Eisiger Vorhang birgt Gefahren

Auch wenn es im Erzgebirgskreis noch aussieht wie im Winterwunderland, es hat zumindest tagsüber angefangen zu tauen. Beeindruckender Nebeneffekt sind zum Teil meterlange Eiszapfen, die sich an den Häusern bilden. Doch so schön die glitzernden Zapfen auch aussehen, ungefährlich sind sie nicht. Vor allem dann nicht, wenn sie sich oberhalb von Fußwegen befinden und sich beim Lösen Personen verletzen könnten. Dieses Problem kennt Daniel Meinelt. Der Dachdecker- und Klempnermeister aus Schlettau erklärt, dass sich Eiszapfen vor allem an älteren Häusern bilden, die nicht so gut gedämmt sind. Hausbesitzer seien für die Beseitigung verantwortlich, die eigentliche Arbeit übernehmen in der Regel aber Dachdecker. Denn Eiszapfen zu entfernen, sei nicht ganz einfach. Dafür sichern sich die Profis mit entsprechendem Equipment. Ein Sicherheitsgurt sei unerlässlich. Zum Problem werden die Zapfen dann, wenn aufgrund der vereisten Regenrinne weiteres Tauwasser nicht abfließen kann. Das Wasser kann dann in das Mauerwerk drücken und Feuchtschäden verursachen, so Meinelt. Hauseigentümer sollten rechtzeitig aktiv werden, um Schäden zu vermeiden. (aed)

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