Corona-Lage im Erzgebirge: Kreis verhängt 53.000 Euro Bußgeld wegen Verstößen

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4343 Kommentare
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  • 5
    2
    AliceAndreas
    vor 9 Stunden

    @zeitungss

    Man kann übrigens Maßnahmen hinterfragen - und sich trotzdem an alle Vorgaben halten!
    ... und man kann sich als Corona Oberlehrer aufschwingen - und dann trotzdem der erste sein, der sich im Sommer in den Flieger gesetzt hat!

    Nur mal so allgemein gesprochen.

  • 3
    4
    mops0106
    vor 10 Stunden

    @Bubo: Richtig. Ungenau ausgedrückt von mir: Es gibt zu wenig dieser Studien/ Prospektive Kohorten-Studien.

    @ralf: Vielleicht hätten Sie mal geschaut, welche Experten an den bisher 6 Thesenpapieren mitgewirkt haben. Sie haben sicher nicht in eines reingelesen, geschweige denn eines vollständig gelesen? Sonst würden Sie sich nicht so äußern. Wenn Sie nur auf die Politiker/ Ärzte der Regierung vertrauen und alles für richtig halten und als gegeben hinnehmen, dann ist das Ihre Entscheidung. Wenn viele andere das nicht tun, ist das unsere Entscheidung.

  • 5
    5
    ralf66
    vor 10 Stunden

    @mops, na mops wieder mal einen neuen Arzt gefunden der mit Kraft seiner Titel Ihrer Meinung entspricht?

  • 5
    6
    BuboBubo
    vor 11 Stunden

    @Mops: "Dass nach 8 Monaten immer noch keine Kohortenstudien durchgeführt wurden/ werden, obwohl viele Wissenschaftler das gefordert haben, nährt meinen Verdacht, dass das bewusst? nicht gemacht wird."

    Wieder falsch.
    Es gab mehrere Kohortenstudien, kann man beim RKI nachlesen. Die Ergebnisse der Münchner Kohortenstudie wurden hier für den Laien zusammengefasst: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Abteilung-fuer-Infektions-und-Tropenmedizin/download/de/KoCo191/Zusammenfassung_KoCo19_Epi_dt_041120.pdf

  • 4
    6
    Zeitungss
    vor 11 Stunden

    Den bisher angesammelten Roten zu meinem Beitrag wären auch bei einem Vororttermin die Augen nicht zu öffnen. Sie verstehen es möglicherweise erst, wenn sie selbst auf der Pritsche liegen oder dann nicht mehr.
    In diesen Zusammenhang sei allen gedankt, welche in der gegenwärtigen Situation den Laden am laufen halten, auch wenn es einige Zeitgenossen nicht oder nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Es ist anzunehmen, dass der eine oder andere "Sachverständige" aus den Reihen der Coronaverleugner mit dem ach so harmlosen Virus schon näher Bekanntschaft geschlossen hat, wenn auch nicht ganz freiwillig.

  • 3
    7
    mops0106
    vor 12 Stunden

    @OlafF: Danke für den Link. Das aktuelle Thesenpapier 6.1 der namhaften Expertengruppe kannte ich noch nicht. Dass nach 8 Monaten immer noch keine Kohortenstudien durchgeführt wurden/ werden, obwohl viele Wissenschaftler das gefordert haben, nährt meinen Verdacht, dass das bewusst? nicht gemacht wird. Dass plötzlich Betten aus dem Intensivregister "verschwunden" sind, die durch steigende Belegung und eventuell fehlende Pflegekräfte nicht allein zu erklären sind, hatten wir ja schon angemerkt. Zumal diese Betten im Frühjahr und bis vor kurzer Zeit noch "da" waren und im Frühjahr dafür auch Freihalteprämien gezahlt wurden. Wo sind sie? Auch die Nichtberücksichtigung der Dunkelziffer der Positiven ist ein großes Problem.
    Prof. Dr. med. Matthias Schrappe: "Die derzeitig verwendeten Testverfahren lassen keine sinnvolle Aussage zur Infektiosität zu und können daher daraus abgeleitete Maßnahmen nicht begründen. Als Mindestforderung ist die Einbeziehung des CT-Wertes zu fordern."

  • 4
    4
    BuboBubo
    vor 16 Stunden

    "Zu gut deutsch: Der Wurm war vorher schon drinn !"

