Chefsessel bleibt im Ehrenamt

Königswalder gehen am 6. September wählen

Königswalde.

Als eine der wenigen Kommunen im Erzgebirgskreis hatte sich Königswalde bereits frühzeitig entschieden, die in diesem Jahr anstehende Bürgermeisterwahl in den Herbst zu verlegen. Damit ist der Kommune eine coronabedingte Verschiebung erspart geblieben, wie sie derzeit in zahlreichen anderen Orten erfolgen muss. Und nunmehr ist der Termin auch bestätigt: Die Königswalder werden also am 6. September darüber entscheiden, wer künftig den Chefsessel im Rathaus besetzen wird. Als Termin für einen etwaigen zweiten Wahlgang wurde der 27. September festgelegt. Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt haben nun bis zum 2. Juli Gelegenheit, ihre Bewerbung dafür schriftlich beim Gemeindewahlausschuss einzureichen. Dabei wird das Amt vorerst auch weiterhin ehrenamtlich ausgefüllt, erläutert Bürgermeister Ronny Wähner (CDU), der selbst für eine weitere Amtszeit kandidieren will. Obwohl die sächsische Landesregierung plant, dass auch in kleineren Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister perspektivisch wieder hauptamtlich arbeiten können. Zumindest hat das die schwarz-grün-rote Koalition in ihrem Koalitionsvertrag so vereinbart. Allerdings wirbelt den Corona ja gerade ordentlich durcheinander. Die notwendige Beschlussfassung dazu im Landtag ist auch noch nicht erfolgt. Als einen weiteren Beweggrund, an der Ehrenamtlichkeit festzuhalten, nennt Ronny Wähner die Verwaltungsgemeinschaft mit Bärenstein. Als erfüllende Gemeinde übernimmt diese dabei eine Vielzahl von Verwaltungsaufgaben. (af)


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