zurück. Wieso legt man sein Geld dann überhaupt bei irgendeiner dubiosen Bank an?

  • 12
    3
    Neouser
    16.03.2021

    Wie kann man einen möglichen Totalverlust von 5 Millionen Euro zu einem möglichen Ertrag von 7500 Euro als "Restrisiko" bezeichnen? Es ist ja nicht das erste mal, dass sich Kommunen verspekulieren. Für alles gibt es Gesetze und Regularien, aber für einen verhältnismäßig kleinen Zugewinn können Staatsbedienstete mit Geldern jonglieren, da fehlt uns Normalverbraucher das Verständnis. Hier gehören ganz enge Grenzen gesetzt. Es ist das Geld der Steuerzahler. Aber was wird nach den Krokodilstränen kommen? Neue Runde-neues Glück!

  • 7
    4
    Annaberg
    16.03.2021

    Und das ganze wegen 7500€ Zinsen im Jahr. Hut ab an den Verantwortlichen des Erzgebirgskreises.
    Vielleicht kann man den zu erwartenden Verlust als Lehrgeld bezeichnen.
    Wobei die Bezeichnung ja nur passen würde wenn man daraus lernt...

  • 15
    4
    VogelDieter
    16.03.2021

    Nur eine Randnotiz, in den Nachrichten wurde es früh kurz erwähnt. Sicher wird dafür Niemand zur Verantwortung gezogen. Es gibt wahrlich sehr viele Bedürftige, denen dieses Geld gerade besser geholfen hätte, anstatt es zu verzocken. Paar Seiten weiter steht z. B., daß das Tierheim für "nur" 990.000 € saniert werden könnte. Unternehmer stehen an der Existenzgrenze ... es ist meiner Ansicht nicht nachvollziehbar.

  • 21
    5
    jhfp18
    16.03.2021

    5 Millionen € 2021 vielleicht pfutsch
    6 Millionen € 2019 zusätzlich ungeplant für den Verwaltungssitz (redet ja schon gar keiner mehr drüber)
    https://www.freiepresse.de/das-millionengrab-des-erzgebirgskreises-artikel10635583
    Mehr such ich jetzt erstmal nicht noch raus.
    Und dafür gibt's pünktlich ab 01.April 2021 eine Gehaltserhöhung ?
    https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++a34aea10-828e-11eb-93cc-001a4a16012a
    Wo kommt das Geld her ? Sind die Künstler, Gastronomen, Einzelhändler und alle dran hängenden Gewerke Euch wirklich nichts mehr wert ?