    Selbstverständlich. Aber die Schlussfolgerung kann doch nicht sein, nun einfach alles laufen zu lassen. Es ist zudem illusorisch, das Gesundheitssystem JETZT reformieren zu wollen.
    Prof. Schrappe hat in seinen Thesenpapieren sicher in vielem Recht, was die Analysen betrifft. Seine Handlungsempfehlungen (insbesondere Thesenpapier 5) scheinen mir aber größtenteils an den realen Möglichkeiten vorbeizugehen und klingen eher nach Wunschzettel, zumal es auch grundsätzliche Zweifel an einer reinen auf Risikogruppen fokussierten Pandemiebekämpfung gibt.

    In 10 Monaten haben alle die Gelegenheit, auch die Gesundheitspolitik neu zu wählen. Man darf gespannt sein, wie sich die jetzige Fehlerdiskussion in den Wahlergebnissen niederschlägt. Insbesondere dann, wenn klar wird, was das für den eigenen Geldbeutel bedeutet.

    „Corona=Schnupfen“-Foristen finden sich hier übrigens recht schnell…

  • 4
    7
    OlafF
    vor 17 Stunden

    Nach dem Vergleich von Realität und Darstellung der Qualitätsmedien über die Kritiker der Grundrechtseinschränkungen verwundert es nicht, dass in der Darstellung der Glaube an die wirkliche Bedrohung durch Überlastung des Gesundheitswesens "hinterher hinkt".Wer soll noch einschätzen, was stimmt? Vielen Kritikern ist die reelle Bedrohung bewusst und trotz intensiver Suche kann ich im Forum niemanden finden, der Covid-19 Erkrankungen mit schweren Verläufen leugnet. Was jedoch die Fachkräfte unter den Kritikern oftmals äußern, ist die durch den Markt und den Profit bestimmte Verhinderung der Daseinsvorsorge des Gesundheitswesens. Diejenigen, welche jetzt am meisten vor dem Zusammenbruch des Gesundheit warnen haben wesentlich zur Marktradikalisierung beigetragen bzw. nichts gegen die Beeinflussung durch Pharma und Gesundheitskonzerne unternommen. Zu gut deutsch: Der Wurm war vorher schon drinn !

  • 8
    4
    BuboBubo
    vor 17 Stunden

    @OlafF: SARS-CoV-2 ist nicht MERS. Zum Glück, denn sonst wären bei der im Handelsblatt-Interview genannten Fallsterblichkeit von 28% in Deutschland schon sehr viel mehr Patienten verstorben als ohnehin schon. MERS wird kaum von Mensch zu Mensch übertragen, sondern in der Regel von Kamelen direkt auf den Menschen.
    Ich frage mich sowieso, was diese ganze Quengelei soll. Die Krankenhäuser füllen sich mit COVID19-Patienten, die Intensivmedizin arbeitet am Limit, die Anzahl der Verstorbenen steigt (heute: 410!) - und es gibt immer noch Leute, die die Pandemie leugnen und am liebsten ihren Lebensstil so fortführen würden, als wäre nichts. Was wollen die eigentlich damit erreichen?

  • 10
    7
    Zeitungss
    vor 19 Stunden

    An alle Gläubige, wo Corona noch immer der kleine Schnupfen ist, empfehle ich den ersten Beitrag im gestrigen SACHSENSPIEGEL. Für manche Fachkraft hier im Forum wäre ein Ortstermin sinnvoller, auch wenn es nicht fruchtet, öffnet es möglicherweise die Augen oder eben nicht.

  • 6
    4
    AliceAndreas
    25.11.2020

    Wenn ich hier lese wie zuverlässig der PCR Test doch ist, frage ich mich durchaus warum durch den Profi Fußball so viele falsche Tests öffentlich geworden sind?!

    Kleines Bsp Heidenheim - 1 Spieler positiv - neue Testreihe am nächsten Tag, Spieler plötzlich negativ, dafür 5 neue positiv - neue Testreihe am nächsten Tag, alle Spieler negativ! Das ist nur EIN Beispiel von vielen!

