Bunte Schau zeigt Kunst in ihrer ganzen Vielfalt

Geklöppelte Spitzen, filigrane Schnitzereien und glänzende Mineralien sind derzeit in Neundorf zu bestaunen. Abwechslung, die bei den Besuchern gut ankommt.

Neundorf.

Klöppeln, eine Kunst der unbegrenzten Möglichkeiten. Ob geklöppelte Bilder, Schwibbögen, Osterschmuck oder Gardinen und Tischdecken im Puppenstuben- Format: Sie alle gehören zu den Arbeiten, die seit Samstag in der Neundorfer Turnhalle zu bewundern sind. Die kunstvollen Klöppelspitzen werden ergänzt durch ebenso filigrane Schnitzereien. Glänzende Mineralien aus aller Welt, aber auch lokale Schätze wie Amethyst aus Geyer und Falkenbach, runden die Ausstellung ab.

Die attraktive Schau, die mit ihren Motiven einen bunten Spaziergang durch alle vier Jahreszeiten bietet, fand zu ihrer Eröffnung am Samstag viel Anerkennung von den Besuchern. Alle fünf Jahre gestalten die Frauen der Klöppelgruppe des Ortes eine Präsentation. "Wir hatten immer viel Zuspruch. Dabei ist es schwierig, den Anspruch der vergangenen Schauen zu halten", sagt Elfi Hüller von der gastgebenden Klöppelgruppe, die seit 30 Jahren existiert.

Zum Erfolgsrezept der Neundorfer Schau gehört auch, dass die Klöppelkunstwerke durch Schnitzereien der Schnitzgruppe des Ortes und Mineralien, die Bernd Wohlgemuth zur Verfügung stellt, ergänzt werden. "Diese Zusammenstellung schafft Abwechslung, rundet ab und passt zum Erzgebirge", sagt Hüller. Bei der Gestaltung der Ausstellung haben die zwölf Frauen keine Mühen gescheut. Etwa 1000 Exponate gibt es zu bewundern. Und für jede Schau lassen sich die kreativen Damen etwas Neues einfallen. "Diesmal hat jede von uns eine Tasche geklöppelt", erklärt die Mitorganisatorin. Hüller verweist zudem auf einen Regenschirm der "Freien Presse", der mit geklöppelten Regentropfen und einem bunten Regenbogen geschmückt wurde.

Anregungen finden die Neundorferinnen in der Natur und ihrem täglichen Umfeld. Dabei versuchen die Frauen, ihr Hobby auch Kindern und Jugendlichen zu vermitteln. Die jüngste Mitstreiterin der Klöppelgruppe, Sally Nestler, ist gerade einmal 11 Jahre. Die ersten Schritte hat ihr ihre Mutter beigebracht. Und vielleicht stellt sie ihre ersten Arbeiten schon bald zur Schau aus.

Die Ausstellung ist bis 13. März zu sehen. Geöffnet ist die Schau montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 13 bis 18 Uhr.

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