Erzgebirgische Weihnachtsstube mitten in Bayern

Conny und Ronny Fischer lieben ihre Wahlheimat. Doch wenn es auf Weihnachten zugeht, könnte man denken, man ist im Erzgebirge. Seitdem ihr Sohn auf der Welt ist, werden die eigenen Traditionen nun auch noch mit neuen ergänzt. Und der Platz auf Schränken, Fensterbänken und Tischen immer enger.

Karlsfeld/Lößnitz. Ein Erzgebirger vergisst nie, wo er herkommt - erst recht nicht, wenn Weihnachten vor der Tür steht. Und wer in die Weihnachtsstube von Conny und Ronny Fischer blickt, der kann erahnen, wie wichtig den Menschen in der Region ihre Traditionen sind. Dabei lebt das Ehepaar schon lange nicht mehr im Erzgebirger. Vor mehr als 14 Jahren zog es sie aus ihrer Heimatstadt Lößnitz nach Bayern. Im Gepäck hatten sie dabei auch kistenweise traditionelle Weihnachtsdekoration.

Jahr für Jahr wird diese in der Woche vor dem 1. Advent aufgebaut. Da ist die große Pyramide, ein Erbstück, das liebevoll gepflegt und zum Teil auch schon erneuert wurde. Auf den Fensterbänken stehen natürlich Schwibbögen. Räuchermännchen, Nussknacker, geschnitzte Figuren, ein großer Bergmann, eine Engelswolke, Spieluhren ... Wer wissen will, was das Erzgebirge an traditionellem Kunsthandwerk zu bieten hat, ist bei den Beiden an der richtigen Adresse.

"Wir leben Weihnachten", sagt Conny Fischer. Für sie und ihren Mann gehört wie für viele andere Erzgebirger das alles zur Weihnachtsstimmung. Auch in ihren Elternhäusern sieht es um diese Zeit des Jahres ähnlich aus. Und die nächste Generation Weihnachts-Superfan ist auch schon involviert. Ihr Sohn ist zwar gerade einmal zweieinhalb Jahre alt, doch die große Pyramide, das Licht, die Wärme - all das liebt er schon jetzt. "Es sind die Gene", sagt Conny Fischer und lacht. Ein Weihnachtsmuffel hätte es in dieser Familie auch wirklich schwer.

Dabei hat sich das Paar im Prinzip nichts selbst gekauft. Schon als Kind bekam Conny Fischer von ihren Großeltern beispielsweise immer einen Wendt und Kühn Engel für die Weihnachtswolke geschenkt. Mittlerweile sind es so viele, dass die Wolke voll ist und am Baum hängen auch schon wieder weißbetupfte Figürchen.

Doch jede Familie hat ihre eigenen Traditionen. Und so entwickeln die Fischers auch ihre weiter. Das hat Folgen. Um Neues zu integrieren, wie die Wichteltür, was vor allem beim Sohn für große Augen sorgt, muss anderes in den Kisten bleiben. "Seit ein, zwei Jahren passt nicht mehr alles hin", sagt Conny Fischer und ergänzt lachend: "Eigentlich müssten wir umziehen."

Blick in Ihre Weihnachtsstube: Ist auch bei Ihnen die Wohnung festlich und vor allem umfangreich geschmückt? Wer hat die meisten Engel oder Nussknacker oder Räuchermännchen? Teilen Sie ihre Geschichte und Fotos mit uns: per Mail an red.annaberg@freiepresse.de oder per Direktnachricht bei Facebook

Das Türchen wird präsentiert von Schwimmbad- und Saunaanlagen Herzig

"Wir wünschen eine frohe Adventszeit"

 

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08344 Grünhain-Beierfeld

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