  • 3
    4
    OlafF
    24.11.2020

    Statt weiterer so zu tun, als ob die politischen Akteure in der Lage seien, Gott zu spielen und alle Infektionswege unter Kontrolle zu halten, sollten sie sich lieber mal dies durchlesen (Achtung vorher Scheuklappen ablegen und Reisswolf ausschalten!)

    http://matthias.schrappe.com/index_htm_files/Thesenpap6_201122_endfass.pdf

  • 3
    3
    OlafF
    24.11.2020

    @JochenV: Die Aussagen zu den PCR-Tests von Kary Mullis, (Biochemiker, 1993 gemeinsam mit M. Smith den Nobelpreis für Chemie für die Entw. d. PCR-Tests) und die Aussage von Prof. Dr. rer. hum. biol. Ulrike Kämmerer, UNI Würzburg, Spezialgebiete Virologie und Immunologie waren leider nicht genehm. Nun nächster Versuch...

    Aussage v. Prof. Christ. Drosten, einem d. Entwickler des Sars-Cov2-PCRTests: Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger z.B. bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-A. erklären.
    Interview in der Wirtschaftswoche vom 14.5.2014 zu Mers

  • 53
    13
    440214
    24.11.2020

    Fakt ist, dass diese (und andere) Viren nicht mit dem Regen über die Welt ausgegossen wurden/werden. Es dürfte doch auch den Letzten bewusst werden: Viren brauchen einen Wirt und für die Übertragung Kontakte zu weiteren potenziellen Wirten. Große Mobilität hilft dabei bei der Verbreitung der Infektion besonders und bringt diese in die "Breite". Ein besseres Beispiel als im Frühjahr das Elend seinen Ausgang in den Skigebieten nahm kann man nicht finden.

    Da macht es mich fassungslos, dass man wie im Frühjahr zunächst abwartet und wenn die Zahlen in die Höhe gehen, wie in unserem ERZ-Landkreis, nicht lokal sofort handelt. Und ich bin fassungslos über die Ignoranz der überwiegenden Leute hier im Gebirge. Bei manchem meiner Mitmenschen habe ich den Eindruck, dass die geforderten Einschränkungen gerade dazu animieren sich auf den Weg zu Bekannten zu machen. Wenn ich dann von denen noch die Aussage höre, man solle doch die Leute machen lassen und auf Eigenverantwortung setzen ...

  • 13
    44
    OlafF
    24.11.2020

    Aus meiner Sicht fußt d. "Regierungs-Politik" auf vier unsicheren Säulen:

    -Der Gleichsetzung positiver PCR-Tests mit INFIZIERTEN (Teststrategie)
    -Der Gleichsetzung symptomfreier als krankheitsverdächtig eingestufte Personen mit erkrankten reproduktionsfähigen Personen
    -den völlig unzureichenden Schutz von Risikogruppen
    -Respektlosen Umgang mit ihren Kritikern, welche von ihrem "Hofstaat" uneingeschränkt kopiert wird

  • 46
    18
    TWe
    24.11.2020

    @tbaukhage und @BuboBubo
    Ich glaube nicht, dass Sie mops0106 mit zutreffenden Sachargumenten überzeugen. Wer die Realität nicht wahrhaben will, sucht sich einfach ein paar pseudowissenschaftliche Schlagzeilen heraus und zimmert daraus seine eigene Theorie zusammen, egal wie abstrus das Ergebnis ist.

    Was mich beim Lesen nur immer wieder erstaunt, ist die Universalgelehrtheit solcher Mega-Experten wie mops0106 oder JochenV. Egal ob es um Molekularbiologie, medizinische oder juristische Fragestellungen geht. Denen macht so schnell keiner etwas vor.

  • 39
    10
    tbaukhage
    24.11.2020

    @Mops: Der in D entwickelte und hier praktizierte PCR-Test weist zuverlässig ausschließlich Gen-Sequenzen des SARS-CoV-2-Virus nach. Er spricht weder auf Rhino- noch auf Grippe-Viren an. Dabei ist der Test so empfindlich, dass er bereits RNA-Bruchstücke des SARS-CoV-2-Virus nachweist. Wo sollten diese denn herkommen, wenn nicht von einer vollständigen Gensequenz des Virus?
    Ein positiv Getesteter kann (unter Beachtung von Sensitivität und Spezivität) davon ausgehen, dass er mit SARS-CoV-2-Virus infiziert ist oder war, unabhängig davon, ob er Krankheitssymtome spürt(e). Und als Träger des Virus ist oder war er auch potentieller Überträger.

  • 27
    8
    BuboBubo
    23.11.2020

    @Mops: Wieder mal falsch.

    https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/corona-wie-zuverlaessig-sind-die-pcr-tests-li.119869

    (... und nicht nur die Überschrift lesen.)

