Erzgebirgs-Bürgermeister fordern von Kretschmer: Lassen Sie Kitas und Schulen offen!

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Hiesige Bürgermeister haben sich mit einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten gewandt. Aber auch er wählte in seiner Antwort klare Worte.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    0
    mittelpunkt
    18.03.2021

    Danke den Bürgermeistern für Ihre Mühe-hat aber leider nichts genützt. Dieser Mensch ist einfach sturer als ein Esel. Von wegen Schulen und Kitas sind die letzten die schließen. Als seien diese für die hohen Zahlen verantwortlich. Aber Hauptsache die Verkäufer/innen sind hinter der Theke ohne Maske und sabbeln auf die Lebensmittel...

  • 17
    5
    Lisa13
    18.03.2021

    Torreta2002

    In Teilen gebe ich Ihnen recht , nur in dem Ansinnen des Alkoholverbotes in den Innenstädten, nicht. Das müsste auf Dauer verboten bleiben , damit meine ich das rumlaufen mit Bier Flaschen oder Ähnlichen.
    Ich finde es schade , das das Gespräch mit den Bürgermeistern keinen Erfolg gebracht hat, den die Landes und Bundesregierung ist mit ihrem Latein am Ende ...wieder alles zu ..wie im letzten Jahr ...wieder werden wir vertröstet ..im Sommer ist alles besser ...nein nix wird sein .

  • 17
    3
    KTreppil
    18.03.2021

    Habe den gesamten offenen Brief gelesen, die Bürgermeister bringen diese gesamte Problematik, das Dilemma Tests/Inzidenzen auf den Punkt. Obwohl aus einem anderen Landkreis, macht mir diese Aktion Hoffnung, dass endlich ein Umdenkprozess einsetzt. Hoffentlich. Es müssen endlich andere Bewertungskriterien herangezogen werden, um die Dynamik des Infektionsgeschehens zu bewerten. Die neuen Möglichkeiten durch die Vielzahl von Testmöglichkeiten, die um Weihnachten herum noch gefehlt haben, sollten sinnvoll eingesetzt werden und dabei nicht lediglich die leidige Inzidenz-Berechnung befeuern. Der erste Schritt dazu sollte sein, dass man an den Schulen testet um die Schulen zumindest im eingeschränkten Betrieb offen zu halten, nicht umgekehrt. In diesem Zusammenhang auch mein Unverständnis den Klagen gegen die Teststrategie. Man sollte froh sein, dass es nun diese Möglichkeiten gibt. Im Herbst galt die Devise, die Schulen zuletzt zu schließen.Die Politiker sollten sich bitte daran erinnern!

  • 50
    4
    Torreta2002
    17.03.2021

    "Er erklärte aber, dass es in den 238 Kitas im Kreis aktuell 31 Corona-Fälle gebe, darunter seien 15 Kinder" Ich würde sehr gerne wissen: Sind die Kinder krank oder wurden sie positiv getestet ? Konzentrieren sich die Fälle auf wenige oder viele Kitas ? Gibt es in diesen Kitas erkrankte Erzieherinnen ? Sind die Eltern und Geschwister dieser positiv getesteten Kita-Kinder auch positiv getestet, sind sie krank oder sind sie schwer krank, im Krankenhaus, auf der Intensivstation oder gar beatmungspflichtig. Manchmal habe ich den Eindruck, man stochert nach 1 Jahr noch immer im Nebel. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass die Maskenpflicht in der leeren Innenstadt gar nichts nützt, ein Alkoholverbot in der Innenstadt reiner Aktionismus ist, ich mich aber nie und nimmer derzeit in in ein Flugzeug nach Mallorca setzen würde. Mit tun die Eltern und Kinder leid und die Gastronomen, Musikschulenbetreiber und Hotelbesitzer. Bald gibt es einen Knall, man kann Insolvenzen nicht ewig verschleppen.

  • 9
    16
    brandus
    17.03.2021

    Wer interessiert sich für die LongCovid?

  • 39
    60
    Erzieherin
    17.03.2021

    So spaltet sich Deutschland bzw. Sachsen in zwei Lager.. ????????‍??Bürgermeister, die erzwingen, dass Kitas und Schulen, ?????zuwider der Verordnungen und wissenschaftlichen Daten offen bleiben sollen, obwohl die Lage im ganzen Kreisgebiet glasklar ist. Das ist bald nicht mehr zu erklären!
    Und, ein Inzidenzwert hat Sehr wohl eine Aussagekraft zum Infektionsgeschehen. Er ist sogar explizit dafür da, um ggf. noch rechtzeitig zumindest versuchen zu können, etwas zu verbessern. Vielen lieben Dank an die Bürgermeister, die Angst haben, Entscheidungen verkünden zu müssen, welche nicht jedem schmeckt. Durch Sie haben wir nun vielleicht 3x solange zu kämpfen, bis wias rettende Ufer erreicht haben. Durch Sie wird der Sommer 2021 vielleicht eine Vollkatastrophe. Und durch Sie können vielleicht alle deutschen Bürger maximal von Urlaubsreisen im Sommer 21 träumen, jedoch nicht in die Tat umsetzen. Danke an jeden einzelnen dieser Bürgermeister und danke auch an alle weiteren Belehrungsresistenten.

