Ehrung und Mahnung

Der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren ist am gestrigen Montag bundesweit gedacht worden - auch am Ehrenmal für die Opfer des Faschismus in Annaberg-Buchholz. Im Beisein von Vertretern der Landkreis- und der Stadtverwaltung, der politischen Parteien sowie zahlreicher Jugendlicher aus verschiedenen Bildungseinrichtungen legten unter anderem auch Gerhard Wächtler (vorn links), dessen Vater im Konzentrationslager ermordet wurde, und Karl Heinz Köhler (vorn rechts) Blumen nieder. In seiner kurzen Ansprache zur Gedenkveranstaltung mahnte Oberbürgermeister Rolf Schmidt (Freie Wählergemeinschaft) unter anderem, zusammen zu stehen, damit sich Geschichte nicht wiederholt. Nach der Kranzniederlegung wurde in der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge das Theaterstück "Spiel des Grauens" aufgeführt, in dem es um das Frauenorchester von Auschwitz-Birkenau geht. (af)


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