Bergstadt stellt zusätzliche Eigenmittel zur Verfügung

Ehrenfriedersdorf hat mit Förderprogramm mehr Gestaltungsspielraum

Ehrenfriedersdorf.

Noch in diesem Jahr will die Stadt Ehrenfriedersdorf die ersten Mittel aus dem Stadtentwicklungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" abrufen. Unter anderem soll das Geld in die Umgestaltung des Burgplatzes fließen, hieß es zur jüngsten Stadtratssitzung. Dabei ist es ein Glück, hinter dem viel Arbeit seitens der Kommune steckt, dass die Stadt in das Förderprogramm aufgenommen wurde. Unter anderem musste ein Gebiet bestimmt werden, in das die Investitionen fließen sollen. Im Kern handelt es sich dabei um das Stadtzentrum. Die Verantwortlichen dehnten das Areal allerdings soweit aus, dass auch Bereiche, die im aktuellen Stadtentwicklungsprogramm noch nicht berücksichtigt werden konnten, mit aufgenommen wurden. Als Beispiel sind hier die Burg und das Haus des Gastes zu nennen.

Die Zusage, dass Ehrenfriedersdorf Teil des Programms ist, ist mittlerweile da. Diese sei sogar schneller gekommen, als vermutet, so Bürgermeisterin Silke Franzl. Aus diesem Grund wurden mögliche Eigenmittelanteile im Haushaltsplan noch nicht berücksichtigt. Das wurde nun nachgeholt. Da die Fördersumme, insgesamt handelt es sich um mehrere Millionen Euro, in Jahresscheiben ausgezahlt wird, rechnet die Stadt Ehrenfriedersdorf für das aktuelle Jahr mit Eigenmitteln in Höhe von 25.000 Euro. Für 2020 sind 59.000 Euro geplant. Insgesamt könnten über das Förderprogramm mehr als 250.000 Euro in den beiden Jahren investiert werden.

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