Bürgermeister im Amt bestätigt: 68,9 Prozent wählen Mauersberger

Die Mildenauer haben abgestimmt und das Ergebnis fällt eindeutig aus. Der wiedergewählte Bürgermeister ist glücklich. Sebastian Schreiter zieht Konsequenzen aus der erneuten Niederlage.

Mildenau.

Andreas Mauersberger wird auch in den kommenden sieben Jahren die Geschicke der Gemeinde Mildenau leiten. Bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag setze er sich mit 68,9 Prozent der Stimmen gegen seinen Herausforderer Sebastian Schreiter (31,1 Prozent) durch.

Wie Wahlleiter David Mühl erklärte, votierten 1380 der 2781 Wahlberechtigten für Mauersberger. Sebastian Schreiter gaben 624 ihre Stimme. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,1 Prozent. Im Gegensatz zur letzten Bürgermeisterwahl war der Anteil der Briefwähler dieses mal deutlich höher, so Mühl. 405 Bürger nutzten die Briefwahl, zwölf Stimmen davon wurden für ungültig erklärt. Der alte und neue Bürgermeister der Gemeinde Mildenau zeigte sich am Abend sehr glücklich über das klare Votum. "Ich bin sehr dankbar, dass mir so viele Bürger das Vertrauen ausgesprochen haben", sagte Andreas Mauersberger. Dass er weitere sieben Jahre Bürgermeister sein darf, empfinde er als Gnade: "Ich freue mich sehr über das Ergebnis." Zudem sei er froh, dass am Ende nicht wenige Stimmen den Ausschlag gaben, sondern die Wahl eindeutig auf ihn gefallen sei - und das sowohl in den Arnsfeld als auch Mildenau. Im kleinen Kreis stieß er auf den Erfolg an.

"Hiermit ist meine politische Karriere beendet", erklärte hingegen Sebastian Schreiter am Wahlabend. Er wolle sein Mandat im Gemeinderat niederlegen. "Wir haben genügend Nachrücker", so der CDU-Mann, der derzeit noch stellvertretender Bürgermeister ist. Wer zweimal nicht gewählt werde, sei politisch tot, so Schreiters Einschätzung. "Es sollte nicht sein." Noch nicht mal im Ortsteil Mildenau habe er die Mehrheit der Stimmen holen können. Der CDU wolle er aber treu bleiben. Allerdings hat er nun vor, den Vorsitz in der CDU-Ortsgruppe abzugeben. Junge Leute sollten das Ruder übernehmen. Außerhalb der Kommunalpolitik will er sich aber weiter für seinen Ort einsetzen.

Vor sieben Jahren standen sich Mauersberger und Schreiter schon einmal gegenüber. Damals ging es um die Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Konrad Vogel (CDU). Auch 2013 setzte sich Andreas Mauersberger durch. Damals war das Ergebnis auch klar, aber nicht ganz so deutlich wie dieses Mal. Andreas Mauersberger gewann mit 57,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung 2013 lag bei 72,1 Prozent.

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