ERMITTLUNGEN - Ausgesetzte Fische sterben in Talsperre

STOLLBERG.

In der Trinkwassertalsperre Stollberg sind rund 300 tote Fische gefunden worden, die dort offenbar ausgesetzt worden waren. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ist das das Ergebnis einer Untersuchung der Kadaver. Die toten Tiere waren im Zeitraum von Ende Februar bis Mitte März gefunden worden. Nun ist klar: Bei den Tieren handelte es sich vor allem um Giebel, die 25 bis 30 Zentimeter groß waren und erst kurze Zeit in der Talsperre lebten. Denn die Tests hätten ergeben, dass die Fische nicht an die Wasserbeschaffenheit angepasst waren und an den Folgen des natürlicherweise geringen pH-Wertes verendet sind. Sicher ausgeschlossen wurde zudem, dass die Fische nach der Einleitung von giftigen Substanzen in die Talsperre gestorben sind. Die Polizei ermittelt wegen Gewässerverunreinigung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen. (kan)

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