Commerzbank: Filialen blicken auf positives Jahr 2018

Kreditgeschäft legt um 32 Prozent zu - 720 neue Kunden gewonnen

Annaberg-Buchholz.

Sebastian Hofmann ist neuer Leiter der drei Commerzbank-Filialen Annaberg-Buchholz, Marienberg und Zschopau. In dieser Funktion legte der 39-jährige Gelenauer am Montag die erste Jahresbilanz im Privatkundengeschäft vor. Und die sieht überaus positiv aus. In 2018 konnten die drei Filialen zusammen 720 neue Kunden gewinnen - hauptsächlich von regionalen Mitbewerbern, sagt Hofmann. Damit stieg der Kundenstamm auf inzwischen 16.100. Ein wichtiges Argument bei der Neukundengewinnung sei das kostenlose Girokonto mit Startguthaben, das die Commerzbank anbietet.

Aber auch beim Kreditgeschäft haben die drei Filialen im vergangenen Jahr zugelegt, und zwar um rund 32 Prozent. Das bedeutet in absoluten Zahlen, dass Darlehen in Höhe von fast 15 Millionen Euro ausgegeben wurden - als Ratenkredite oder auch Immobilienfinanzierungen. Insgesamt betreute die Commerzbank in den drei erzgebirgischen Filialen damit ein Kreditvolumen von fast 58 Millionen Euro.

Interessant dabei: Die Commerzbank biete etwa bei Kreditgeschäften nicht allein nur ihre eigenen Produkte an, sondern vergleiche neuerdings 250 Banken. Ist ein anderes Geldinstitut dabei günstiger, wird dem Kunden dieser und damit der für ihn beste Kredit angeboten und auf Wunsch auch für ihn abgeschlossen. "Das ist dem Kunden gegenüber einfach ehrlich und sorgt für mehr Transparenz", sagt Hofmann. Überhaupt setze man in den Filialen mehr auf Beratung und Service. Kassen brauche es kaum mehr, da man sich heute in fast jedem Supermarkt Bargeld auszahlen lassen kann, sagt der Gelenauer. Zudem werde aber auch die digitale Schiene immer weiter ausgebaut. Unter anderem biete die Commerzbank neben dem klassischen Online-Banking auch Google Pay an.

Bei Geldanlagen verhalte sich der als sparsam geltende Erzgebirger relativ konservativ. So werde etwa weiter am Sparbuch festgehalten. Damit schlummerten allein in den drei hiesigen Filialen etwa 95,6 Millionen Euro praktisch unverzinst auf Konten. Das gesamte Einlagevolumen 2018 habe 133,1 Millionen Euro betragen.

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