  • 18
    38
    mops0106
    23.11.2020

    @JochenV:
    Richtig, der PCR Test kann nur DNA-Bruchstücke nachweisen. Dieser Test ist auch nur für Laborzwecke entwickelt worden, um diese Sequenzen zu vervielfältigen. Ob so ein Schnipsel vermehrungsfähig ist und damit von einer Infektion gesprochen werden kann, kann nur in einer angelegten Zellkultur (in Reinkultur) erbracht werden. Das nennt man Koch´sche Postulate.
    Positive Tests (unter denen auch falsche positive und falsch negative sind) werden falsch mit Infektionen gleichgesetzt. Das Infektionsschutzgesetz gilt aber für Infektionen.

  • 33
    13
    TWe
    23.11.2020

    @JochenV
    Warum schauen Sie nicht mal selbst ins Infektionsschutzgesetz anstatt abwegige Vermutungen über diese Rechtsvorschrift anzustellen?

    Wie der Name schon sagt, soll mit dem Gesetz geregelt werden, wie die Allgemeinheit vor einer Infektion GESCHÜTZT wird und nicht, wie über die Verbreitung einer Krankheit zu diskutieren ist.

    Um das zu verstehen, müssen Sie auch von Paragraph 1 nur den ersten Satz lesen. Es ist also gar nicht so schwer.

  • 19
    46
    JochenV
    23.11.2020

    Statt Grenzen zu schließen, wäre erst einmal erforderlich, die Infektionsfälle ihrer funktionellen Verbindung entsprechend zu indizieren und auf einer Zeitleiste darzustellen: Also pro Gesamtzahl der dazu ausgewerteten Tests. Beiderseits der Grenze. Dann kann man schon einmal sachlicher diskutieren.
    Und bei uns gibt's das IFSG: Schreibt das nicht etwa Nachweis vor, ehe man von "Infektion" redet: Isolierung des Virus, Nachweis, dass er lebt und fortpflanzungsfähig ist ? Und wenn der pcr-Test das nicht leistet, wovon redet man dann überhaupt, wieso dann Maßnahmen ?

  • 19
    34
    alibaba75
    23.11.2020

    Die gesamte Statistik Punkto
    Corona ist für mich nur schwer durchschaubar.
    Es fehlen Angaben zur Gesamtzahl
    der Getesten im ausgewiesenem Zeitraum und eine genauere BESCHREIBUNG dazu, was der Test vom Getesteten alles erfasst. Das betrifft u.A artgleiche oder verwandte Antikörper aus durchlebten Altinfektionen.
    Dann würde ich begrüßen,
    nähere Angaben zu den Verstorbenen hinsichtlich Alter und nachgewiesener Todesursache.zu erhalten.
    Bis dahin sind die veröffentlichten Zahlen für mich nur verwirrend.

  • 33
    5
    Arezo
    23.11.2020

    Herr Stefan eine nahe Angehörige von mir arbeitet in einem Pflegeheim wo es Coronafälle gibt,
    die Pflegekräfte wurden noch kein einziges mal getestet.
    Das ist leider die Wahrheit.

  • 22
    15
    Stefan1
    22.11.2020

    Ich kann Arezo nicht Recht geben, es wird in Pflegeheimen getestet und zwar das gesamte Personal und alle Bewohner. Desweiteren gibt es jetzt den Schnelltest.

  • 33
    34
    vonVorn
    21.11.2020

    Die optimale Ergänzung zu diesem Bericht ist die Meldung das sich das sächsische Kabinett in Berlin trifft, Wasser predigen, Wein saufen.

  • 42
    9
    Arezo
    21.11.2020

    Warum Herr Landrat werden die Pflegekräfte und Bewohner eines Pflegeheimes nicht getestet obwohl es Coronafälle im Heim gibt.
    Da wundert mich nicht das die Zahlen steigen.

  • 67
    22
    Pixelghost
    21.11.2020

    Wenn ein Erzgebirger seinen Landsleuten erzählt wie Corona ist, und dass er auf der ITS kurz vorm Abnippeln war - Antwort:

    Woss willst dä däää. Du labst ja noch. Iss doch nischt passiert.

  • 20
    28
    vonVorn
    20.11.2020

    Wenn ich die Coronastatistik oberhalb der Kommentarfunktion sehe, da sinken die Zahlen im Erzgebirge doch?