  • 30
    27
    cmi
    17.03.2021

    @klapa

    > Muss man nicht viel stärker auf die sinkenden Zahlen von Klinikeinweisungen, Intensivstationen und Todesfällen achten, statt die Inzidenz in den Fokus zu setzen?

    Könnte man tun, allerdings stimmt das bereits nicht mehr. Die Intensivbetten werden wieder verstärkt mit Coronapatienten belegt. (Aktuell (deutschlandweit) +4,5% zur Vorwoche.)

    Auch diesmal gilt wieder: einer hohen Inzidenz folgen Krankenhauseinweisungen, folgen ITS, folgen Beatmung, folgen Tote. Und klar: jetzt kann man wie einige hier zynisch sein und sagen: "Lebensrisiko!" - Krankenhaus/ITS besteht aber nicht nur aus Corona. Da kommt man auch aus anderen Gründen hin - und die Krankenhäuser waren voll zu Weihnachten. Wartezeiten auch in Chemnitz.

    "Heruntergerechnet" wirkt eine Inzidenz von 1/100 natürlich lächerlich. Aber auch dieser eine hat vermutlich genausoviele Sozialkontakte wie 100 in der Stadt. Auf dem Land evtl. durch mehr "Miteinander" sogar mehr. Sprich: auch dort ist das durchaus relevant.

  • 58
    26
    nnamhelyor
    17.03.2021

    Das muss man sich mal vor Augen halten. Es ist mittlerweile 1! ganzes Jahr vergangen! Und die Politik hat nichts, aber auch gar nichts dahingehend geschafft dass sich etwas grundlegend an der Situation geändert hat. Außer Korruption, Versagen und fortwährender Lockdown. Es gibt weder Lösungen noch Erfolge. Glaubt nicht dass weltweit jeder Frisör, jedes Restaurant oder Geschäft und jeder Gewerbetreibender geschlossen hat bzw. nicht arbeiten darf. Deutschland ist hier weltweit an der Spitze.

    Einschlägige Studien renommierter Wissenschaftler und selbst die WHO warnen vor den immensen Schäden durch einen Lockdown. Aber was wissen die schon, wir haben einen Tierarzt, einen Bankkaufmann u. Pharmalobbyisten und den Haus- u. Hofvirologen.

  • 69
    78
    mops0106
    17.03.2021

    Impfen mit nach kurzer Zeit auf den Markt geworfenen Impfstoffen, elektronischer Impfpass mit von Unternehmen ins Spiel gebrachten "Privilegien" für Geimpfte, wie in Israel schon angewandt (entsetzt mich gerade dort ganz besonders), ständiges Testen, um meine Gesundheit nachzuweisen, ständige Beschränkungen, Verbote - ja wollen wir so ewig existieren? Leben ist das für mich nicht.
    Als Risikopatientin möchte ich im Rahmen meiner gesundheitlichen Beschränkungen selbstbestimmt leben. Wer Maske tragen will bei einer Krankheit oder aus Ängsten heraus, kann das tun. Wer sich impfen lassen möchte, dem steht es frei.
    Ich möchte meine Grundrechte umgehend vollständig zurück. Wir müssen mit Viren leben wie schon immer. Viele Menschen haben am Wochenende ein "weiter so" gewählt - das finde ich befremdlich. Der einzige dauerhafte Schutz, um nicht mit der Angst vor dem Tod leben zu müssen, wäre der sofortige Selbstmord. Mut macht mir, dass immer mehr Menschen auf die Straße gehen.

  • 69
    42
    klapa
    17.03.2021

    Muss die Inzidenz um ihrer selbst willen geschützt werden, fragen die Bürgermeister des Erzgebirgskreises, weil man in kleineren Kommunen schon mit einem einzigen neuen Coronafall eine Wocheninzidenz von über 100 erreicht. Man ist auf sie fixiert, wie das Kaninchen auf die Schlange

    Wie diese vom Bund willkürlich festgelegte Inzidenzzahl als beinahe einzige Basis für weitreichende politische und wirtschaftliche Maßnahmen dienen kann, entzieht sich selbst bei gutem Willen meiner Erkenntnisgewinnung.

    Muss man nicht viel stärker auf die sinkenden Zahlen von Klinikeinweisungen, Intensivstationen und Todesfällen achten, statt die Inzidenz in den Fokus zu setzen?

    Was haben die Regierenden in einem Jahr Pandemiebekämpfung eigentlich gerlernt, außer der Tatsache, dass die Bürger an den steigenden Inzidenzwerten die Schuld tragen?

  • 63
    64
    ernstel1973
    17.03.2021

    Es wird Zeit, dass sich die Bürgermeister*innen aufraffen, um die Verhältnissmäßigkeit wieder in den Vordergrund zu stellen.

    Wie viele dieser krank getesteten "Fälle" in Kitas und Schulen liegen denn im Krankenhaus?

  • 61
    76
    MisterS
    17.03.2021

    Das liest sich alles so, als wären wir am Nullpunkt dieses ganzen Wahnsinns angekommen. Es gibt jetzt nur noch die letzte Möglichkeit, alles öffnen. Leben, ohne Angst vor dem jederzeit möglichem Tod. War schon immer so. Wird auch so bleiben. Aus Angst vom Tod dasLeben vergessen, ohne mich. Ein Jahr dieses ganze Theater, Ergebnisse angeblich null.