Die ersten Mieter fühlen sich wohl in den neuen vier Wänden

Während in einem Teil des Wohnkomplexes an der Johannisgasse in Annaberg-Buchholz gerade der Innenausbau beginnt, wird im anderen schon Einzug gefeiert. Dafür brauchte es durchaus etwas an Glück.

Annaberg-Buchholz.

Sylke und Jens Kellig wirken erleichtert. Die beiden haben ihre Wunschwohnung an der Johannisgasse in Annaberg-Buchholz bezogen. Per Internet ist das Paar auf das größte innerstädtische Wohnungsbauprojekt des Erzgebirgskreises aufmerksam geworden. Der Tag der offenen Baustelle Ende März war dann ein Pflichttermin für die Kelligs, die sich nach der Besichtigung auch sofort auf die ausgehängte Bewerberliste einschrieben - allerdings nur an zweiter Stelle. Vor ihnen hatte schon jemand Interesse an der 88 Quadratmeter großen Drei-Raum-Wohnung mit Balkon angemeldet. Dann erhielten überraschend aber doch die Kelligs die Zusage. "Der erste Interessent war abgesprungen. Zum Glück für uns", sagt Jens Kellig.

Wenn in den neuen vier Wänden auch noch nicht alles an dem Fleck steht, wo es letztlich einmal hin soll, so fühlen sich die beiden in dem Domizil doch sichtlich wohl. "Man lebt hier ruhig, hat einen schönen Ausblick und ist doch mitten im Zentrum. So sind wir jetzt auch schnell einmal auf dem Weihnachtsmarkt", sagt Sylke Kellig. Bislang wohnten sie ein Stück außerhalb der Innenstadt, in einem Haus ohne Aufzug dafür aber mit vielen Treppen.


Die Kelligs waren die ersten, die in dem von der Firma Scharnagl errichteten Wohnkomplex eingezogen sind - vom Wohn- und Pflegezentrum sowie einer Kanzlei als gewerbliche Mieter einmal abgesehen. Vergeben sind schon 32 der 51 Miet- und Eigentumswohnungen, sagt Bauleiter Ronny Rau. Die letzten Schlüsselübergaben sollen spätestens im April nächsten Jahres erfolgen. Bis dahin steht unter anderem noch der Innenausbau der komplett neu entstandenen Häuser mit den Nummern 11 bis 15a an. Dieser beginnt in den nächsten Tagen und kann unabhängig vom Verlauf des Winters erfolgen.

Bereits nahezu fertig ist indes die Tiefgarage mit ihren 27 Stellflächen und direkten Aufgängen zu den Häusern 7 und 9. Die Carports sowie Garagen, die hinter dem Wohnkomplex errichtet werden, befinden sich hingegen noch im Bau. Sie sollen bis Jahresende nutzbar sein. "Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, hoffe ich mal auf einen milden Winter", sagt der Bauleiter. Wird er erhört, könnte das Wohnungsbauprojekt, das laut Rau zwischen 12 und 13 Millionen Euro kosten wird, nach zweijähriger Bauzeit im April 2018 komplett abgeschlossen werden.

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