  • 18
    8
    fnor
    20.11.2020

    Mehrfachtestungen sind wohl nicht enthalten. Einmal, weil die Labore und Gesundheitsämter nicht hinterher kommen, mehr als einmal zu testen. Andererseits, weil Infizierte/Laborergebnisse mit Name, Adresse und Geburtsdatum erfasst werden. Ein zweiter Test kann entsprechend zugeordnet werden. Bei weniger als 100.000 EW wird "hochgerechnet". Da man durch die Einwohnerzahl dividiert (Erzgebirgskreis: Fälle durch 3,4 , da knapp 340.000 EW) wird bei 50.000 EW durch 0,5 gerechnet was mal 2 entspricht.

  • 16
    26
    nnamhelyor
    20.11.2020

    Sind eigentlich in den täglich kommunizierten Fallzahlen Mehrfachtestungen enthalten?
    Wird der Inzidenzwert bei Gemeinden/Landkreisen mit weniger als 100.000 EW entsprechend hochgerechnet?

  • 99
    24
    1624480
    19.11.2020

    Was hilft? Haltet die Regeln einfach ein. Das nennt man Disziplin. Fremdwort. Gibt es heute leider nicht mehr. Rauchende Kinder vor Schulen und in Bushaltestellen. Kein Ordnungsamt. Keine Maske. Was soll's. Hauptsache das Geld stimmt in der Kasse. Die Fallzahlen gehen im Erzgebirge so nicht runter. Es wird bewusst gegen Vorschriften verstossen.

  • 108
    5
    Einspruch
    19.11.2020

    Ist es nicht so, das ich mit Betreten des Geschäftes und Kenntnisnahme von Aushängen die AGB und in diesem Fall das Hausrecht zu respektieren habe?
    Mich nerven die Masken auch, aber meinen Frust an den Beschäftigten des Geschäfts auszulassen, käme mir nicht in den Sinn.

  • 85
    18
    nnamhelyor
    19.11.2020

    Uneinsichtigkeit allerorten!

  • 95
    20
    Lumixer
    19.11.2020

    @skarabrae: Glaube ich. Manche beleidigen auch unter Androhung von Gewalt. In einem Zwickauer Supermarkt tobte sich vor ein paar Wochen ein Mann mit einer Axt aus und zerschlug teilweise ein Kassenumfeld - nur, weil das Personal ihn zur Maskenpflicht hinwies. Unfassbar dieses Gewaltpotential, was in manchen Covidioten schlummert. Ohne Security geht in großen Märkten nichts mehr.

  • 95
    17
    skarabrae
    18.11.2020

    Irgendwann ist es auch mir zu müßig jeden meiner Kunden die ohne Mund und Nasenschutz den Markt betreten darauf hinzuweisen das es doch eine Pflicht sei, so etwas zu tragen.

    Da kommen auch mal schnell Beleidigungen aber auch unter Androhung von Gewalt was das "Massnahme" denn sollte....

    Ich schüttle schon lange den Kopf von sehr vielen Bewohnern im Erzgebirge.

  • 35
    20
    vonVorn
    18.11.2020

    @872889, das uneinsichtige Menschen nicht hilfreich sind, ist klar. Allerdings ist der kleine Grenzverkehr in und von einem Land was noch schlimmere Coronazahlen hat als wir, genausowenig hilfreich. Man muss da ja auch die erwähnen die noch zu Arbeiten kommen, das richtet mehr Schaden an als die ohne Maske.

  • 66
    17
    872889
    17.11.2020

    @Christhü: Mal ehrlich, der kleine Grenzverkehr dürfte sicherlich nicht die Ursache für die Entwicklung sein. Da dürfte DerGebirger schon wesentlich näher dran sein. Derartige Beobachtungen kann doch jede/r zu genüge machen.

  • 93
    25
    Lumixer
    17.11.2020

    @DerGebirger: Ähnliches wurde mir von einer in Eibenstock wohnhaften Kollegin berichtet. Sie selbst geht schon gar nicht mehr in Eibenstock einkaufen, sondern Richtung Zwickau, wo sich die Leute offenbar deutlich vernünftiger in der Öffentlichkeit bewegen. Kann es sein, dass es auch ein bisschen die sture, ignorante Mentalität der Erzgebirger ist? Warum machen die Märkte nicht von ihrem Hausrecht Gebrauch und weisen die Kunden nicht darauf hin bzw. bitten nicht darum, den Markt wieder zu verlassen? Warum gibt es keine Zivilcourage bzw. mischt sich niemand ein? Warum gibt es nicht verstärkt Kontrollen seitens der Polizei zur Einhaltung? Warum duckt sich der Landrat und appelliert nicht an die Bürger, oder ist er selbst einer von den Covidioten?

