Bauland wird nicht billig

Wer das neue Jahnsbacher Wohngebiet erschließt, steht nun fest. Das Wohnen im Grünen hat indes seinen Preis.

Jahnsbach.

Ein Konsortium aus Volksbank Chemnitz-Erzgebirge und der Auer Phönix-Bau GmbH hat den Zuschlag für das Erschließen des Wohngebietes "Oberwiesen II" in Jahnsbach erhalten. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Thumer Stadträte am Mittwoch. Damit fließen für den Verkauf des Flurstücks 160.000 Euro an die Bergstadt. Nächstes Jahr sollen die Arbeiten über die Bühne gehen, 2022 können Bauwillige dann loslegen, skizzierte Bauamtschef Carsten Schubert den Zeitplan. Parallel zur Erschließung sollen vom Konsortium die schätzungsweise rund 20 Grundstücke, deren Bebauung nicht an den Träger gebunden ist, veräußert werden. "Es hat sich herauskristallisiert, dass es keinen Verkaufspreis von unter 80 Euro je Quadratmeter geben dürfte", ließ Schubert wissen. Rat Tino Mehlhorn (CDU) regte an, mit dem Konsortium einen Höchstpreis auszumachen. Jedoch zeigte sich etwa Bürgermeister Michael Brändel (Bürgerliste) skeptisch, dass das etwas bringt: "Es wird nicht einfach sein, der Erschließungsträger kalkuliert schließlich für sich selber." Zum Vergleich: Die Kreisstadt hatte im Sommer im beliebten Wohnstandort Geyersdorf eine Reihe von Parzellen verkauft, zum Quadratmeterpreis von 62 Euro. (urm)

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