  • 130
    30
    DerGebirger
    17.11.2020

    Langsam bekomme ich das Gefühl, dass ein Großteil der Erzgebirger einfach uneinsichtig ist.

    Wir sind seit fast 2 Woche. jeden Tag unter den Top 3 Landkreisen (ZEIT Online) und erst gestern durfte ich eine Dame beobachten, die noch immer ohne Maske durch den Edeka schlendert und sich im Anschluss vor dem Ausgang mit 3 weiteren Personen (alle ohne Maske und max. 50 cm Abstand) 15 Minuten lang unterhält. Keine Einsicht bei den 4 Personen selbst und die Marktleitung lässt es einfach gesehen. Es erfolgte keine Ermahnung. Dabei wäre sogar ein Rausschmiss aus dem Edeka angemessen gewesen.

  • 126
    26
    Christhü
    16.11.2020

    Macht den kleinen Grenzverkehr endlich dicht. Herr Vogel, veranlassen sie die Bekanntgabe der Fälle der einzelnen Orte. Dann wachen viele vielleicht auf, wie sie sich verhalten und denken an sich selbst und auch an andere. Hier will man immer niemanden weh tun aber bald tut uns allen mehr weh, wenn keine Kapazitäten in den Krankenhäusern mehr vorhanden sind.

  • 120
    21
    TimmyB83
    15.11.2020

    Was ist das für ein Landrat? Man wartet immer nur auf Anweisungen aus Dresden, bei den einfachsten Fragen ist man überfordert - Statistiken zu Coronafällen je Ort/Gemeinde kann man nicht liefern, da man überlastet ist - man fragt sich ob im Landratsamt noch mit Rechenschieber und Streichhölzern gezählt wird, denn die Daten je Infiziertem je PLZ liegen online vor!

    Herr Vogel, handelt Sie endlich! Schließen Sie die Grenze zu Tschechien temporär, stocken Sie die Kontaktverfolgungsteams auf! Wie kann es z.B. sein, dass in einer leeren KFZ-Zulassungsstelle 7(!) Schalter besetzt sind? Mit online Terminanmeldungen kann man dies locker auf 2 reduzieren!

    Es ist erschreckend, wie chaotisch, langsam und völlig orientierungslos der Landkreis Erzgebirge agiert.

    Es ist einfach traurig mit anzusehen, wie das Erzgebirge hier einen dicken negativen Stempel in ganz Deutschland hinterlässt :-(

  • 139
    29
    Stue
    15.11.2020

    Ich wohne an einem beliebten Ausflugsziel im Erzgebirge und was allein heute wieder für Besucher vor Ort sind, da brauch man sich nicht wundern, wenn die Zahlen hoch schnellen. Ich denke, dass weder die notwendigen Facharbeiter unseres Nachbarlandes noch die Pendler die Zahlen erhöhen, vielmehr ist es der „ochsige“ Erzgebirger selbst, der ohne Maske in Schönheide einkaufen geht, sich in der Garage freitags in Lößnitz trifft oder im Bus nach Annaberg ohne Maske sitzt. Leider wird hier weder kontrolliert noch reagiert.

  • 91
    12
    Haecker
    14.11.2020

    Samstag (14.11.), 00.00 Uhr: Das RKI meldet 5.358 Fälle (kumulativ), 185 mehr als am Vortag, nun insgesamt 123 Sterbefälle. Diese Zahlen ensprechen doch dem, was das Sächsische Gesundheitsministerium bereits am Nachmittag des 13.11. gemeldet hat. Am Vortag war es ähnlich. Warum meldet der Erzgebirgskreis diese Daten verspätet? Andere sächsische Landkreise melden ihre Daten auch erst in den späten Nachmittagsstunden. Die sind dann wenigstens aktueller.
    Warum sagt der Landrat, die Aufgliederung der Daten auf die Gemeinden müsse händisch erfolgen, was nicht leistbar wäre. Woher weiß er dann aber, dass sich die Fälle gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet verteilen? Die Landkreise Zwickau, Vogtland, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Görlitz und Nordsachsen sehen offenbar auch keine Probleme mit "Stigmatisierung" einzelner Orte oder Vernachlässigung der Corona-Regeln in Orten mit weniger Infektionen. - Eine gute Ausrede ist sicher viel wert. Aber eben nur eine gute!